Am Südhang der Nord- oder Inntalkette, eingebettet zwischen die Landeshauptstadt und Hall in Tirol, liegt auf einer Seehöhe von 621 Metern die Marktgemeinde Rum. Heute gehört die knapp 9 km² große
Gemeinde im
Bezirk Innsbruck-Land praktisch zum erweiterten Ortsgebiet von Innsbruck, was auch eine ideale Anbindung der rund 9.000 Einwohner an das
öffentliche Verkehrsnetz der ehemaligen Olympiastadt brachte.
Aus der Geschichte von Rum:
Schon in vorrömischer Zeit wurde die Region besiedelt. Woher die heutige Marktgemeinde ihren Namen hat, ist nicht restlos geklärt. Vermutet wird, dass
Am Südhang der Nord- oder Inntalkette, eingebettet zwischen die Landeshauptstadt und Hall in Tirol, liegt auf einer Seehöhe von 621 Metern die Marktgemeinde Rum. Heute gehört die knapp 9 km² große
Gemeinde im
Bezirk Innsbruck-Land praktisch zum erweiterten Ortsgebiet von Innsbruck, was auch eine ideale Anbindung der rund 9.000 Einwohner an das
öffentliche Verkehrsnetz der ehemaligen Olympiastadt brachte.
Aus der Geschichte von Rum:
Schon in vorrömischer Zeit wurde die Region besiedelt. Woher die heutige Marktgemeinde ihren Namen hat, ist nicht restlos geklärt. Vermutet wird, dass durch die Namensgebung auf die Mure Bezug
genommen wurde, auf dessen Schuttkegel noch heute der Ortskern von Rum liegt. Ob die Bezeichnung aber aus dem Rätischen oder dem Etruskischen kommt, stellt immer noch einen Streitpunkt unter den
Gelehrten dar.
Geklärt ist hingegen, dass die Gemeinde erstmals in der Mitte des 12. Jahrhunderts urkundlich erwähnt wurde. Bis ins 19. Jahrhundert herauf war die Landwirtschaft die Haupteinnahmequelle der
Bevölkerung, wobei Missernten und die rasante Bevölkerungsentwicklung zu Beginn des Jahrhunderts schlussendlich dazu führten, dass ab 1849 an immer mehr Menschen die Gemeinde verließen. Schon vorher
hatte die Pest einen Teil der Einwohner dahingerafft.
Heute bildet Rum zusammen mit dem jungen Ortsteil Neu-Rum eine ideale Umgebung für Familien, die in unmittelbarer Nähe zu
Innsbruck in einer
familienfreundlichen, attraktiven Umgebung leben wollen. Außerdem haben in jüngster Zeit auch immer mehr Gewerbe-, Handels- und Industriebetriebe die Region um die 1987 zum Markt erhobene Gemeinde
für sich entdeckt.
Die Attraktionen von Rum:
Die größte Sehenswürdigkeit ist die Pfarrkirche, die dem Hl. Georg geweiht ist. Sie wurde im späten 15. Jahrhundert errichtet, wobei während des Baus die Grundmauern der alten Kirche im Bereich des
Presbyteriums in die Planung integriert wurden. Diese Grundmauern haben rund 200 Jahre mehr auf der Ziegelkante als der Rest des Gotteshauses.
Beim Besuch der Kirche fällt auf, dass sich gleich zwei Baustile darin vereinigen. Von außen grüßt einen der gotische Stil aus der Zeit der Errichtung, im Innenraum hat hingegen das Barock mit seinen
üppigen Formen das Sagen. Lediglich das Langhaus mit seinem Stickkappengewölbe zeugt noch vom ehemaligen Baustil.
Weitere Attraktionen von Rum sind die zahlreichen Bildstöcke, die, liebevoll restauriert und gewartet, über das ganze Ortsgebiet verteilt stehen und aus dem 16. Jahrhundert stammen, das Kaiserkreuz
im Norden von Rum, welches an die Thronbesteigung Kaiser Franz Joseph I erinnern soll, sowie die Pestkapelle, die den Menschen gedenken soll, die Anfang des 17. Jahrhunderts durch den Schwarzen Tod
ums Leben kamen.
Natur pur in und um Rum:
Gleich zwei sehenswerte Naturerlebnisgebiete gehören zum Ortsgebiet von Rum. Zum einen das Naturschutzgebiet Karwendel. Im Schatten der mächtigen Bergkette kann der Besucher im zweitgrößten
Naturschutzgebiet Österreichs nicht unzählige Naturdenkmäler betrachten, sondern mit etwas Glück auch eine der seltenen Blumen der Region aus der Nähe sehen. Für Wandervögel bietet ein mehr als 45 km
langes Wegenetz mehr als genug Möglichkeiten, seine Akkus aufzuladen und es vielleicht zu einer Wandernadel in Gold, Silber oder Bronze zu schaffen.
Am Rande des Naturschutzgebietes ist das Erlebnis noch nicht zu Ende. Vom Parkplatz eines Gasthauses aus führt, neben zahlreichen anderen Routen, auch der Naturlehrpfad durch die herrliche Bergwelt
der Nordkette. Entlang der Strecke stellen unzählige Schautafeln die diversen botanischen Bewohner der Region näher vor.
Darüber hinaus erwarten Besucher von Rum auch noch Möglichkeiten zum Mountainbiken, Rafting, Paragliding, Tennisspielen oder Schwimmen. Im Winter können Schihasen und Schneetiger aus mehreren
Skigebieten wählen. Das wären das
Skigebiet Axamer Lizum, das
Skigebiet
Patscherkofel, das
Ganzjahresskigebiet Stubaier Gletscher oder das
Skigebiet
Glungezer. Aber auch das
Skigebiet Schlick 2000 ist von Rum aus in kürzester Zeit erreichbar.