Gleich neben Mutters liegt, ebenfalls am Eingang des Stubaitales, die Gemeinde Natters. Und ebenso wie der Nachbarort gehört auch die rund 1.900 Einwohner zählende Gemeinde zum politischen
Bezirk Innsbruck-Land und erstreckt sich auf einer Seehöhe von 783 Metern auf einer Fläche von etwas mehr als 7 km². Im Ortsgebiet von Natters liegt mit
dem gleichnamigen, moorhaltigen See ein beliebtes und besonderes Naherholungsgebiet.
Aus dem Geschichtsbuch von Natters:
Das Gebiet wurde schon in frühchristlicher Zeit besiedelt, worauf Funde aus der Bronze- und Eisenzeit hinweisen. Auch die
Gleich neben Mutters liegt, ebenfalls am Eingang des Stubaitales, die Gemeinde Natters. Und ebenso wie der Nachbarort gehört auch die rund 1.900 Einwohner zählende Gemeinde zum politischen
Bezirk Innsbruck-Land und erstreckt sich auf einer Seehöhe von 783 Metern auf einer Fläche von etwas mehr als 7 km². Im Ortsgebiet von Natters liegt mit
dem gleichnamigen, moorhaltigen See ein beliebtes und besonderes Naherholungsgebiet.
Aus dem Geschichtsbuch von Natters:
Das Gebiet wurde schon in frühchristlicher Zeit besiedelt, worauf Funde aus der Bronze- und Eisenzeit hinweisen. Auch die Römer ließen sich in der reizvollen Umgebung nieder. Eingebettet zwischen
Brennerstraße und den Ufern der Sill, wurde schon im Frühmittelalter die Sonnenburg errichtet, die über lange Zeit als Gerichtsort für das gesamte mittlere Inntal und später vom Kloster Wilten
abgelöst wurde. Kaiser Maximilian I. ließ sich im 17. Jahrhundert eine Sommerresidenz in Natters einrichten und war somit der erste bekannte Sommerfrischler der Gemeinde. Heute ist in dem Gebäude das
Gemeindeamt untergebracht. Im Tiroler Freiheitskampf des Jahres 1809 war Natters Schauplatz mehrerer Kampfhandlungen. Danach begann die Entwicklung der Gemeinde hin zum Sommerfrische- und
Tourismusort. Dieser Trend wurde durch die Errichtung der Stubaitalbahn Anfang des 20. Jahrhunderts und durch die beiden Olympischen Spiele in Innsbruck in den Jahren 1964 und 1976 noch
verstärkt.
„Kaiserliche“ Attraktionen in Natters:
Gleich zwei Sehenswürdigkeiten erinnern an die Besuche der gekrönten Häupter in Natters. Zum einen das Schloss Waidburg. Dieses war einst im Besitz von Kaiser Maximilian I. und wurde von dem
passionierten Jäger im 17. Jahrhundert zum Jagdschloss umgebaut. Von dort aus hatte er auch nicht allzu weit zum Natterer See, welcher im 15. Jahrhundert künstlich angelegt wurde und in dem der
Kaiser oft und gerne fischen ging. Heute beherbergt das Schloss das Gemeindeamt von Natters.
Anläßlich der Vorbereitungen zur Hochzeit von Leopold II. und der spanischen Prinzessin Ludovica trafen sich die Braut und ihre zukünftige Schwiegermutter, Kaiserin Maria Theresia von Österreich in
Natters. Die Kaiserin kam der Prinzessin, die nach einer langen Seereise von Genua aus über Bozen nach Innsbruck unterwegs war, entgegen und wurde von einer Delegation von Land Tirol und Stadt
Innsbruck begleitet. An der Brennerstraße erinnert heute ein Denkmal an dieses historische Ereignis.
Eine weitere Sehenswürdigkeit von Natters ist die Pfarrkirche zum Hl. Michael. Sie steht im Ortszentrum und wurde bereits Ende des 15. Jahrhunderts errichtet. Damals war der Baustil noch gotisch, wie
eine Kreuzigungsgruppe heute noch zeigt, doch im Laufe der Jahre kamen andere, vor allem barocke Elemente hinzu. So wurde dem 49 Meter hohen Turm im 18. Jahrhundert eine doppelte Zwiebelhaube
aufgesetzt, in derselben Zeitspanne wurde, ebenso wie in
Mutters, die barocke Sonnenuhr von Peter Anich angefertigt und das Fresko am Eingang
der Kirche stammt ebenfalls aus dieser Epoche. In früherer Zeit war das Gotteshaus auch ein beliebter Wallfahrtsort für Menschen, die an Gicht litten.
Sport und Freizeit in Natters:
In erster Linie wird in Natters die Erholung großgeschrieben. Aufgrund seiner Nähe zu Innsbruck hat sich der Ort schon vor mehr als 200 Jahren als bestens geeigneter Platz für Sommerfrischler
erwiesen. Und auch heute kommen viele Bewohner der Landeshauptstadt auf einen Kurzurlaub nach Natters. Für sie und alle anderen Besucher der Gemeinde bietet sich eine breite Palette an sportlichen
Aktivitäten. Diese reicht vom Bogenschießen und Minigolfen über Mountainbiken und Schneeschuhwandern bis hin zum Skifahren, Langlaufen und Snowboarden. Die letzten drei Aktivitäten können sowohl im
Langlaufzentrum Natters-Mutters als auch im
Skigebiet Muttereralm genossen werden. Für den Ausgleich sorgt die nahegelegene Landeshauptstadt
Innsbruck mit ihrem reichhaltigen Angebot an Kunst und Kultur.