Die nach Rattenberg kleinste Gemeinde Tirols umfasst gerademal eine Fläche von 0,4 km² und liegt im politischen
Bezirk Innsbruck-Land und hat rund
1000 Einwohner. Sehenswert ist vor allem der Ortskern mit Bürger- und Gasthäuser, richtig bekannt gemacht haben die südlich von
Innsbruck im
Wipptal gelegene Gemeinde auch die ehemaligen Sportgrößen Günther Mader und Alfred Hörtnagl.
Historisches über Matrei:
Besiedelt wurde Region schon in frühchristlicher Zeit. Kein Wunder, liegt sie doch direkt an der Nord-Süd-Route über den Brenner. Funde stammen unter anderem aus der
Die nach Rattenberg kleinste Gemeinde Tirols umfasst gerademal eine Fläche von 0,4 km² und liegt im politischen
Bezirk Innsbruck-Land und hat rund
1000 Einwohner. Sehenswert ist vor allem der Ortskern mit Bürger- und Gasthäuser, richtig bekannt gemacht haben die südlich von
Innsbruck im
Wipptal gelegene Gemeinde auch die ehemaligen Sportgrößen Günther Mader und Alfred Hörtnagl.
Historisches über Matrei:
Besiedelt wurde Region schon in frühchristlicher Zeit. Kein Wunder, liegt sie doch direkt an der Nord-Süd-Route über den Brenner. Funde stammen unter anderem aus der Bronzezeit. Der Name „Matrei“ hat
vermutlich illyrische Wurzeln, darauf lässt der Fund von hundert Urnengräbern aus dieser Zeit schließen. Später kamen die Römer in die Gegend, ehe die karolingischen Herrscher die erste Pfarre in
Matrei einrichteten. Das heutige Ortsgebiet umfasst drei Gemeinden, wobei die Aufteilung derselbigen auf das Mittelalter zurückgeht.
Die große Bedeutung von Matrei als Verkehrsknotenpunkt führte unter anderem dazu, dass sich entlang der Hauptstraße durch die Gemeinde, der 1250 das Marktrecht verliehen wurde, Gasthäuser und
Handwerksbetriebe abwechseln, während die Wohnhäuser in den Hintergrund gerieten. Betrachtet man die architektonische Zusammensetzung von Matrei, so fällt auf, dass sich Bürger- und Bauernhäuser
ziemlich die Waage halten. Apropos Waage: Neben dem heutigen Gasthaus „Zur Uhr“ steht die Waage von Matrei, in früherer Zeit wichtiges Instrument für die Händler, die den Ort frequentierten.
In den letzten 250 Jahren machte die Wirtschaft des Ortes dann eine Berg-und Talfahrt mit. Zunächst profitierte Matrei von der Zunahme des Transitverkehres, doch die Errichtung der Brennerbahn setzte
diesem Trend ein Ende, da der Verkehr nun am Ort vorbeigeführt wurde. Der Zweite Weltkrieg brachte Matrei viel Leid und Zerstörung. Da der Ort eine der Hauptversorgungsrouten der deutschen Truppen
war, bombardierten die Alliierten die Marktgemeinde mit einer für Tirol einzigartigen Heftigkeit. Dabei wurde nahezu der gesamte Ort in Schutt und Asche gelegt.
Die Attraktionen von Matrei:
Es ist vor allem der farbenprächtige Ortskern, der die Besucher anzieht und gerne als Fotomotiv verwendet wird. Neben unzähligen, reichverzierten Schildern und Hauswänden erzählen die vielen
Gedenktafeln die Geschichte von Matrei auf ihre ganz eigene Weise. Es wird Zeugnis abgelegt über wichtige Ereignisse genauso wie über berühmte Persönlichkeiten, die im Ort das Licht der Welt
erblickten oder Station machten. Dies alleine ist schon einen Besuch in der Marktgemeinde am Brenner wert.
In der Nähe befindet sich mit dem Kloster Maria Waldrast jene Wallfahrtsstätte, die am höchsten von allen im ganzen „Heiligen Land“ Tirol liegt. Über lange Zeit hinweg war das Kloster auch bekannt
für den Besucheransturm.
Sport und Freizeit in Matrei am Brenner:
Ganz egal, ob man der Marktgemeinde im Sommer oder im Winter einen Besuch abstattet, sportlich gesehen gibt es immer eine Vielzahl von Betätigungsfeldern. Die Palette reicht dabei vom Wandern
Radfahren über Tennis, Schwimmen und Rodeln bis hin zum Schifahren, welches sowohl im nahegelegenen
Skigebiet Bergeralm als auch im
Skigebiet Stubaier Gletscher betrieben werden kann. Letzteres wird zweimal pro Tag mit einem eigenen Schibus angefahren.