Ellbögen ist eine Gemeinde mit einer Größe von 35 km², rund 1.100 Einwohner und liegt 1.070 m über dem Meeresspiegel im Wipptal, einem Seitental vom Inntal. Die Gemeinde Ellbögen ist im Bezirk
Innsbruck-Land angesiedelt. Zur Gemeinde Ellbögen zählen die Ortsteile Dörfl, Elmach, Hennenboden, Mühltal, St. Peter, Tarzens, Ober- und Niederellbögen, Niederstraße, Zehrerhütte, Viggartal und
Arztal.
Aus der Geschichte von Ellbögen
Wissenschaftler vermuten, dass die ersten menschlichen Wesen im Silltal Jäger waren.
Ellbögen ist eine Gemeinde mit einer Größe von 35 km², rund 1.100 Einwohner und liegt 1.070 m über dem Meeresspiegel im Wipptal, einem Seitental vom Inntal. Die Gemeinde Ellbögen ist im Bezirk Innsbruck-Land angesiedelt. Zur Gemeinde Ellbögen zählen die Ortsteile Dörfl, Elmach, Hennenboden, Mühltal, St. Peter, Tarzens, Ober- und Niederellbögen, Niederstraße, Zehrerhütte, Viggartal und Arztal.
Aus der Geschichte von Ellbögen
Wissenschaftler vermuten, dass die ersten menschlichen Wesen im Silltal Jäger waren. Diese bekamen, noch zu den uns in der gegenwärtigen Zeit bekannten Wild, Bären, Wölfe, den Luchs, Auerochsen und Wisent zu Gesicht. Zu Beginn der Steinzeit wurden die Menschen in der Gegend sesshaft. Leider wurden sehr wenige Funde aus dieser Zeit sichergestellt. Trotzdem nimmt man an, dass schon in der Jungsteinzeit und in der Frühbronzezeit Siedlungen auf den schutzbietenden Regionen entstanden.
Ab der Zeitrechnung 1.200 vor Christus weisen Spuren auf eine dauerhafte Besiedelung hin. Vermutlich kamen die Siedler, auf der Suche nach Kupfer, von Hall herauf. In dem Ortsteil St. Peter entdeckte man einen Friedhof, der über 3.000 Jahre alt ist. Wie in vielen Dörfern und Gemeinden in Tirol, hinterließen die Römer auch in Ellbögen ihren Spuren. Das Salz, das in Hall inTirol in den Pfannhäusern gewonnen und verarbeitet wurde, lieferte man auf der „Salzstraße“ von Hall über Ellbögen nach Südtirol.
Der Tourismus von Ellbögen
Natur genießen, neue Energien tanken und sich aus dem Alltag ausklinken – das erwartet die Gäste in Ellbögen. Für Besucher, die eine Schlafmöglichkeit der etwas anderen Art suchen, bietet sich, neben Gasthäusern, Familien mit Bauernhöfen und private Vermieter, die Anmietung einer Almhütte an.
Vom Sommertourismus in Ellbögen
Die Gemeinde im Wipptal eignet sich im Sommer hervorragend zum Mountainbiken, Wandern und spazieren gehen. In der Region befindet sich ein gut gekennzeichnetes Wander- und Wegenetz für jeden Schwierigkeitsgrad. Besonders empfehlenswert ist die Wanderung auf die Viggarspitze (2.300 m), eine Wanderung auf den 2.670 m hohen Glungezer, dem Morgenkofel mit 2.600 m, der Kreuzspitze (2.750 m) und dem Rosenjoch, der mit 2.770 m der höchste Berg in Ellbögen ist.
Der Wintertourismus in Ellbögen
Im Winter laden die umliegenden Skigebiete zum Skifahren, Snowboarden und Rodeln ein. Eine Naturrodelbahn führt vom Meißnerhaus bis in den Ortsteil Mühlau. Auch Skitourengeher kommen in der Region um Ellbögen voll auf ihre Kosten, denn neben anderen Skigebieten in Österreich ist das Wipptal für seine Schneesicherheit bekannt. Die Boscheben im Viggartal, das Meißnerhaus, die Ochsenalm und die Arztaler Alm im gleichnamigen Arztal sind beliebte Ausflugsziele für Tourengeher.
Die Hinterlocher Mühle
Romantik und Natur verbinden sich auf dem Wanderweg zur Hinterlocher Mühle in Oberellbögen. Sonnige Waldlichtungen und ein verspielter Wildbach der die Mühle in Bewegung hält. Dieses harmonische Bild bietet sich den Spaziergängern. In der Mühle wird noch unter Aufsicht von Mühlbauern das Korn gemahlen. Im Anschluss haben die Besucher die Möglichkeit, selbstgebackene Köstlichkeiten vor der Hütte in den Strahlen des Sonnenunterganges zu genießen.