Die Gemeinde Birgitz ist ein Ort auf 859 Metern Seehöhe und liegt südwestlich von Innsbruck. Birgitz gehört dem
Bezirk Innsbruck – Land an. Derzeit
hat Birgitz eine Einwohnerzahl von rund 1.200 Personen. Zu den Nachbargemeinden von Birgitz zählen Axams, Götzens, Kematen in Tirol und Völs. Birgitz beinhaltet noch die Ortsteile Kristenhöfe,
Omesmühle und Adelshof.
Aus der Geschichte von Birgitz:
Im Jahre 1937 entdeckte ein Professor namens Oswald Menghin eine urgeschichtliche Siedlung auf der Anhöhe „Hohe Birga“. Die Funde, die er in dieser Siedlung machte, lassen ihn darauf
Die Gemeinde Birgitz ist ein Ort auf 859 Metern Seehöhe und liegt südwestlich von Innsbruck. Birgitz gehört dem
Bezirk Innsbruck – Land an. Derzeit
hat Birgitz eine Einwohnerzahl von rund 1.200 Personen. Zu den Nachbargemeinden von Birgitz zählen Axams, Götzens, Kematen in Tirol und Völs. Birgitz beinhaltet noch die Ortsteile Kristenhöfe,
Omesmühle und Adelshof.
Aus der Geschichte von Birgitz:
Im Jahre 1937 entdeckte ein Professor namens Oswald Menghin eine urgeschichtliche Siedlung auf der Anhöhe „Hohe Birga“. Die Funde, die er in dieser Siedlung machte, lassen ihn darauf schließen, dass
es schon in der rätischen Zeit eine Besiedelung gegeben haben muss und, dass es sich bei der Siedlung um die erste nachweisbare Bauernkultur in Tirol handelt.
Die damaligen Bewohner betrieben vorwiegend Ackerbau und Viehzucht. Weiters wurde auch Metall verarbeitet und Glas hergestellt. Im ersten Jahrhundert wurde die komplette Siedlung durch einen Brand
zerstört. Obwohl es noch nicht nachweisbar ist, liegt die Vermutung recht hoch, dass die Zerrstörung des Dorfes mit der Eroberung Tirols durch die Römer zusammenhängt. Mit dem Namen „Purgitz“ wird
Birgitz 1286 erstmals in einer Urkunde erwähnt.
In der mittelalterlichen Neubesiedelung waren ganze neun Höfe im Gemeindegebiet von Birgitz im Besitz vom Stift Frauenchiemsee. Im 17. Jahrhundert wurde die Bevölkerung von Birgitz neben
Murenabgängen und Hochwasserkatastrophen einige Male von der Pest heimgesucht.
Auszug aus der Kirchengeschichte:
Ursprünglich war Birgitz ein Teil der Urpfarre Axams. Doch als im 17. Jahrhundert die Pest die Menschen nur so dahinraffte, war die Angst der Axamer Bevölkerung derart groß, dass sie sich weigerten,
die Pesttoten auf ihrem Friedhof zu beerdigen. Aus dieser Angst heraus baute man in den Jahren 1634 – 37 in Birgitz einen eigenen Friedhof, sowie eine kleine Kirche zur Mariä Heimsuchung und dem Hl.
Kassian. 1727 wurde anstelle der kleinen Kirche ein großer barocker Bau errichtet.
Das Wappen von Birgitz:
Das Wappen wird beinahe diagonal von Stufen durchzogen. Diese grünen Stufen mit weißem Hintergrund sollen die so genannte „Riesenstiege“ in der Gemeinde Birgitz symbolisieren. Die keltische Fibel ist
ein Zeichen für die zahlreichen vorchristlichen Funde.
Tourismus in Birgitz:
Birgitz liegt am Fuße des Kalkkögel mit der auf 2.403 m hoch gelegenen Saile. Im Sommer führen von Birgitz aus zahlreiche Wanderungen durch das Gebirge. Für Städteliebhaber eignet sich ein Ausflug
ins nur wenige Kilometer entfernte Innsbruck. Die Landeshauptstadt bietet neben den unzähligen Museen und Führungen durch Innsbruck auch jede Menge an Veranstaltungen. Von Innsbruck geht auch in
regelmäßigen Abständen ein Shuttlebus in die Swarovski Kristallwelten nach Wattens.
Im Winter lädt die Rodelbahn Birgitzer Alm zu einem Ausflug mit einem besonders hohen Spaßfaktor ein. Bei einem Ausgangspunkt auf 1.800 Höhenmeter geht es bei einer Höhendifferenz von 930 Metern ins
Tal. Für den Aufstieg zum Ausgangspunkt der knapp 7.000 Meter langen Rodelbahn müssen ungefähr zwei Stunden gerechnet werden. Auch das Skigebiet Axamer Lizum liegt so gut wie vor der Haustüre. Aber
auch das nahe gelegene Stubaital garantiert hundertprozentiges Schneevergnügen.
Weiteres Wissenswertes über Birgitz:
Auch Birgitz ist primär eine Wohngemeinde. Durch den stetigen Anstieg der Einwohnerzahlen der Gemeinden im Mittelgebirge, wachsen die Gemeinden Birgitz und Götzens unaufhaltsam zusammen.