Auf einer Höhe von 651 Metern erstreckt sich die Gemeinde Ampass. Nur acht Kilometer von Innsbruck entfernt, liegt die Gemeinde im
Bezirk
Innsbruck-Land n der alten Salzstraße von Matrei nach Hall südlich des Flusses Inn. 1145 urkundlich als "Ambanes" erwähnt, war Ampass Heimat des Tiroler Freiheitskämpfers Kaspar Sautner. Ihm
zu Ehren wurde ein Wanderweg um Ampass "Kaspar-Sautner-Wanderweg" benannt.
Aus der Geschichte von Ampass:
Durch die Kulturschichte sind viele Relikte überlagert und kommen erst nach und nach ans Tageslicht. So etwa ein Urnengrab auf dem Sonnenhügel. Reichhaltige Funde machte man in der Zeit zwischen
1.000 und 400 vor Christus, der so genannten Hallstattzeit. Aus dieser Zeit fand man Pfeilspitzen, Bronzenadeln und bunte Glasperlen.
Die Römer ließen eine Heerstraße bauen, die durch die Ortschaften
Matrei am Brenner, Ellbögen,
Igls, Sistrans, Lans, Volders, Tulfes und vermutlich auch durch das Ortsgebiet von Ampass verlief.
Ebenso wurden Skelettfunde gemacht, die eine Einwanderung der Bajuwaren ab dem 7. Jahrhundert nach Christus annehmen lassen.
Als „Ambanes“ wurde Ampass im Jahre 1145 erstmals urkundlich erwähnt. Während des 30jährigen Krieges verwüsteten Truppen der katholischen Liga Ampass. Die Kirche wurde sogar als Pferdestall benutzt.
1546 brach eine schwere Seuche aus, der ein Großteil der Dorfbevölkerung zum Opfer fiel.
Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in Ampass:
Wem das rege Treiben in der Stadt
Innsbruck zu viel ist und die Einöde zu wenig, der ist in Ampass gut aufgehoben. Mit der "Club Innsbruck Card"
können Urlauber von Innsbruck und seinen 25 Feriendörfer kostenlos den Wanderbus benützen. So kommt man ohne größere Aufwendungen einfach und schnell zur Glungezerbahn, der Hungerburgbahn
oder zur Bahn auf den
Patscherkofel, wo sich der Zirbenweg ganz gemütlich beim
Wandern
in Tirol für die gesamte Familie begehen lässt.
Ein weiterer guter Tipp für den Sommer ist der Innsbrucker Almenweg. Dieser Forstweg führt von der Kreither Alm über die Raitiser Alm und Mutterer Alm zur Götzner Alm. Jede Alm lädt zu einem
erfrischenden Getränk und meist selbstgemachte Hausmannskost ein. Die ganze Wanderroute hat einen Höhenunterschied von rund 100 Metern und ist so für jedermann geeignet.
Für Kletterbegeisterte gibt es zahlreiche Kletterrouten, die mit oder ohne Führer bezwungen werden können.
Der Alpenpark
Karwendel ist ein Schutzgebiet, das sich zwischen dem Inn und der Isar, und dem
Achensee und der Seefelder Senke erstreckt.
Der Adlerweg ist ein geführter Wanderweg, der es dem interessierten Wanderer ermöglicht, Tirol Stück für Stück zu entdecken.
Das Naturschutzgebiet Taxerhofsee:
In der Gemeinde Ampass befindet sich auch der naturbelassene
Taxerhofsee oder auch Köglmoor genannt, mit einer Größe von 2,92 km². Er liegt
ungefähr zwei Kilometer südlich der Gemeinde Ampass im Ortsteil Taxerhof und gilt als Naherholungsgebiet in der Region.
Auch wenn dieser See ein Naturschutzgebiet ist, und nicht zum Baden erlaubt ist, ist dieser Restbestand eines Feuchtbiotops für Naturliebhaber besonders sehenswert. In den Schilfgürteln findet man
seltene Pflanzen und Tiere wie Reiher oder Bachstelze.
Der See selbst dient zur Fischaufzucht, wo vor allem Forellen und Karpfen aufgezogen werden und wird einerseits gespeist vom Grundwasser und andererseits von der nahe gelegenen Taxer Quelle.
Dies garantiert eine erstklassige Wasserqualität.
Wer im Sommer lieber doch das kühle Nass auf seiner Haut spüren möchte und ihm der Blick alleine zu wenig ist, der sollte den
Baggersee
Rossau, etwas außerhalb von Innsbruck besuchen oder das Freischwimmbad Tivoli, welches direkt neben der neuen Olympiahalle liegt.
Auch die gotische Veitskirche ist einen Besuch wert. Diese Kirche wurde von den Salzfuhrleuten errichtet, die das Salz auf der Salzstrasse von
Hall nach Italien brachten. Noch heute kann man in der Veits-Kirche Fürbitten dieser Fuhrleute finden wie auch interessante Fresken vom Wappen
von Karl V., sowie die Wappen von Kastilien, Aragon, Sizilien, Böhmen und Ungarn.