Die Gemeinde Aldrans, mit einer Einwohnerzahl von rund 2.000, liegt auf einer Mittelgebirgsterrasse auf 760 Metern Seehöhe im
Bezirk Innsbruck -
Land und grenzt direkt an die Landeshauptstadt Innsbruck. Zur Gemeinde Aldrans gehören noch Rans, Prockenhöfe, Wiesenhöfe und Herzsee. Ampass, Ellbögen, Innsbruck, Lans, Rinn, Sistrans
und Igls grenzen an die Gemeinde Aldrans.
Aus der Geschichte von Aldrans:
Das gesamte Mittelgebierge, das südlich von
Innsbruck liegt, wurde schon sehr früh besiedelt. So auch Aldrans, wo beispielsweise ein
Vollgriffschwert aus der Bronzezeit
Die Gemeinde Aldrans, mit einer Einwohnerzahl von rund 2.000, liegt auf einer Mittelgebirgsterrasse auf 760 Metern Seehöhe im
Bezirk Innsbruck -
Land und grenzt direkt an die Landeshauptstadt Innsbruck. Zur Gemeinde Aldrans gehören noch Rans, Prockenhöfe, Wiesenhöfe und Herzsee. Ampass, Ellbögen, Innsbruck, Lans, Rinn, Sistrans
und Igls grenzen an die Gemeinde Aldrans.
Aus der Geschichte von Aldrans:
Das gesamte Mittelgebierge, das südlich von
Innsbruck liegt, wurde schon sehr früh besiedelt. So auch Aldrans, wo beispielsweise ein
Vollgriffschwert aus der Bronzezeit entdeckt wurde. Als „Alarein“ findet man Aldrans erstmals um 955 in einer Urkunde erwähnt.
Im Mittelalter gehörte Aldrans noch zur Marktgenossenschaft
Ampass. Da Aldrans direkt an der so genannten „Salzstrasse“ lag, profitierte die
Gemeinde stark vom Salzhandel. Bei den Wiesenhöfen in Aldrans legte einst im Jahre 1471 Herzog Sigmund einen Fischweiler namens Wiesinger See an, der um 1779 wieder abgelassen wurde.
Die Aldranser Bevölkerung war schon damals berühmt für ihr schauspielerisches Talent. Neben den Martinsspielen, die man in den Jahren 1750 und 1757 nachweisen konnte, gab es ein „Amazonentheater“.
Dieses Theater war einzigartig in dieser Gegend. Das Besondere daran war, dass nur weibliche Protagonisten die Bühne betraten.
Im 19. Jahrhundert erkannte man in Aldrans das ideale Sommerurlaubsgebiet, und so wurde diese Region zu einem beliebten „Sommerfrischedorf“ aber erst 1884 erschloss man Aldrans mit einer
Straßenanbindung.
Aus der Kirchengeschichte von Aldrans:
Was die Kirche betraf, gehörte Aldrans bis 1949 zur Pfarre Ampass. Erst um 1949 erhielt die Gemeinde ihren eigenen Pfarrer. Die St.-Martins-Kirche, einst eine gotische Kirche, wurde im 18.
Jahrhundert barockisiert. Nach einem Brand 1893 wurde sie im neugotischen Stil wieder aufgebaut.
Das Wappen von Aldrans:
Sehr geschichtsträchtig zeigt sich das Gemeindewappen von Aldrans. Das Wappen geht auf die Zeit der Andechser zurück. Graf von Andechs, einstiger Herrscher vom Inntal, kam mit einer ganzen Schar von
tüchtigen Menschen, die die Region um Aldrans für die Landwirtschaft tauglich machten.
Die Andechser hatten ebenfalls einen Adler in ihrem Wappen. Und so soll der Adler an dieses Grafengeschlecht erinnern. Der Flügel ist belegt mit einem goldenen Seeblatt, ein herzförmiges Blatt, so
auch jenes Wappen des Klosters am Tegernsee. Dieses Kloster sowie die Nachfolger der Grafen Andechs verband jahrelang eine enge wirtschaftliche Beziehung.
Aktivitäten in Aldrans
Auch wenn Aldrans auf Grund der peripheren Lage zu Innsbruck beinahe eine reine Wohngemeinde ist, hat es seinen Besuchern einiges zu bieten.
Der Herzsee, eingebettet in die bilderbuchähnliche Kulisse des Mittelgebirges, ist ein idealer Ort für das
Wandern in Tirol und beliebtes Ziel für
Spaziergänger und Radfahrer.
„Aldrans hat immer Saison“, so der Slogan und auch die Freizeitangebote der Gemeinde. Im Winter bietet die Region Aktivitäten an wie Alpin-Ski, Eislaufen, Snowboarden, Rodeln und vieles mehr. Die
Sommersaison ist mit Beach-Volleyball, Radfahren, Gleitschirmfliegen, Mountainbiken, Reiten, Schwimmen, Tennis und Wandern bei den Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt.
Wissenswertes über Aldrans
Da sich auch die Gemeinde Aldrans über das stetig wachsende Verkehrsproblem in Tirol bewusst ist, hat sie eine besonders wertvolle Initiative ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit dem Klimabündnis
Tirol, im Rahmen des Projekts „Tiroler Gemeinden machen mobil“ entstand die „Mobilitätszentrale Aldrans mobil“, so der Name dieser umweltfreundlichen Erfindung.
Ziel ist es, das umweltfreundliche Verkehrsverhalten der Bevölkerung als auch der Touristen aktiv zu fördern. Angebote dafür sind beispielsweise eine Zentrale Auskunftsstelle auf dem Gemeindeamt
Aldrans. Ein geschulter Mitarbeiter der Gemeinde gibt mündlich Auskunft über Fragen, die Fahrplan, Umsteigmöglichkeiten und Anschlüsse betreffen.