Die 6.600 Seelengemeinde Absam liegt nördlich der historischen Altstadt Hall in Tirol. Absam liegt im Bezirk Innsbruck – Land. Absam unterteilt sich wieder rum in die Katastralgemeinden Absam-Dorf
und Absam-Eichat. Absam ist eines der Martha Dörfer. Als Martha-Dörfer bezeichnet man jene Dörfer, die an der alten Landstraße von Hall nach Innsbruck liegen.
Aus der Geschichte von Absam:
Durch das Salzvorkommen im Halltal fand in dieser Gegend schon eine sehr frühe Besiedelung statt. Auch wenn einige Streufunde wie eine Lappenaxt, ein Scheibenknaufschwert und eine
Die 6.600 Seelengemeinde Absam liegt nördlich der historischen Altstadt Hall in Tirol. Absam liegt im Bezirk Innsbruck – Land. Absam unterteilt sich wieder rum in die Katastralgemeinden Absam-Dorf
und Absam-Eichat. Absam ist eines der Martha Dörfer. Als Martha-Dörfer bezeichnet man jene Dörfer, die an der alten Landstraße von Hall nach Innsbruck liegen.
Aus der Geschichte von Absam:
Durch das Salzvorkommen im Halltal fand in dieser Gegend schon eine sehr frühe Besiedelung statt. Auch wenn einige Streufunde wie eine Lappenaxt, ein Scheibenknaufschwert und eine Bronzefibel
gefunden wurden, kann man nicht sicher davon ausgehen, dass eine urgeschichtliche Besiedelung in dieser Region stattgefunden hat. Eine urzeitliche Siedlung auf dem Hügel Melans ist jedoch von großer
Wahrscheinlichkeit. Scherbenfunde aus der Latènezeit geben Grund zu dieser Annahme.
Um 16 vor Christus überquerten die Römer den Brennerpass und nahmen das Alpenvorland in ihre Gewalt. Auch wenn eine Besiedelung der Römer in dieser Zeit nicht genau nachzuweisen ist, so geben die
zahlreichen Namensgebungen der Flure wie Planitz, Monik und Agatitsch doch eine gewisse Sicherheit dieser Annahme. Auch der ursprüngliche Ortsname von Absam, der römische Prädienname „Abazanes“ weist
auf eine Besiedelung hin.
Ebenso gehen Forscher davon aus, dass ab dem 6. Jahrhundert Bajuwaren, Romanen und Germanen lange nebeneinander in dem Gebiet um Absam lebten.
Urkundlich erwähnt wird Absam erstmals im Jahr 1.000 in den Büchern der Diözese Brixen. Die Pfarrkirche von Absam wird erstmals am 21. September 1331 in einer Urkunde erwähnt.
Aktivitäten in Absam:
Von Absam ausgehend führen unzählige Wanderwege durch das Karwendelgebirge, die sowohl im Winter als auch im Sommer wunderbar begehbar sind.
Absam ist aber auch ein idealer Ausgangspunkt für Tagesausflüge. Die Swarovski Kristallwelten in
Wattens zeigen neben der beeindruckenden
Ausstellung, die das ganze Jahr zu besichtigen ist, immer wieder auch Sonderausstellungen. So sind große Länder und Kulturen zu Gast im Riesen.
Auch das Zentrum von
Hall in Tirol lädt Tagestouristen ein. Zahlreiche Museen und Ausstellungen sowie der historische Stadtkern locken
die Besucher aus der ganzen Welt in diese romantische Stadt. In Hall befindet sich auch die "
UMIT", die Private Universität für Gesundheitswissenschaften,
Medizinische Informatik und Technik.
Sommertourismus in Absam:
Im Frühling, sobald der Schnee weicht, und den ersten Frühlingsboten Platz macht, lädt das Halltal zu Wanderungen ein. Je nach Schwierigkeitsgrad können der Bettelwurf (2726 Meter) und das
Hafelekar (2334 Meter) bestiegen werden, oder einfachere Wanderungen wie die Rumerhütte, das Thaurer Schloss und vieles mehr.
Wintertourismus in Absam:
Für Rodler ist das Halltal mit einer aufregenden Rodelstrecke ein beliebtes Ausflugsziel. Durch die schattige Lage ist eine lange Rodelsaison garantiert.
Für Skibegeisterte ist die Seegrube in Innsbruck und der
Patscherkofel, der Hausberg von Hall, sehr schnell zu erreichen. Ein sehr gut
ausgebautes Verkehrsnetz der Öffentlichen Verkehrsmittel, ermöglicht es den Besuchern, das eigene Auto stehen zu lassen.
Jakob Stainer - "Der Vater der deutschen Geige"
Zu einen der wohl berühmtesten Geigenbauer weltweit darf man Jakob Stainer zählen. Der Absamer war ein Virtuose in seinem Fach. Bis in den spanischen Königshof führte ihn sein Ruf. Schon zu Lebzeiten
waren die Kunstwerke des „Vaters der deutschen Geige“ bei Musikern als auch in Museen sehr begehrt.
Ab und zu wird auch heute noch in großen Orchestern die Stainer-Geige gespielt. Ein besonderes Merkmal dieser Geige war der unübertroffene Klang und die ganz eigene Gestalt dieses Instrumentes. Über
300 solcher Werke stellte Jakob Stainer in seinem Leben her.
Neben dem Ruhm und der Ehre stellte sich auch bald der wirtschaftliche Erfolg ein, und machte Jakob Stainer zu einem wohlhabenden Mann. Wohnhaft war der äußerst gebildete und hochintelligente
Geigenbauer am Breitweg unterhalb der Amtsschmiede.
Eine seiner berühmtesten Geigen steht noch heute in der Sammlung des Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum.