Die Gemeinde Hofstätten an der Raab liegt im
Bezirk Weiz in der Steiermark in Österreich. Hofstätten hat rund 1.800 Einwohner und eine Fläche von 15,22
Quadratkilometer. Die Gemeinde liegt auf einer Seehöhe von 358 Meter im Osten der Steiermark. Die Katastralgemeinden von Hofstätten sind Hofstätten, Pirching, Wetzawinkel und Wünschendorf. Die
Nachbargemeinden von Hofstätten sind Gleisdorf, Nitscha, Sinabelkirchen, Markt Hartmannsdorf, Sankt Margarethen und Labuch.
Über das Wappen von Hofstätten an der Raab
Dem Gemeindewappen ist als Motiv die Besitzgeschichte adeliger
Die Gemeinde Hofstätten an der Raab liegt im
Bezirk Weiz in der Steiermark in Österreich. Hofstätten hat rund 1.800 Einwohner und eine Fläche von 15,22
Quadratkilometer. Die Gemeinde liegt auf einer Seehöhe von 358 Meter im Osten der Steiermark. Die Katastralgemeinden von Hofstätten sind Hofstätten, Pirching, Wetzawinkel und Wünschendorf. Die
Nachbargemeinden von Hofstätten sind Gleisdorf, Nitscha, Sinabelkirchen, Markt Hartmannsdorf, Sankt Margarethen und Labuch.
Über das Wappen von Hofstätten an der Raab
Dem Gemeindewappen ist als Motiv die Besitzgeschichte adeliger Grundherren zugrundegelegt. Die Herren von Hard, die in allen vier
Katastralgemeinden von Hofstätten Grundherren waren, und auch deren Nachfolger, die Grafen von Falbenhaupt führten ein Eichhörnchen in ihrem Wappen. Die Apfelblätter weisen auf die Obstbauschule in
Wetzawinkel hin und die Birkenblätter stehen symbolisch für die Katastralgemeinde Pirchling, dessen Ortsname sich von Birke herleitet.
Zur Geschichte der Gemeinde Hofstätten an der Raab
Die Gemeinde Hofstätten entstand in ihrer heutigen Form durch die Zusammenlegung der ehemals selbstständigen Gemeinden
Hofstätten, Wetzawinkel und Wünschendorf-Pirching. Das Gebiet um Hofstätten war schon sehr früh besiedelt. Während der Römerzeit führte durch das Gebiet von Hofstätten eine Straße in südöstliche
Richtung. Der Ortsname Wünschendorf deutet auf eine ursprünglich slawische Siedlung hin.
Aus dem Jahr 1265/67 gibt es eine urkundliche Erwähnung von Wünschendorf als Wunscheydorf. In der selben Quelle werden auch die Katastralgemeinden Pirching, Wetzawinkel und Hofstätten genannt. Es ist
überliefert, dass im Jahr 1659 im Gebiet von Hofstätten eine Krankheit grassierte, die sich „ungarische Krankheit“ nannte. Diese Krankheit forderte damals im Gebiet von Hofstätten unzählige
Todesopfer. Eine Pestsäule erinnert heute an diese Epidemie.
Die erste Gemeindeschule von Wetzawinkel wurde im Jahr 1813 errichtet und Mitte des 19. Jahrhunderts besuchten rund 100 Kinder diese Schule. Die freiwillige Feuerwehr von Hofstätten wurde im Jahr
1949 gegründet und im darauffolgenden Jahr errichtete man ein Schulhaus. In den 60iger Jahren des 20. Jahrhunderts errichtete man im Gemeindegebiet eine neue Volkschule, und da es zu einer Änderung
im Schulwesen kam, wodurch man dann für die Volksschule weniger Platz benötigte, erhielt die Gemeinde den Auftrag, den überschüssigen Platz für eine Fachschule zu verwenden. So entstand die
Obstbaufachschule Gleisdorf am Pirchingberg.
Tourismus und Freizeitgestaltung in Hofstätten
In Hofstätten gibt es viele Möglichkeiten um sich seine Freizeit zu gestalten. Es gibt einen Sportplatz für Sportbegeisterte. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit zu reiten und zum Stockschießen. Im
Winder kann man in Hofstätten auch Eislaufen. Des weitern kann man in Hofstätten Tennis spielen und beispielsweise Laufen, Radfahren und Walken.
Für das gesellige Zusammensein gibt es in Hofstätten einige Gaststätten, die sich auf die Einkehr von Touristen aber auch Ortsbewohnern freuen. Zu erwähnen sind auch die beiden Radwanderwege, die
durch Hofstätten führen. Es handesl sich das bei um den sogenannten Energieradwanderweg, der von Weiz bis nach Sulz führt und um den Raabtal-Radwanderweg, der vom Raab-Ursprung bis nach Jennersdorf
führt.