Mooskirchen ist eine österreichische Marktgemeinde im Bezirk Voitsberg im Bundesland Steiermark. Die Gemeinde Mooskirchen liegt rund 20 Kilometer südwestlich der Landeshauptstadt Stadt Graz auf 520
Meter Seehöhe. Mooskirchen hat rund 2.000 Einwohner und eine gesamte Gemeindefläche von knapp 18 Quadratkilometer. Der „Blumenmarkt Mooskirchen“ besteht aus den Katastralgemeinden Fluttendorf,
Neudorf bei Mooskirchen, Stögersdorf und Gießenberg.
Aus der Chronik von Mooskirchen
Zu Beginn des 12. Jahrhunderts gab es in Mooskirchen bereits ein Kirchengebäude. Mooskirchen wurde im Jahre
Mooskirchen ist eine österreichische Marktgemeinde im Bezirk Voitsberg im Bundesland Steiermark. Die Gemeinde Mooskirchen liegt rund 20 Kilometer südwestlich der Landeshauptstadt Stadt Graz auf 520
Meter Seehöhe. Mooskirchen hat rund 2.000 Einwohner und eine gesamte Gemeindefläche von knapp 18 Quadratkilometer. Der „Blumenmarkt Mooskirchen“ besteht aus den Katastralgemeinden Fluttendorf,
Neudorf bei Mooskirchen, Stögersdorf und Gießenberg.
Aus der Chronik von Mooskirchen
Zu Beginn des 12. Jahrhunderts gab es in Mooskirchen bereits ein Kirchengebäude. Mooskirchen wurde im Jahre 1136 erstmals urkundlich erwähnt. In einer Schenkungsurkunde taucht ein gewisser „Gerungus
de Mosekirchen“ auf. Im Jahre 1480 fielen die Türken über den Ort her und entweihen das Kirchengebäude. Die „Bürger von Mooskirchen“ wurden im Jahre 1542 erstmals erwähnt. Zu dieser Zeit muss
Mooskirchen bereits ein Markt gewesen sein.
Man vermutet die Verleihung des Marktrechtes auf das Jahr 1540. Im Jahre 1620 ging der Markt an den Grafen Sigmund Galler über und 1661 wurde der Seckauer Bischof wieder Grundherr von Mooskirchen.
Das Jahr 1782 brachte eine große Heuschreckenplage und zwischen 1805 und 1809 besetzten französische Truppen den Ort. Im Jahre 1968 folgte die Zusammenlegung der Gemeinden Fluttendorf, Stögersdorf
und Gießenberg zur Großgemeinde Mooskirchen.
Sehenswertes und Ausflugsziele in Mooskirchen
Eine sakrale Sehenswürdigkeit von Mooskirchen ist die Pfarrkirche, die dem Heiligen Veit geweiht ist. Obwohl das Bauwerk schon
viel älter ist, erhielt das Kirchengebäude seine heutige Form zu Beginn des 18. Jahrhunderts. In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts hat man bei Restaurierungen frühgotische Fenster freigelegt
und im Inneren Freskenreste aus dem 15. Jahrhundert entdeckt.
Erwähnenswert ist auch der 1732 vom Künstler Josef Schokotnik geschaffene Hochaltar sowie die Kanzel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Weitere Sehenswürdigkeiten von Mooskirchen sind die die Statue
des Heiligen Johannes von Nepumuk, ein Teil eines Prangers und der Rest einer Totenleuchte. Interessant ist auch das Storchennest auf dem Haus des Steghafners, das schon bereits seit 1953 jährlich
besetzt ist. Die alte Volksschule aus dem Jahre 1883 ist ebenso sehenswert wie ein Relief von Professor Wilhelm Gösser, auf dem die legendären „Mooskirchner Altsteirer“, eine Musikgruppe aus dem 19.
Jahrhundert, dargestellt sind.
Aufgrund seiner günstigen geographischen Lage ist Mooskirchen ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Landeshauptstadt
Graz, die
Bezirkshauptstadt
Voitsberg oder die Nachbargemeinde
Söding.