Kohlschwarz ist eine steirische Gemeinde im
Bezirk Voitsberg mit zirka 800 Einwohnern. Die Gemeinde Kohlschwarz liegt rund 700 Meter über dem
Meeresspiegel in der Weststeiermark und hat eine Gesamtfläche von beinahe 16 Quadratkilometern. Kohlschwarz setzt sich aus den Katastralgemeinden Kohlschwarz selbst und Hemmerberg
zusammen.
Aus der Geschichte von Kohlschwarz:
Die erste urkundliche Erwähnung von Kohlschwarz stammt aus dem Jahre 1776. Der haupterwerb von Kohlschwarz bestand in dem Auf dem Gemeindegebiet liegenden Steinbuch. Hier wurden Gosauer Sandsteine
gebrochen. Verwendung
Kohlschwarz ist eine steirische Gemeinde im
Bezirk Voitsberg mit zirka 800 Einwohnern. Die Gemeinde Kohlschwarz liegt rund 700 Meter über dem
Meeresspiegel in der Weststeiermark und hat eine Gesamtfläche von beinahe 16 Quadratkilometern. Kohlschwarz setzt sich aus den Katastralgemeinden Kohlschwarz selbst und Hemmerberg
zusammen.
Aus der Geschichte von Kohlschwarz:
Die erste urkundliche Erwähnung von Kohlschwarz stammt aus dem Jahre 1776. Der haupterwerb von Kohlschwarz bestand in dem Auf dem Gemeindegebiet liegenden Steinbuch. Hier wurden Gosauer Sandsteine
gebrochen. Verwendung fanden diese steine als Schleifsteine, Mühlsteine und in der Bauindustrie. Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war dieser Steinbruch in Betrieb.
Sehenswürdigkeiten in Kohlschwarz:
Zu den Sehenswürdigkeiten von Kohlschwarz zählt das Storchenschlössl. 1611 baute Georg Stürgkh, der das zinspflichtige Bauerngut erworben hatte zu einem Edelhof aus. 1642 wird der "Stürgkhhof am
Afling" genannt und 1681 werden dem Gut auch Fischrechte auf der Kainach verliehen und 1702 erhielt der damalige Besitzer, Johann Karl von Liechtenstein, die Erlaubnis, in seiner Schlosskapelle
täglich eine Messe halten zu lassen. 1711 ging das Storchenschlössl an Johann Christoph Leeb, Pfarrer von Pöls, der es zur Dotation des Benefiziaten der Kirche zu St. Johann am Hohentauern
widmete.
Auch den Steinbruch, die sogenannte Sunfixlhöhlen sollte man sich nicht entgehen lassen. Da die Stollen hoch am steilen Berg lagen und keine für schwere Fuhrwerke befahrbare Zufahrtsstraße bestand,
mussten die fertigen Steinprodukte nach der Zutagebringung aus den unterirdischen Abbaustätten unter Zuhilfenahme von Seilen, Ketten und schlittenähnlichen Steinschleifen und einer "Riesn", das ist
eine Transportrinne, zu einem unter den Brüchen gelegenen Weg hinunterbefördert werden. An verschiedenen Stellen des Grubengebäudes kann man die uns aus historischen Beschreibungen und bildlichen
Darstellungen von anderen Bergbauen und Untertage-Steinbrüchen überlieferten Abbautechniken noch sehr gut erkennen. Die Sunfixlhöhlen stellen somit ein wertvolles und interessantes Zeugnis unserer
gewerblichen und bergmännischen Vergangenheit dar.
Freizeitangebote in Kohlschwarz:
Für Radfahrer und Wanderer steht ein gut markiertes weitläufiges Wegenetz zur Verfügung. Bergläufern ist der Ort Kohlschwarz bestens bekannt. Sie finden hier beste Bedingungen für Bergläufe vor.