Die Stadtgemeinde Bärnbach liegt auf einer Seehöhe von 424 Metern im weststeirischen
Bezirk Voitsberg und ist die drittgrößte Stadt des Bezirkes. Auf
einer Gesamtfläche von rund 17 Quadratkilometern leben zur Zeit in etwa 5.200 Menschen in Bärnbach, das vor allem für den Bergbau und seine Glasbläser über die Grenzen der Steiermark hinaus bekannt
ist.
Streifzug durch die Geschichte von Bärnbach:
Bereits in vorchristlicher Zeit dürfte die Region im oberen Kainachtal zwischen dem Heiligen Berg, dem Hochtregist und dem Knobelberg besiedelt worden sein. Archäologische Funde aus der
Die Stadtgemeinde Bärnbach liegt auf einer Seehöhe von 424 Metern im weststeirischen
Bezirk Voitsberg und ist die drittgrößte Stadt des Bezirkes. Auf
einer Gesamtfläche von rund 17 Quadratkilometern leben zur Zeit in etwa 5.200 Menschen in Bärnbach, das vor allem für den Bergbau und seine Glasbläser über die Grenzen der Steiermark hinaus bekannt
ist.
Streifzug durch die Geschichte von Bärnbach:
Bereits in vorchristlicher Zeit dürfte die Region im oberen Kainachtal zwischen dem Heiligen Berg, dem Hochtregist und dem Knobelberg besiedelt worden sein. Archäologische Funde aus der Jungsteinzeit
geben davon Zeugnis ab. In späterer Folge siedelten hier auch die Kelten und die Römer, ehe sich später die Slawen in der Gegend ausbreiteten. 1265 erfolgte schließlich die erste urkundliche
Erwähnung des Ortes unter dem Namen „Pernpach“. Seit jeher war die heutige Stadt ein wichtiger Handelspunkt auf der Straßenverbindung in den Osten der Steiermark. Die unterschiedlichsten Güter wie
Wein, Getreide, Eisen und Salz wurden hier transportiert.
Ab dem frühen Mittelalter gehörte Bärnbach der Familie der Kainbacher, die auch die drei Schlösser der Stadt errichteten. Im Zuge der Gegenreformation Anfang des 17. Jahrhunderts wanderten die
Kainbacher dann nach Niederösterreich aus. Durch den Braunkohleabbau, der seit mehr als 200 Jahren die Wirtschaft des Ortes prägt, und durch die seit 1805 ansässige Glasbläserei entwickelte sich
Bärnbach von einer rein landwirtschaftlichen Gemeinde hin zur industriellen Stadt. Dem wurde in den Jahren 1953 und 1977 Rechnung getragen, als Bärnbach zuerst zum Markt und später dann zur Stadt
erhoben wurde.
Sehenswürdigkeiten von Bärnbach:
Die größte Attraktion von Bärnbach ist ohne Zweifel die im Ortszentrum gelegene St. Barbara Kirche. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet und 1987 vom österreichischen Künstler Friedensreich
Hundertwasser neugestaltet, der sich in erster Linie um die Außenfassade des Gotteshauses kümmerte. Im Gegensatz zu seiner bunten Hülle ist das Innere des Sakralbaues eher schlicht gehalten. Dafür
zeichnen einige Künstler der Region Bärnbach verantwortlich.
Im Glasmuseum, welches im Fabriksgebäude der führenden Bärnbacher Glasbläser untergebracht ist, erhält der Besucher einen Einblick in die Entwicklung der Glasblaskunst und in die unterschiedlichen
Techniken zur Glasherstellung.
Eine weitere interessante Sehenswürdigkeit ist das Burgenmuseum, welches im Schloss Alt-Kainach untergebracht ist und sich der Entwicklung und Geschichte von Burgen widmet.
Last but not least steht im Stadtpark von Bärnbach auch noch der Mosesbrunnen, der vom Wiener Bildhauer und Maler Ernst Fuchs entworfen und gestaltet wurde.
Freizeit in und um Bärnbach:
Selbstverständlich kommt auch der Sport und die Freizeitgestaltung nicht zu kurz in der weststeirischen Gemeinde. Neben Schwimmen, Tennis und Klettern laden vor allem die zahlreichen Wege in die
Umgebung von Bärnbach Radfahrer, Wanderer und Inline-Skater dazu ein, die sanft hügelige Region der Weststeiermark zu erkunden.