Halbenrain ist eine Marktgemeinde im
Bezirk Radkersburg, im österreichischen Bundesland Steiermark. Auf einer Gesamtfläche von 38,66 km² zählt die
Marktgemeinde Halbenrain rund 1.900 Einwohner und liegt im Südosten der Steiermark auf 223 Meter Seehöhe. Weitere Ortschaften der Marktgemeinde Halbenrain sind Dietzen, Donnersdorf, Dornau, Drauchen,
Leitersdorf II, Sögersdorf, Oberpurkla und Unterpurkla.
Aus der Geschichte der Marktgemeinde Halbenrain
Die Marktgemeinde Halbenrain kann auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurückblicken. Die Murtrasse, die sich durch das gesamte
Halbenrain ist eine Marktgemeinde im
Bezirk Radkersburg, im österreichischen Bundesland Steiermark. Auf einer Gesamtfläche von 38,66 km² zählt die
Marktgemeinde Halbenrain rund 1.900 Einwohner und liegt im Südosten der Steiermark auf 223 Meter Seehöhe. Weitere Ortschaften der Marktgemeinde Halbenrain sind Dietzen, Donnersdorf, Dornau, Drauchen,
Leitersdorf II, Sögersdorf, Oberpurkla und Unterpurkla.
Aus der Geschichte der Marktgemeinde Halbenrain
Die Marktgemeinde Halbenrain kann auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurückblicken. Die Murtrasse, die sich durch das gesamte Ortsgebiet zieht, dürfte bereits in vorchristlicher Zeit
besiedelt gewesen sein. Damals wohnten die Menschen höchstwahrscheinlich in sogenannten kleinen „Weilern".
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die heutige Marktgemeinde Halbenrain schon im Jahre 1244. Friedrich II., der Streitbare verlieh seinem Landschreiber Witigo und dessen Bruder Rüdiger die damalige
Holzburg „castrum Haldenrain" als Lehen. Über die genaue geschichtliche Herkunft des Namens „Haldenrain" bzw. der späteren Bezeichnung „Halbenrain" gibt es nur Vermutungen. Wahrscheinlich leitete
sich der Name vom althochdeutschen Wort „hald", welches Abhang bedeutete, und vom Wort „Rain", welches für Begrenzung und Bodenerhebung stand, ab.
Sehenswertes in der Marktgemeine Halbenrain
Eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Marktgemeinde ist das Schloss Halbenrain. Auf dem Platz des heutigen Schlosses stand im Mittelalter die Burg „Haldenrain", deren Teile jedoch im 17.
Jahrhundert abgetragen wurden. An ihrer Stelle wurde ein neues glanzvolles Schloss errichtet. Die Grafen von Strürgkh erwarben im Jahre 1724 das Schloss von den Vorbesitzern, den Grafen Althann und
ließen es nach einem Brand im Jahre 1767 im Stile des Spätbarocks erneuern.
In den 1980er Jahren kam das Schloss in den Besitz des Landes Steiermark. Das beeindruckende Schloss Halbenrain wurde in der Folge abermals aufwendig saniert. Heute befindet sich eine Fachschule für
Land- und Ernährungswirtschaft im Schloss. Im Schlosspark wurde 1988 ein Kräutergarten angelegt. Im diesem Kräutergarten nach dem Vorbild „Karl des Großen" gedeihen über 150 verschiedene Heil-, Nutz-
und Gewürzpflanzen, die nach ihrer Wirksamkeit in sieben Gruppen gegliedert sind.