Ranten ist ein Ort im
Bezirk Murau im Bundesland Steiermark. Die Gemeinde Ranten hat eine Fläche von 39 Quadratkilometer und rund 1.100 Einwohner und
liegt im Oberen Murtal. Die Gemeinde Ranten liegt auf einer Seehöhe von 951 Meter über dem Meeresspiegel und gliedert sich aus den Ortschaften Freiberg, Ranten, Seebach und Tratten.
Aus der Geschichte von Ranten:
Ranten liegt an einer alten Handelsstraße, die durch von Italien über Kärnten und durch das Rantental bis in den Lungau und weiter nach Deutschland führte. Schon die Kelten ließen sich hier im
Rantental nieder und
Ranten ist ein Ort im
Bezirk Murau im Bundesland Steiermark. Die Gemeinde Ranten hat eine Fläche von 39 Quadratkilometer und rund 1.100 Einwohner und
liegt im Oberen Murtal. Die Gemeinde Ranten liegt auf einer Seehöhe von 951 Meter über dem Meeresspiegel und gliedert sich aus den Ortschaften Freiberg, Ranten, Seebach und Tratten.
Aus der Geschichte von Ranten:
Ranten liegt an einer alten Handelsstraße, die durch von Italien über Kärnten und durch das Rantental bis in den Lungau und weiter nach Deutschland führte. Schon die Kelten ließen sich hier im
Rantental nieder und weitere Funde beweisen die Existenz von römischen Siedlern aus dem 1. Jahrhundert nach Christus. Der Name Ranten wurde von Slawen, die im 7. Jahrhundert eingewandert waren,
gegeben. Nach vielen Jahrhunderten wurde Ranten von der Pest und von Bauernkriegen heimgesucht.
Der protestantische Martin Zeiler, der berühmteste Rantner in der Geschichte, wurde am 17. April 1589 in Ranten geboren. Als Reformator musste er in 16. Jahrhundert Ranten verlassen und wanderte nach
Ulm in Deutschland aus. Er studierte Theologie, Geschichte und Rechtswissenschaft in Wittenberg. Er reiste viel in Europa, wo er ausschließlich als Hauslehrer adeliger Söhne tätig war. Nach seinen
vielen Reisen schrieb er für den Verlag Matthäus Merian dreißig Bände über alle Herrenländer Europas. Insgesamt hatte Martin Zeiler fünfzig Werke verfasst. Sieben sinnvolle und amüsante
Reiseempfehlungen von Martin Zeiler wurden an Sieben Meilensteinen vom Künstler Alfred Schlosser in Stein gehauen.
Sehenswertes in Ranten:
Anlässlich der berühmten Persönlichkeit Martin Zeiler wurde in Ranten 1989 der Martin Zeiler Pfad errichtet. Am Gemeindeamt Ranten erhält man die Broschüre „Getreuer Reisgefert“, die den Pfad näher
beschreibt.
Der Musikverein Ranten besteht seit dem Jahre 1848. Aufzeichnungen belegen eine Existenz von einer kleinen Blasmusik schon während des Jahres 1809 zum Schutze kirchlicher Prozessionen. Das
Hauptgebiet der Rantner Blasmusikkappelle lag in der Kirchenmusik. Der Errichter, Begleiter und Schullehrer der Rantner Musikkapelle Franz Zeitner starb um 1845. Dieses Ereignis wurde in einem zirka
vierzig Seiten kleinen Handbüchlein zwischen den Jahren von 1820 bis 1866 von Philip Murer verzeichnet. Im Jahr 1998 feierte die Musikkapelle Ranten ihr 150jähriges Bestehen. Das Besondere an der
Rantner Musikkapelle ist heute, dass die Mädchen die „Originale Salzburger Sonntagstracht“ und die Burschen die schwarze Lederhosn, die sogenannte „Teufelshaut“ mit dem weinroten Samtgilet
tragen.
Im Fasching findet in Ranten jedes Jahr das berühmte Faschingsrennen statt. Dabei laufen die Faschingsläufer beim Glockenläuten um fünf Uhr mit wildem Kuhglockengeläut und Schellenklängen, am
„Damischmontag“ herum, um böse Geister zu vertreiben. Ein wichtiger Aspekt dieses bunten Treibens ist das Feilschen mit den Dorfbewohnern um ihre Waren. Das Ausklingen von diesem Brauch endet mit
einer „jährlichen Hochzeit“, an der nur Männer teilnehmen dürfen.
Die Schützengarde Ranten ist eine schon sehr lange bestehende Gruppe, die sich zum Schutz vor kriegerischen Überfällen zusammengeschlossen hatte. Die Gruppe bestand aus freiwilligen Bauern, welche
einen Hauptmann und Offiziere selber ernannten. Im Jahre 1745 konnte man solch eine Gruppe das erste Mal nachweisen. Zu dieser Zeit stand besonders der Schutz von Fronleichnamsprozessionen im
Vordergrund. In der heutigen Zeit kann man die Rantner Schützengarde beim Pfarrfest im August bewundern. Zu Ehren des heiligen Bartholomäus tritt die Schützengarde um sechs Uhr am Dorfplatz auf und
marschiert zur Kirche.
Die gotische Pfarrkirche in Ranten wurde um 1100 erbaut. Die Besonderheit dieser Kirche stellen die vielen schönen, eindrucksvollen Bilder in und außen an der Kirche dar.
Freizeit in Ranten:
Die Sport und Freizeitangebote in Ranten sind für Jung und alt ausgerichtet. Das Sportzentrum, dass sich 300 Meter westlich vom Ortskern befindet, beinhaltet zwei Tennisplätze, einen Fußballplatz und
eine asphaltierte Fläche für Roller Skater und Skateboardfahrer.
Neben Wandern, Radfahren, Fischen, Reiten, Rafting, Tennisspielen und Golfen hat man in Ranten die Möglichkeit entlang des Murradwegs zu laufen. Die Gemeinde Ranten bietet aber auch einen
Beachvolleyballplatz. Entlang des Murradweg kommen auch Inline Skater nicht zu kurz, da die Strecke an die besonderen Anforderungen der Inline Skater ausgerichtet ist.