Die Marktgemeinde Langenwang hat rund 4.100 Einwohner und liegt im
Bezirk Mürzzuschlag im Nordosten des österreichischen Bundeslandes Steiermark.
Der Wortteil „wang“ der Ortsbezeichnung Langenwang bezeichnet im Althochdeutschen eine am Hang gelegene Wiese, meint aber auch „Au, liebliches Gefilde“ und im Gotischen „Paradies“. Die
Katastralgemeinden der Marktgemeinde heißen Feistritzberg, Langenwang, Schwöbing, Lechen, Mitterberg, Pretul und Traibach.
Zur Geschichte von Langenwang
Die erste nachweisbare Erschließung des Mürztales lässt sich auf die Zeit um 4000 vor
Die Marktgemeinde Langenwang hat rund 4.100 Einwohner und liegt im
Bezirk Mürzzuschlag im Nordosten des österreichischen Bundeslandes Steiermark.
Der Wortteil „wang“ der Ortsbezeichnung Langenwang bezeichnet im Althochdeutschen eine am Hang gelegene Wiese, meint aber auch „Au, liebliches Gefilde“ und im Gotischen „Paradies“. Die
Katastralgemeinden der Marktgemeinde heißen Feistritzberg, Langenwang, Schwöbing, Lechen, Mitterberg, Pretul und Traibach.
Zur Geschichte von Langenwang
Die erste nachweisbare Erschließung des Mürztales lässt sich auf die Zeit um 4000 vor Christus datieren. Funde aus der Bronzezeit, der Eisenzeit und römischen Epoche geben Auskunft über die damalige
Besiedelung. Zahlreiche Flur- und Gewässernamen geben Auskunft über das Eindringen der Alpenslawen im 7. Jahrhundert ins Mürztal. Im 9. Jahrhundert werden von den weltlichen und geistlichen
Grundherren deutsche Siedler ins Land gerufen, die die versumpften Gebiete im Langenwanger Gebiet fruchtbar machten und auf die u. a. die deutsche Ortsbezeichnung Langenwang zurückgeht.
Die erste urkundliche Erwähnung Langenwangs geht auf das Jahr 1232 zurück. Allerdings hat die sich über den Talboden Langenwang´s erhebende Burg Hohenwang nachweislich schon länger bestanden. Sie
soll bereits im Jahr 1122 bestanden haben. Erstmals erwähnt wird sie 1222. Von der Burg Hohenwang aus, wurde damals das umliegende Gebiet von den Grafen von Schärffenberg administrativ verwaltet.
Daneben war die Burg damals Sitz der niederen Gerichtsbarkeit und der Verteidigung.
Kämpfe im Verlauf der Baumkircherfehde, die Folge der Türkeneinfälle, Teuerungen, Krankheiten und die „Leibsteuer“ lasteten im 16. und teilweise 17. Jahrhundert schwer auf der Bevölkerung. Ende des
18. Jahrhunderts wurde in der Marktgemeinde das Schloss Neu-Hohenwang als neuer Wohnsitz der herrschenden Burggrafen errichtet.
Im Jahre 1844 wurde die Bahnlinie Mürzzuschlag – Graz eröffnet und der Langenwanger Bahnhof fertiggestellt. Langenwang enstand als autonome Körperschaft im Jahr 1850. Der erste Bürgermeister der
Ortschaft war Herr Josef Panhofer. Das älteste noch erhaltene Gebäude der Marktgemeinde Langenwang ist die St. Andreas Kirche. Sie stammt aus dem 13 Jahrhundert.
Sehenswürdigkeiten von Langenwang
Burgruine Hohenwang
Über der Talsohle von Langenwang erhebt sich die Burgruine Hohenwang. Interessierte Besucher sind eingeladen, auf einem markierten Pfad zur Burgruine zu wandern.
St. Andreas Kirche
Das älteste Gebäude der Marktgemeinde Langenwang ist heute die Pfarrkirche. Die dem Heiligen St. Andreas geweihte Kirche stammt aus dem 13. Und 14. Jahrhundert und wurde im 15. Jahrhundert hin auf
seine jetzige Form umgebaut. Über die Haupt- und Seitenschiffe der Kirche spannen sich Netzrippen- und Sternrippengewölbe. Das Gewölbe und der Chor ist durch Fresken geschmückt.
Urlaubsort Langenwang
Langenwang bietet sich dem Sommer- und Wintergast als Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge an. Den Semmering in unmittelbarer Nähe, das Mariazellerland vor der Haustür und die Waldheimat in der
Nachbarsgemeinde, diese Gegebenheiten locken Besucher an. Des Weiteren gibt es zwei Reitställe und ein Sommer- und Wintercampingplatz, sowie Schilifte. Zum Entspannen und Naturliebhabern bietet sich
ein wunderschönes Auengebiet.