Kindberg liegt im
Mürztal zwischen
Bruck an der
Mur und
Mürzzuschlag. Kindberg hat rund 5.800 Einwohner, liegt auf einer Seehöhe von 560 Meter und hat eine
Größe von rund 41,54 km². Im Süden wird Kindberg von den Fischbacheralpen begrenzt und im Norden von den Mürztaler Alpen. Zu Kindberg gehören die Katastralgemeinden Herzogberg, Kindbergdörfl,
Kindtal, Kindberg, Kindberg/Aumühl und Kindtalgraben.
Zur Geschichte von Kindberg
In einem Gebiet, dass ursprünglich von der Urbevölkerung und später von den Kelten, Römern und Slawen nur dünn besiedelt war, ließen sich vom
Kindberg liegt im
Mürztal zwischen
Bruck an der
Mur und
Mürzzuschlag. Kindberg hat rund 5.800 Einwohner, liegt auf einer Seehöhe von 560 Meter und hat eine
Größe von rund 41,54 km². Im Süden wird Kindberg von den Fischbacheralpen begrenzt und im Norden von den Mürztaler Alpen. Zu Kindberg gehören die Katastralgemeinden Herzogberg, Kindbergdörfl,
Kindtal, Kindberg, Kindberg/Aumühl und Kindtalgraben.
Zur Geschichte von Kindberg
In einem Gebiet, dass ursprünglich von der Urbevölkerung und später von den Kelten, Römern und Slawen nur dünn besiedelt war, ließen sich vom 8.
Jahrhundert an, verstärkt bayrische Siedler nieder. Eine intensivere Rodung und Besiedelung erfolge dann im 12. Jahrhundert.
Die erste urkundliche Erwähnung von Kindberg (chindeberch) findet sich vom Jahr 1172. Im 12. Jahrhundert ließen die „Herren von Mürze“ eine Eigenkirche westlich des späteren Ortes Kindberg errichten.
Im Zuge der Errichtung fand man auf einem Felssporn ein römisch-keltisches Relief, dass ein Mädchen in nordischer Tracht und kultischer Pose zeigte. Im Altdeutschen wurde ein Kind bzw. die Jungfrau
mit „chint“ bezeichnet. Die Felsenhöhe erhielt damals daher ursprünglich die Bezeichnung Kindberg.
Später, mit dem, dass die neu erbaute Kirche dem heiligen Georg geweiht wurde, bürgerte sich für den Berg der Name Georgiberg ein. Für den Ort, der am Berg lag, verblieb die Benennung Kindberg. Die
Pfarrkirche und der Markt Kindberg finden ihre erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1232. Die Lage Kindbergs an der sogenannten Venedigerstraße ließ die Siedlung rasch zu einem Markt anwachsen. 1281
erhielt Kindberg das Marktrecht von Rudolf von Habsburg zugesprochen.
Zur Zeit der Reformation öffnete die Adelsfamilie Schrott die Schloßkapelle den „Lutherischen“. Die Grafen Inzaghi, die die Gegenreformation förderten, stifteten im 17. Jahrhundert den Kalvarienberg.
Auf die Grafen Inzaghi folgten die Grafen Attems und durch Heirat hielt dann der Name Graf Spiegelfeld Einzug.
Fremdenverkehr in Kindberg
Der Fremdenverkehr erlangte im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts in Kindberg an wesentlicher Bedeutung. Es heißt, dass die Freundlichkeit und Tüchtigkeit der Bewohner, deren Daseinsfreude,
Originalität und Musikalität Kindberg weithin bekannt machte als Sommerfrischeort.
Heute hat die „Blumenstadt“ Kindberg auch durch ihren Zunftbaum Bekanntheit erlangt. Der Zunftbaum Kindberg´s steht symbolhaft für einen Maibaum, als sichtbares Zeichen von Fröhlichkeit, Freude und
Lebenskraft, an dem die wichtigsten Berufe und ein Hochzeitszug figural dargestellt sind. Dieser Zunftbaum bildet nun bereits seit Jahrzehnten das Wahrzeichen von Kindberg.
Daneben gibt es in Kindberg zwei Schilifte und Liftanlagen am Herzogberg. Eislaufplätze und Naturrodelbahnen ergänzen das Angebot für Wintersportler. Aber auch Sommersportler finden viele
Möglichkeiten vor. Erwähnenswert sind auch die jährlich stattfinden Feste, die eine Vielzahl an Besucher nach Kindberg laden.