Altenberg ist ein Ort im
Bezirk Mürzzuschlag in der Steiermark. Die Gemeinde befindet sich im Mürzer Oberland. Altenberg wird umrahmt von den
Bergen Rax und Schneealm. Die Gemeinde Altenberg hat rund 400 Einwohner und eine Fläche von 57,56 Quadratkilometern. Aufgrund seiner reizvollen Lage wurde Altenberg das Prädikat „Erholungsort“
zuerkannt.
Über die Geschichte von Altenberg:
Es fanden sich Spuren, dass die Höhlen um Altenberg bereits steinzeitlichen Jägern als Unterschlupf dienten. In der Bleiweißgrube bei Kapellen fand man eine Speerspitze, deren Alter man auf
Altenberg ist ein Ort im
Bezirk Mürzzuschlag in der Steiermark. Die Gemeinde befindet sich im Mürzer Oberland. Altenberg wird umrahmt von den
Bergen Rax und Schneealm. Die Gemeinde Altenberg hat rund 400 Einwohner und eine Fläche von 57,56 Quadratkilometern. Aufgrund seiner reizvollen Lage wurde Altenberg das Prädikat „Erholungsort“
zuerkannt.
Über die Geschichte von Altenberg:
Es fanden sich Spuren, dass die Höhlen um Altenberg bereits steinzeitlichen Jägern als Unterschlupf dienten. In der Bleiweißgrube bei Kapellen fand man eine Speerspitze, deren Alter man auf die
Zwischeneizeit datierte. In der Römerzeit war in Altenberg ein Gebiergsübergang zwischen der Steiermark und Niederösterreich. Dieser führte über den „Alten Berg“ und den Nasskamm. Damals war das
ganze Gebiet von einem dichten Urwald bedeckt. Es wird angenommen, dass die erste ständige Besiedelung von Altenberg erst nach der Völkerwanderung zu Beginn des Frühmittelalters erfolgte.
Die erste urkundliche Erwähnung Altenbergs findet sich aus dem Jahr 1327. Mit der Gründung des Zisterzienserklosters in Neuberg kam Altenberg in Besitz des Klosters. Die Wälder rund um das Stift
waren damals von der Schenkung an das Kloster ausgenommen, da man sie für die Braunkohleerzeugung nutzte, was den Rückschluss zulässt, dass man bereits damals Eisenerz erzeugte.
Zeugnis davon, dass in Altenberg bereits seit Jahrhunderten Bergbau betrieben wird, geben auch Schlacken und Eisenreste, die im Altenberger Bach entdeckt wurden. Eine aus dem Jahr 1789 stammende
Grubenkarte, des uralt aufgelassenen Bergwerkes und damals wieder in Betrieb genommenen Bergwerkes informiert über die Aktualität des Erzbaues im 18. Jahrhundert.
Im 19. Jahrhundert schlug sich der wirtschaftliche Aufschwung des Ortes, durch den Bergbau, auch im Zuwachs der Bevölkerungszahlen von 300 auf 800 Einwohner nieder. Gegen Ende des 19. Jahrhundert
wurde der Bergbau in Altenberg endgültig aufgelassen und mit dieser Auflassung und in Folge der beiden Weltkriege kam es in Altenberg zu einem Bevölkerungsrückgang.
Sehenswürdigkeiten von Altenberg:
In Altenberg wurde dem Gemeindezentrum mit der Volksschule, dem Gemeindeamt, dem Rüsthaus der Feuerwehr mit dem Kultursaal, und dem Groschenlochbrunnen die Auszeichnung „einzigartig und sehenswert“
verliehen.
Daneben gilt der Wanderweg „Aquazelle Altenberg“ als sehenswert. Hier sind auf einem Wanderweg 16 Stationen und Themenbereiche angeordnet. Die ungefähre Wanderzeit für den Wanderweg beträgt zwei
Stunden. Auf der Wanderstrecke werden beispielsweise die Fragen behandelt, woher das Wasser kommt, welche Quellentypen es gibt, wie viel Wasser im Bach fließt, wie eine Wildbachverbauung
funktioniert, etc.
Ebenfalls als sehenswert gilt ein Besuch im „Wald der Sinne“. Bei einer Wanderung durch den Wald werden die unterschiedlichen Sinnwahrnehmungen eines Menschen geschult. Die wundervolle Lage der
Gemeinde bietet bewegungsfreudigen Menschen viele Möglichkeiten, sowohl im Sommer, als auch im Winter.