Die Gemeinde Wörschach im steirischen
Bezirk Liezen erstreckt sich auf einer Fläche von 42,88 km² in einer Seehöhe von 643 Meter. Der Hochmölbing stellt
mit beeindruckenden 2.341 Meter die höchste Erhebung des Gemeindegebietes dar, weiters wäre noch der Tausing mit 1.822 Meter zu erwähnen oder auch Mittleremölbing (2.300 Meter) und Kleinmölbing
(2.100 Meter). Nördlich der Gemeinde im Ennstal befinden sich Ausläufer des Toten Gebirges und auch die Grenze zum Bundesland Oberösterreich.
Burgruine Wolkenstein
Aus dem Mittelalter stammt die
Burg Wolkenstein – heute sind nur mehr
Die Gemeinde Wörschach im steirischen
Bezirk Liezen erstreckt sich auf einer Fläche von 42,88 km² in einer Seehöhe von 643 Meter. Der Hochmölbing stellt
mit beeindruckenden 2.341 Meter die höchste Erhebung des Gemeindegebietes dar, weiters wäre noch der Tausing mit 1.822 Meter zu erwähnen oder auch Mittleremölbing (2.300 Meter) und Kleinmölbing
(2.100 Meter). Nördlich der Gemeinde im Ennstal befinden sich Ausläufer des Toten Gebirges und auch die Grenze zum Bundesland Oberösterreich.
Burgruine Wolkenstein
Aus dem Mittelalter stammt die
Burg Wolkenstein – heute sind nur mehr die Reste des einstigen Wehrbaus zu
sehen. Erstmals erwähnt wurde die Burg bereits im Jahre 1099. Damals vermutlich nur aus einem Turm bestehend, erhielt die Burg erst später eine Zisterne und ihre Ringmauer. Im 16. Jahrhundert war die
Burg im Besitz des Stiftes in
Admont – die Burg wurde in dieser Zeit vergrößert. Ab 1630 war die Burg nur mehr selten bewohnt und bereits in der
Mitte des 19. Jahrhunderts war die Burg eine vollständige Ruine, deren Reste heute von der einstigen Größe dieser Anlage zeugen. Auf einem gesicherten Weg gelangt man zur Ruine, wo man eine
herrliches Panorama und einen wunderschönen Ausblick auf das Ennstal genießt.
Wörschach Klamm
Viele Jahrmillionen lang grub sich das Wasser, der Wörschachbach, seinen Weg ins Tal durch das Felsgestein und ließ die beeindruckende Wörschachklamm entstehen.
Als Transportweg diente die Klamm noch gegen Ende des 19. Jahrhunderts, danach wurde ein Steg bis zur „Kuchl“ errichtet. Diese besondere Pionierleistung ist Gabriel Schally zuzuweisen. Schautafeln
entlang des Steges geben Informationen zu diesem beeindruckenden Naturdenkmal. Der Einstieg dieser atemberaubenden Schlucht befindet sich unterhalb der Burgruine Wolkenstein.
Wörschacher Moor
256 Hektar groß ist das Hochmoor, weitere 28 Hektar umfasst das Niedermoor. Im Jahre 1840 benötigte man den hier gestochenen Torf zum Betrieb der Schmelzöfen
für die Eisenwerke in Rottenmann. Heute ist das Wörschacher Moor als Heilmoor anerkannt und beherbergt eine äußerst seltene Flora und Fauna, wie beispielsweise den Schwalbenwurz-Enzian oder den
Wachtelkönig, der in Europa der einzige Vertreter seiner Art, der Rallenvögel ist.
Wandern in Wörschach
Dem Enns-Grimming-Land angehörig, bietet Wörschach eine nahezu unüberschaubare Vielzahl an Wander- und Bergtouren. Die Kraftplatzroas, beispielsweise ist besonders für Naturliebhaber sehr zu
empfehlen und führt entlang an natur- und kulturhistorisch bedeutenden Plätzen, die jeweils mit Holzskulpturen gekennzeichnet sind.
Fürstensteig, Moorwanderung, Hochmölbinghütte oder ein Aufstieg zum Aichlerstein erfreuen das Herz der Wanderer.