Johnsbach, das Naturjuwel der Obersteiermark im Bezirk Liezen, befindet sich mitten im hochalpinen Gebiet der
mächtigen Gesäuseberge und ist Mitglied des Nationalpark Gesäuse. Johnsbach liegt auf 853
Meter Seehöhe und erstreckt sich, umgeben von einer ursprünglichen Gebirgslandschaft, auf einer Fläche von 97,71 km². Das idyllische Bergdorf besteht als eigenständige Körperschaft seit 1850. Ein
Besuch in Johnsbach hinterlässt mit Sicherheit eine eindrucksvolle Erinnerung.
Johnsbach im Sommer
Die bizarre Felslandschaft, die Johnsbach umgibt, zeugt von ständiger Erosion und beflügelt
Johnsbach, das Naturjuwel der Obersteiermark im Bezirk Liezen, befindet sich mitten im hochalpinen Gebiet der mächtigen Gesäuseberge und ist Mitglied des Nationalpark Gesäuse. Johnsbach liegt auf 853 Meter Seehöhe und erstreckt sich, umgeben von einer ursprünglichen Gebirgslandschaft, auf einer Fläche von 97,71 km². Das idyllische Bergdorf besteht als eigenständige Körperschaft seit 1850. Ein Besuch in Johnsbach hinterlässt mit Sicherheit eine eindrucksvolle Erinnerung.
Johnsbach im SommerDie bizarre Felslandschaft, die Johnsbach umgibt, zeugt von ständiger Erosion und beflügelt die Fantasie. So ist es naheliegend, dass sich um den Ort eine Vielzahl von Sagen und Legenden ranken. Ein 5 Kilometer langer Sagenweg erzählt vom helllichten Stein, dem Amtmannsgalgen oder dem buckligen Schneider.
Neben der kleinen barocken Bergkirche liegt der berühmte Bergsteigerfriedhof. Manch Bergsteiger überschätzte sein Können und erkannte die Unbarmherzigkeit der schroffen Felsen zu spät, und so findet man viele tragische Schicksale auf den alten Grabsteinen wieder. Ein Bibelweg mit Gleichnissen aus der Bibel auf 10 Tafeln führt vom Bergsteigerfriedhof zur Pfarrmauer hinauf.
Als hochalpine Gemeinde, ist Johnsbach natürlich auch Ausgangspunkt vieler Wanderwege und Bergtouren. Besonders schön gestaltet sich die Johnsbacher Almrunde – hier erwarten Sie viele bewirtschaftete, urige Almen, die einzeln oder als Rundwanderweg begehbar bzw. für Mountainbike-Fans auch befahrbar sind. Einen Fußmarsch wert sind auf jeden Fall Sulzkaralm, Haselkaralm, Köblalm oder die Zeiringeralm.
Etwas anspruchsvoller gestaltet sich schon der Ausfstieg zur Haindlkarhütte in der zentralen Hochtorgruppe auf 1.100 Meter Seehöhe. Das karstige Gelände erinnert an die Südtiroler Dolomiten. Etwas höher gelegen ist die Hesshütte, ebenfalls der zentralen Hochtorgruppe zugehörig in 1.699 Meter Seehöhe. Wer die Hesshütte über den Wasserfallweg erklimmen möchte, sollte auf jeden Fall schwindelfrei sein – der Weg ist mit Stahlseilen und Leitern gesichert.
Auch für Kletterer ist Johnsbach ein ideales Urlaubsziel. Selbstverständlich werden in Johnsbach Kletterkurse und professionelle Führungen, individuell an Ihr Können angepasst, angeboten. Kletterpartien im Gesäuse bedürfen aufgrund der der Länge und der Schwierigkeit einer sorgfältigen Planung. Überschätzen Sie niemals die Länge der Zu- und Abstiege. Anfänger oder Neugierige können im Alpinpark Johnsbach (Klettersteige in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, wackelige Hängebrücken über den Johnsbach, eine Seilrutsche („Flying Fox“) und Abseilpisten) überprüfen, wie es mit ihrer Schwindelfreiheit steht.
Besonders sehenswert ist auch die Odelsteinhöhle am Grieskogel bei Johnsbach, die besonders wegen ihrer bunt gefärbten Aragonitkristalle bekannt wurde. Die Bergbautätigkeit in der Höhle und zahlreichen Stollen lässt sich bis in die Bronzezeit zurückverfolgen.
Johnsbach im Winter
Auch für Wintersportler hat Johnsbach ein attraktives Angebot zu bieten. Sehr beliebt sind Schneeschuhwanderungen. Geführte Wanderungen können ab 6 teilnehmenden Personen jederzeit durchgeführt werden. Zahlreiche Skitouren bieten Tiefschneefreunden ein unvergleichliches Erlebnis in einer unglaublichen Berglandschaft.
Ein besonderes Vergnügen bietet ein Hundeschlittenabenteuer. Johnsbachs Wintergäste können so die märchenhafte Winterlandschaft auf einem Hundeschlitten erleben und selbst mit einem Schlittenhundegespann als Musher die grenzenlose Freiheit genießen.