Gams bei Hieflau, bestehend aus den Ortsteilen Gams, Gamsforst und Krautgraben, befindet sich im geographischen Zentrum Österreichs. Umgeben von den Gesäusebergen und Hochschwab ist Gams ein kleiner
Ferienort mitten im Naturpark Steirische Eisenwurzen. Auf 539 Meter Seehöhe leben rund 620 Einwohner im Einklang mit der Natur in einem Seitental der Enns und der Salza. Durch die
bundesweite Auszeichnung auf dem Gebiet Umwelt-, Kultur- und Ortsbildpflege besitzt die Obersteiermark ein weiteres Juwel und lohnendes Ausflugsziel für Erholungssuchende.
Gams bei Hieflau, bestehend aus den Ortsteilen Gams, Gamsforst und Krautgraben, befindet sich im geographischen Zentrum Österreichs. Umgeben von den Gesäusebergen und Hochschwab ist Gams ein kleiner Ferienort mitten im Naturpark Steirische Eisenwurzen. Auf 539 Meter Seehöhe leben rund 620 Einwohner im Einklang mit der Natur in einem Seitental der Enns und der Salza. Durch die bundesweite Auszeichnung auf dem Gebiet Umwelt-, Kultur- und Ortsbildpflege besitzt die Obersteiermark ein weiteres Juwel und lohnendes Ausflugsziel für Erholungssuchende.
Aktivitäten in Gams bei Hieflau
Trubel und Stress - zwei unbekannte Schlagworte in dem schmucken Ort, und dennoch stehen in Gams verschiedenste Aktivitäten zur Verfügung.
Gut markierte Spazier- und Wanderwege lassen die Alltagssorgen vergessen und füllen die Lungen mit frischer, klarer Bergluft. Abkühlung findet man im Gamser Freibad, welches von einer schwefelhaltigen Warmwasserquelle gespeist wird. Abenteurer stürzen sich mit einem Raftingboot oder in einem Kajak die smaragdgrünen Fluten der Salza hinunter.
Einzigartig in Österreich ist der geologische Radweg „GeoRad“. Dieser bringt Sie, vorbei an einem ehemaligem Bergwerk zum Abbau von Feuersteinen und den noch immer sichtbaren Überresten eines Meteoriteneinschlags zu Zeiten der Dinosaurier, zu unvergesslichen Ausblickspunkten in dieser malerischen Gegend.
Sehenswürdigkeiten in Gams bei Hieflau
In Gamsforst, auf zirka 1.000 Meter Seehöhe, befinden sich die „3 Gamser Wassermühlen“, die im 19. Jahrhundert von ortsansässigen Bauern errichtet und vom Mühlbach angetrieben wurden. So wurde noch bis weit nach 1950 in abschüssigem Gelände Getreide angebaut, von den Mühlen gemahlen und zu nahrhaftem Bauernbrot verarbeitet. Die 3 Mühlen sind bemerkenswerte Bauwerke, die vom harten Leben der Bergbauern erzählen.
Sehr modern gestaltet sind hingegen die Ausstellungsflächen des Geozentrums, welches sich im Kern des hübschen Orts Gams befindet. Erstaunliche Erkenntnisse, Funde und Schätze aus Gams und Umgebung werden hier vorgestellt. Fossilien und wild geborstene Kalkschichten zeugen von einer von Naturgewalten beherrschte Zeit. Eine Zeitreise in die Geologie der Region.
Nichts für schwache Nerven ist die Nothklamm. Über einen Höhenunterschied von 80 Meter schießt der Gamsbach in einer 900 Meter langen Klamm hinunter – eines der gewaltigsten Naturschauspiele in den Kalkalpen der Obersteiermark. Die enorme Kraft des Wassers schneidet eine tiefe Schlucht in den Fels. Auf einem sicheren Holzsteg hat man die Möglichkeit, dieses eindrucksvolle Spektakel – von der Landesregierung Steiermark zum Naturdenkmal erklärt – zu beobachten.
Ebenfalls in der Nothklamm befindet sich ein weiteres Wunder der Natur. 1881 entdeckte der Regierungsrat Franz Kraus diese wunderbare Höhle, wo Gipskristalle und Tropfsteine gemeinsam einst eine Märchenlandschaft formten. Durch das Licht der Karbidlampen tauchen Sie in eine funkelnde und glitzernde Welt phantasievoller Gestalten! Die Kraushöhle in Gams bei Hieflau ist die einzige Gipskristallhöhle Österreichs und größte gipsführende Höhle im gesamten deutschsprachigen Raum. Die Höhle kann von Ostern bis Ende Oktober besichtigt werden. Eine Voranmeldung ist nötig.
Aus dem späten 18. Jahrhundert stammt die dem Heiligen Josef geweihte Gamser Pfarrkirche. Besonderheit der Kirche ist eine wundervoll geschnitzte Statue der Patronin der Bergleute, der Heiligen Hemma von Gurk. Sie erinnert an den Gagatbergbau in Gams zwischen 14. und 16. Jahrhundert.
Brauchtum in Gams bei Hieflau
Der Umzug des Thomasniglo ist ein uralter Brauch. Ihn gibt es nur in der gesamten Steiermark nur im Ort Gams. Am 21. Dezember – dem Thomastag – treibt sich der Thomasniglo mit seiner Gefolgschaft im Ort herum.