Die Gemeinde Donnersbach liegt, eingebettet in ein südliches Seitental der Enns, auf 713 Metern Seehöhe im
Bezirk Liezen. Auf einer Gesamtfläche von rund
64 Quadratkilometern leben derzeit rund 1200 Menschen in der Gemeinde Donnersbach, die in den Niederen Tauern liegt. Donnersbach wurde in den vergangenen Jahren sowohl schönstes Blumendorf der
Steiermark als auch von ganz Österreich.
Ein Streifzug durch die Geschichte von Donnersbach:
Seinen Namen verdankt Donnersbach, das bereits zur Zeit der Römer besiedelt war, höchstwahrscheinlich dem germanischen Donnergott Wotan (auch Donar
Die Gemeinde Donnersbach liegt, eingebettet in ein südliches Seitental der Enns, auf 713 Metern Seehöhe im
Bezirk Liezen. Auf einer Gesamtfläche von rund
64 Quadratkilometern leben derzeit rund 1200 Menschen in der Gemeinde Donnersbach, die in den Niederen Tauern liegt. Donnersbach wurde in den vergangenen Jahren sowohl schönstes Blumendorf der
Steiermark als auch von ganz Österreich.
Ein Streifzug durch die Geschichte von Donnersbach:
Seinen Namen verdankt Donnersbach, das bereits zur Zeit der Römer besiedelt war, höchstwahrscheinlich dem germanischen Donnergott Wotan (auch Donar genannt), dem hier eine Au gewidmet war. Erstmals
urkundlich erwähnt wird die Gemeinde Ende des 12. Jahrhunderts. Ab dem Beginn des 17. Jahrhunderts war die immer wachsende Gemeinde ein Zentrum für Bergbau. In erster Linie wurden Gold, Silber, Blei
und Zink zutage gefördert. Dieser Wirtschaftszweig hielt sich bis ins 19. Jahrhundert herauf, ehe die Erzadern langsam aber sicher versiegten. In den Nachwirkungen des Ersten Weltkrieges und des
damit verbundenen Zusammenbruches der Monarchie hielten Not und Verzweiflung Einzug in Donnersbach. Wilderei stand ebenso auf der Tagesordnung wie Bettelei. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg begann die
Aufwärtsentwicklung der Gemeinde, wozu nicht zuletzt die Erschließung des nahegelegenen Schigebietes auf der Planneralm maßgeblich beitrug.
Sehenswürdigkeiten von Donnersbach:
Neben zahlreichen Klein- und Naturdenkmälern sind es zwei besondere Gebäude, die Besucher von Donnersbach sehen sollten. Zum einen wäre da die Ruine der Ägydikirche, die zu einer Zeitreise zu den
Anfängen der Gemeinde Donnersbach einlädt. Sie stammt vermutlich aus dem frühen 13. Jahrhundert, war im romanischen Stil gebaut und hatte eine für damalige Zeiten große Grundfläche von 150 m². Heute
sind von dem Gotteshaus nur noch Teile der Bruchsteinmauern zu sehen. Der Grundriss hat die typischen Eigenschaften der Romanik und wurde früher von einer hölzernen Flachdecke gedeckt. Später wurde
die Kirche noch der Gotik bzw. dem Barock angepasst, doch mit dem Pfarrrecht für Donnersbach wurde ein größerer Raum für Gläubige notwendig.
Dieser war in einem Saal des Schlosses Donnersbach rasch gefunden. In ihr sind heute noch Einrichtungsgegenstände aus der alten Ägydiuskirche zu betrachten. Das Schloss selbst war ursprünglich ein
Jagdschloss und wurde bereits Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet.
Desweiteren sind in Donnersbach auch noch prachtvolle Hammerhäuser aus dem 17. Jahrhundert und das Müllnerhäusl aus dem Jahre 1604 beheimatet.
Sport und Freizeit in Donnersbach:
Die Hauptattraktion des Tourismus ist ohne Zweifel das nahegelegene
Skigebiet Planneralm-Schneebärenland. Dadurch ist Donnersbach selbst
das am höchsten gelegene Skidorf in der Steiermark. Wer lieber im Sommer unterwegs ist, für den bietet die Bergwelt der Wölzer Tauern den idealen Rahmen für Wanderungen und Mountainbiketouren.