Die Kurstadt am Fuße des Lofers liegt im steirischen
Bezirk Liezen auf 659 Metern Seehöhe. Bad Aussee ist gleichzeitig auch der Hauptort des
Ausseerlandes, welches zum Steirischen Salzkammergut gerechnet wird. Auf einer Fläche von etwas mehr als 82 km² bieten die ingesamt 11 Katastralgemeinden derzeit rund 5.000 Menschen eine Heimat. Bad
Aussee befindet sich im geografischen Mittelpunkt Österreichs.
Aus dem Geschichtsbuch von Bad Aussee:
Seine erste urkundliche Erwähnung erfährt der Ort im Jahr 1265. Danach war die gesamte Region bis ins oberösterreichische Salzkammergut herauf
Die Kurstadt am Fuße des Lofers liegt im steirischen
Bezirk Liezen auf 659 Metern Seehöhe. Bad Aussee ist gleichzeitig auch der Hauptort des
Ausseerlandes, welches zum Steirischen Salzkammergut gerechnet wird. Auf einer Fläche von etwas mehr als 82 km² bieten die ingesamt 11 Katastralgemeinden derzeit rund 5.000 Menschen eine Heimat. Bad
Aussee befindet sich im geografischen Mittelpunkt Österreichs.
Aus dem Geschichtsbuch von Bad Aussee:
Seine erste urkundliche Erwähnung erfährt der Ort im Jahr 1265. Danach war die gesamte Region bis ins oberösterreichische Salzkammergut herauf über 300 Jahre lang im direkten Besitz des
österreichischen Kaisers. Nachdem ein Konflikt über den damals schon betriebenen Salzabbau ausbrach, kam das Ausseerland zur Steiermark, zu der es heute noch gehört. Die Salzlagerstätten der Umgebung
sorgten auch im 19. Jahrhundert dafür, dass das Kurwesen in Aussee Fuß fasste. 1868 wurde die Gemeinde zum Kurort ernannt, und spätestens nach der Eröffnung der Salzkammergutbahn 9 Jahre später war
der Kurort auch bei den Sommerfrischlern aus Wien ein begehrtes Ziel.
Kurz nach der Jahrhundertwende wurde Aussee dann schlussendlich noch die Ehre zuteil, sich ab sofort „Bad“ nennen zu dürfen. Während des Zweiten Weltkrieges war die Region rund um Bad Aussee wieder
für kurze Zeit ein Teil von Oberösterreich, ehe es 1948 wieder an die Steiermark zurückfiel. Ein besonderer Höhepunkt in der Geschichte des Kurortes war die Erhebung zur Stadt im Jahr 1994.
Sehenswürdigkeiten in und um Bad Aussee:
Von den insgesamt drei Kirchen der Stadt (zwei katholische, eine evangelische) ist vor allem die Pfarrkirche St. Paul besonders erwähnenswert. Sie wurde im gotischen Stil erbaut und bereits zu Beginn
des 14. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. Im Inneren der Kirche erwartet neben einem spätgotischen Sakramentshäuschen auch eine aus derselben Zeit stammende Madonnenstatue den Besucher. Ebenfalls
einen Abstecher wert ist die Spitalskirche, deren Flügelaltar von Kaiser Friedrich III. gestiftet wurde und die einst zum der Saline gehörenden Spital gehörte.
Wer sich für Brauchtum und Tradition des Steirischen Salzkammergutes interessiert, dem sei das Kammerhofmuseum in Bad Aussee wärmstens ans Herz gelegt. In unterschiedlichen Schauen erhält der
Besucher Einblicke in alle Ebenen der Bevölkerungsentwicklung von der Urzeit bis in die Moderne. Untergebracht ist das Museum im ehemaligen Amtssitz der Salzverweser, mit dessen Bau bereits vor
Beginn des 13. Jahrhunderts angefangen wurde. Ein besonderes Glanzlicht des Museums ist mit Sicherheit der Kaisersaal, in dem die gekrönten Häupter Kaiser Maximilian und Kaiser Friedrich III.
übernachtet haben und der von wunderschönen Freskomalereien geziert wird. Im Jahr 2006 war das Museum Dreh- und Angelpunkt für die steirische Landesausstellung, die passenderweise unter dem Titel
„Narren und Visionäre – mit einer Prise Salz“ lief.
Eine eher skurrile Sehenswürdigkeit der Neuzeit ist die Mercedes-Brücke, die von der großen deutschen Automarke im Jahr 2005 am Zusammenfluss von Grundlseer- und Altausseertraun errichtet wurde. Mit
einem Durchmesser von 27 Meter ist die Brücke dem berühmten Mercedes-Stern nachempfunden und stieß in der Bevölkerung nicht nur auf Zustimmung. An einen der berühmtesten, wenn auch eingebürgerten
Söhne der Region erinnert das Erzherzog-Johann-Denkmal. Der Habsburger-Spross hielt sich viele Jahre in der Gegend auf und lernte hier auch seine spätere Ehefrau Anna Plochl kennen, die aus Bad
Aussee stammte.
Sport und Freizeit in Bad Aussee:
In und um die Kurstadt bietet sich dem Besucher eine breite Palette an sportlichen Betätigungsmöglichkeiten. Diese reicht vom Asphalt- und Eisstockschießen über Beach-Volleyball, Klettern,
Kajakfahren und Mountainbiken bis hin zum Segeln, Tauchen und Wandern. Im Winter wird diese Liste noch durch unzählige Aktivitäten erweitert, die alle rund um das
Schigebiet Loser angeboten werden. Natürlich kommt auch die Wellness nicht zu kurz, wobei das Soleheilbad in diesem Bereich das Zentrum
darstellt.
Jedes Jahr, im ausklingenden Wonnemonat Mai, wird in und Bad Aussee das über die Grenzen Österreichs hinaus bekannte Narzissenfest gefeiert. Über 25000 Menschen lassen sich die Prozession der mit
Abermillionen Narzissenblüten verzierten Festwagen nicht entgehen und erhaschen auch den einen oder anderen Blick auf die frisch gekürte Narzissenkönigin und ihre Prinzessinnen.
Bad Aussee – Heimat großer Söhne und Töchter:
Die Kurstadt hat auch immer wieder bekannte Persönlichkeiten hervorgebracht. War es im 19. Jahrhundert Anna Plochl, die als Bürgerliche das blaublütige Herz von Erzherzog Johann von Österreich
eroberte und es bis zur Gräfin von Meran schaffte, so verbindet man Bad Aussee heute in erster Linie mit einem der vielschichtigsten österreichischen Schauspieler: Klaus Maria Brandauer wurde 1943 in
der Salzkammergut-Gemeinde geboren und trat von dort aus über Wien seinen Siegeszug in der großen weiten Welt des Filmes an, der ihn schließlich bis nach Hollywood führte, wo er neben zahlreichen
Kritikerpreisen 1982 für seine Nebenrolle in „Jenseits von Afrika“ für den Oscar nominiert wurde.