Admont – das Tor zum Gesäuse – ist die größte der Gemeinden im Nationalpark Gesäuse und gleichzeitig kultureller Mittelpunkt der Region. Auf einer Fläche von rund 76 Quadratkilometern
erstreckt sich die obersteirische Marktgemeinde, umrahmt von mächtigen Bergen der Ennstaler Alpen in einem Talbecken der Enns. Die Marktgemeinde Admont ist der westliche Ausgangspunkt in das
Gesäuse.
Aus der Geschichte von Admont:
Die ersten Siedler waren vermutlich Kelten, die im heutigen Gemeindegebiet von
Hall
unter anderem Salzquellen erschlossen. „Ademundi vallis“, so wird Admont
Admont – das Tor zum Gesäuse – ist die größte der Gemeinden im Nationalpark Gesäuse und gleichzeitig kultureller Mittelpunkt der Region. Auf einer Fläche von rund 76 Quadratkilometern
erstreckt sich die obersteirische Marktgemeinde, umrahmt von mächtigen Bergen der Ennstaler Alpen in einem Talbecken der Enns. Die Marktgemeinde Admont ist der westliche Ausgangspunkt in das
Gesäuse.
Aus der Geschichte von Admont:
Die ersten Siedler waren vermutlich Kelten, die im heutigen Gemeindegebiet von
Hall
unter anderem Salzquellen erschlossen. „Ademundi vallis“, so wird Admont bereits 859 als eine der ältesten steirischen Ansiedelungen erwähnt. Das weltberühmte Stift Admont wird im Jahre 1074 von
Erzbischof Gebhard von
Salzburg gegründet. Etwas mehr als 400 Jahre später wird dem Stift das Marktrecht erteilt. Seit 1977 ist Admont
Europagemeinde.
Stift Admont:
Geprägt durch das Kloster, ist Admont bereits seit mehreren Jahrhunderten das religiöse Zentrum der nördlichen Steiermark. Verschiedenste geistige, religiöse und kulturelle Aktivitäten des Stiftes
tragen zur Bekanntheit des wunderschönen Ortes bei. Das klösterliche Leben brachte auch Kunst und Wissenschaft nach Admont. Berühmte Gelehrte, Wissenschaftler und Künstler seiner Zeit sind unter
anderem Abt Engelbert von Admont, Frater Benno Haan und der berühmte Bildhauer Josef Stammel.
1865 zerstörte ein fürchterlicher Brand nahezu das gesamte Kloster. Glücklicherweise blieb die Bibliothek von den Flammen verschont. Als Anziehungspunkt für Tausende Besucher wird die
Stiftsbibliothek, zu Recht als „Achtes Weltwunder“ bezeichnet. Mit enormen Maßen von 13 Meter Höhe, 70 Meter Länge und 14 Meter Breite weist der Büchersaal eine beeindruckende
Atmosphäre auf. Insgesamt 7 Kuppeln schaffen eine Gliederung des durch 48 Fenster erhellten Raums – ganz im Zeichen der Aufklärung, wo Licht Erkenntnis bedeutete. Die wunderschönen Deckenfresken
stammen von Bartolomeo Altomonte, die Skulpturen tragen die Handschrift Stammels.
Der Wiederaufbau der romanisch-gotischen Kirche wurde von Wilhelm Bücher dem Regensburger Dom nachempfunden und ist somit der erste österreichisch Sakralbau in neugotischem Stil. Die mächtigen rund
76 Meter hohen Türme überragen den gesamten Ort und sind bereits weit von den westlichen Toren des Gesäuses aus zu sehen. Auch der Innenraum ist mit äußerster Sorgfalt künstlerisch gestaltet.
Der Hochaltar aus weißem Carrara-Marmor wird durch eine Statue des Heiligen Blasius bekrönt.
Sehenswert sind auch das Natur- und das Kunsthistorische Museum sowie das Museum für Gegenwartskunst des Stiftes Admont. 2005 erhielt es den „Österreichischen Museumspreis“ vom Bundesministerium für
Bildung, Wissenschaft und Kultur. Die Besonderheit an diesem Museum ist die einzigartige Verbindung von altem Kulturgut und zeitgenössischer Kunst.
Stiftsgymnasium Admont:
Abt Urban Weber gründete 1644 das Stiftsgymnasium. Lange Zeit bekamen nur Knaben Zugang zu dieser erstrebenswerten Bildung, erst seit 1972/73 wurden erstmals auch Mädchen aufgenommen. Die Schule gibt
seit jeher seinen Absolventen einen bestmöglichen Start ins spätere Leben. Aktuell besuchen rund 600 Schüler das Stiftsgymnasium. Der alljährliche Maturaball wird meist am nahe gelegenen Schloss
Röthelstein gefeiert.
Aktivitäten in und um Admont:
Aber nicht nur für kulturell Interessierte lohnt sich ein Aufenthalt in Admont. Am Westeingang des Gesäuses gelegen, ist die Marktgemeinde Ausgangspunkt für traumhafte Wanderungen. Südlich befindet
sich die
Kaiserau – ein wunderbares Ski-, Rodel- und Langlaufgebiet in schneesicherer Lage. Naturfreibad, Hallenbad, Minigolf, Reit-, Rad-
und Wanderwege runden das Admonter Freizeitangebot ab.