Die Marktgemeinde St. Peter-Freienstein im
Bezirk Leoben erstreckt sich, umgeben von Wäldern und Bergen, auf einer Fläche von 27 km² in einer Seehöhe von
600 Meter. Der Ort besteht aus den Katastralgemeinden Hessenberg, Traidersberg, Trollinggraben und Trofaiach selbst. 1140 wurde der Ort erstmals erwähnt - seit dem Jahr 2000 ist St. Peter-Freienstein
eine Marktgemeinde. Partnergemeinden von St. Peter-Freienstein sind Lipót und Hédervár in Ungarn.
Geschichte von St. Peter-Freienstein
Funde von Werkzeugen in der Umgebung von St. Peter-Freienstein bezeugen eine frühe Besiedelung
Die Marktgemeinde St. Peter-Freienstein im
Bezirk Leoben erstreckt sich, umgeben von Wäldern und Bergen, auf einer Fläche von 27 km² in einer Seehöhe von
600 Meter. Der Ort besteht aus den Katastralgemeinden Hessenberg, Traidersberg, Trollinggraben und Trofaiach selbst. 1140 wurde der Ort erstmals erwähnt - seit dem Jahr 2000 ist St. Peter-Freienstein
eine Marktgemeinde. Partnergemeinden von St. Peter-Freienstein sind Lipót und Hédervár in Ungarn.
Geschichte von St. Peter-Freienstein
Funde von Werkzeugen in der Umgebung von St. Peter-Freienstein bezeugen eine frühe Besiedelung bereits in der Bronzezeit (3000 bis 700 vor Christus), ebenso gibt es Funde von Ansiedelungen der
Illyrer um 900 vor Christus und auch aus der Hallstattzeit (700 bis 400 vor Christus). Im Mittelalter war der Ort ein bedeutender Verwaltungssitz – diesen Status hat sich die Marktgemeinde bis heute
bewahrt. An der Eisenstraße gelegen, wurde die Entwicklung von St. Peter-Freienstein vor allem durch den Braunkohlebergbau beeinflusst. Um Eisen in den in der Nähe befindlichen Hochöfen zu schmelzen,
wurde dringend Braunkohle benötigt. Der Abbau erfolgte bis 1921 im Trollinggraben. Im rund 12 Kilometer entfernten
Vordernberg erzählt das
Hochofenmuseum im Radwerk IV von der damaligen Eisengewinnung.
Sehenswürdigkeiten in St. Peter-Freienstein
Im Schloss Friedhofen, welches im Süden von St. Peter-Freienstein liegt, kann ein Salinenmuseum sowie eine höchst interessante Bergwerkzeug-Ausstellung besichtigt werden. Schwarzwerkzeuge, eine
Salzgezähne-Sammlung und markscheideurkundliche Sammlungen der
Montanuniversität Leoben können hier jeweils dienstags,
donnerstags und freitags besichtigt werden. Außerdem findet jeden Freitag vor dem Schloss ein Bauernmarkt statt, wo Köstlichkeiten und Naturprodukte aus der Region selbstverständlich nicht fehlen
dürfen.
Die Wallfahrtskirche Maria Freienstein liegt hoch oben auf einem Fels und erweckt durch ihren außergewöhnlichen Standort besonderes Interesse. Im Innenraum der Kirche sind Fresken des aus der
Steiermark stammenden Malers Matthias von Görz zu finden.
Urlaub in St. Peter-Freienstein
Die Marktgemeinde in der Obersteiermark bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Wandern, Mountainbiken Radeln oder Reiten
– die schöne Landschaft kann man hierauf vielfältige Weise erkunden. Auch der 72 Kilometer lange Rastlandradweg, von
Selzthal nach
St. Michael, führt in St. Peter-Freienstein vorbei. Im Sommer sollte man sich die wunderschönen Berg-und Wanderrouten am nahe
gelegenen
Polster und in den Eisenerzer Alpen nicht entgehen lassen. Im Winter wartet der
Präblichl mit bestens präparierten Pisten auf die Skifahrer. Neben traumhaften Familienabfahrten ist die Polsterrinne selbst für Profis eine
Herausforderung. Halten Sie auf der Bergstation des Polster-Sessellifts einen Moment inne und genießen Sie das einzigartige Panorama. Von hieraus erblickt man auch den Steirischen
Erzberg mit seinen rötlich leuchtenden Stufen.
St. Peter Freienstein ist eine besonders kinderfreundliche Gemeinde, so gibt es viele Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, wie beispielsweise das Kinderfreundeheim, wo viele Kinder im Sommer
ihren Urlaub verbringen können oder auch eine Eislaufanlage, die sich großer Beliebtheit erfreut.
In wenigen Minuten erreicht man von St. Peter-Freienstein die Bezirkshauptstadt
Leoben, die nicht nur viele kulturelle und sportliche Aktivitäten
bietet, sondern auch über ein neues Einkaufszentrum, das LCS Leoben, verfügt. Erbaut in einem Dominikanerkloster erlebt man hier ein besonderes Flair. Zahlreiche Lokale und Cafés laden zu einer
kleinen Pause.