Am Fuße des Eichberges liegt, auf einer Seehöhe von 316 Metern die steirische Gemeinde Sankt Johann im Saggautal. Sie gehört zum politischen
Bezirk
Leibnitz und befindet sich an der Einmündung des Saggautales in das Sulmtal. Auf einer Gesamtfläche von knapp 27 km² finden zurzeit rund 2.000 Menschen ein Zuhause in der steirischen Gemeinde,
die wegen ihrer Lage an der Südsteirischen Weinstraße auch gerne als das Herz der „Steirischen Toskana“ genannt wird.
Geschichtliches über St. Johann im Saggautal:
Die Region rund um St. Johann im Saggautal kann getrost als altes
Am Fuße des Eichberges liegt, auf einer Seehöhe von 316 Metern die steirische Gemeinde Sankt Johann im Saggautal. Sie gehört zum politischen
Bezirk
Leibnitz und befindet sich an der Einmündung des Saggautales in das Sulmtal. Auf einer Gesamtfläche von knapp 27 km² finden zurzeit rund 2.000 Menschen ein Zuhause in der steirischen Gemeinde,
die wegen ihrer Lage an der Südsteirischen Weinstraße auch gerne als das Herz der „Steirischen Toskana“ genannt wird.
Geschichtliches über St. Johann im Saggautal:
Die Region rund um St. Johann im Saggautal kann getrost als altes Siedlungsgebiet. Im gesamten Gemeindegebiet wurden uralte Hügelgräber gefunden, die darauf schließen lassen, dass bereits die
römischen Imperatoren der Antike in der Region siedelten. Jahrhunderte später, im Mittelalter, gewann St. Johann im Saggautal samt seinem Umland durch den Eisenerzabbau erneut groß an Bedeutung.
Seinen Namen hat St. Johann im Saggautal von St. Johann Baptist, der noch heute Pfarrpatron der steirischen Gemeinde ist.
Über viele Jahrhunderte hinweg hatte St. Johann im Saggautal unterschiedliche Grundherren, ehe Ende des 18. Jahrhunderts mit der erstmaligen Hausnummerierung ein erster Schritt in Richtung
Bürgerautonomie und Gemeindegründung gesetzt wurde. 1849 wurde schlussendlich die heutige Gemeinde mit ihren insgesamt 7 Katastralgemeinden ins Leben gerufen.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde ein großer Teil von St. Johann im Saggautal ein Raub der Flammen, dasselbe Schicksal ereilte die südsteirische Gemeinde wenige Jahre später erneut, wobei dieses
Mal vor allem Futter- und Getreidevorräte den Flammen zum Opfer fielen.
Sehenswürdigkeiten von St. Johann im Saggautal:
Neben zahlreichen Kapellen und Bildstöcken, die rund um die Gemeinde an der Steirischen Weinstraße zu finden sind, ist vor allem der „Thombauernhof“ einen Besuch wert. Der Hof wurde in seiner
heutigen Form zu Beginn des 18. Jahrhunderts erbaut und ist ein typischer Vertreter des alpinen Rauchstubenhaus.
Von außen erkennt man einen Blockbau, wobei der gemauerte Mittelteil ebenso wie die aus Holz gefertigten Seitenteile von einem mit Stroh gedeckten Satteldach geschützt werden. Gleich rechts hinter
dem Eingang befindet sich mit der Rauchstube das Herz des Gebäudes. In vielen Familien war dies der einzige Wohnraum im ganzen Haus, der auch als Arbeitsraum, Ort zur Kommunikation, Schlafstätte oder
provisorisches Badezimmer Verwendung fand. Vielerorts wurden auch Kleintiere wie Hasen oder Hühner in der Rauchstube gehalten.
Ihren Namen hat die Rauchstube davon, dass über der offenen Feuerstelle ein Funkenhut hing, der zwar einen großen Teil des Rauches abfing, doch gleichzeitig auch dafür sorgte, dass der restliche
Rauch sich im oberen Teil des Raumes verteilte. Im Rauchstubenhaus von St. Johann im Saggautal ist heute ein Heimatmuseum untergebracht.
Sport und Freizeit in St. Johann im Saggautal:
Die typisch steirische Gemütlichkeit ist auch im Freizeitangebot von St. Johann im Saggautal spürbar. Ein ausgedehntes Netz an Wanderwegen und Radrouten lädt alle Besucher dazu ein, die sanft
hügelige Landschaft der „Steirischen Toskana“ gemütlich mit dem Drahtesel oder auf Schusters Rappen zu erkunden. Kinder können die Welt der Pferde erkunden, während die Eltern eine Kutschenfahrt
durch die Region genießen. Abgerundet wird ein Urlaubstag in St. Johann im Saggautal mit einem Besuch in einer der zahlreichen Buschenschanken der Gemeinde.