Hengsberg ist eine Gemeinde im
Bezirk Leibnitz, im österreichischen Bundesland Steiermark. Auf einer Gesamtfläche von 17,68 km² zählt die Gemeinde
Hengsberg rund 1.400 Einwohner und liegt auf 351 Meter Seehöhe am Ausläufer des Buchkogels. Katastralgemeinden von Hengsberg sind unter anderem Flüssing, Hengsberg, Komberg, Kühberg, Leitersdorf,
Schönberg und Schrötten.
Aus der Geschichte der Gemeinde Hengsberg
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die heutige Gemeinde Hengsberg bereits im Jahre 892 unter der damaligen Bezeichnung „Hengistfeldon“. Im 11. Jahrhundert, im Jahre 1045
Hengsberg ist eine Gemeinde im
Bezirk Leibnitz, im österreichischen Bundesland Steiermark. Auf einer Gesamtfläche von 17,68 km² zählt die Gemeinde
Hengsberg rund 1.400 Einwohner und liegt auf 351 Meter Seehöhe am Ausläufer des Buchkogels. Katastralgemeinden von Hengsberg sind unter anderem Flüssing, Hengsberg, Komberg, Kühberg, Leitersdorf,
Schönberg und Schrötten.
Aus der Geschichte der Gemeinde Hengsberg
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die heutige Gemeinde Hengsberg bereits im Jahre 892 unter der damaligen Bezeichnung „Hengistfeldon“. Im 11. Jahrhundert, im Jahre 1045 verlieh König Heinrich III.
dem Erzbischof Balduin das damalige königliche Besitztum Leitersdorf an der Laßnitz, welches in der Markgrafschaft „Gottfrieds“ und im Forst „Sausal“, lateinisch „predium quale visi sumus
Liutoldasdorf habere, in comitatu Gotefridi marchionis et foresto Susel iuxta litus Losnicae fluminis situm“, gelegen war. Die Grundherrschaften wurden erst im Jahre 1848 aufgehoben und Hengsberg
wurde zu einer autonomen Körperschaft.
Sehenswertes und Ausflugsziele in der Gemeinde Hengsberg
Das Maislabyrinth in Hengsberg lockt jedes Jahr unzählige Besucher aus ganz Österreich an. Das sogenannte „Kürbis Königs Maislabyrinth“ umfasst eine Gesamtfläche von 30.000 m² und ist ein ideales
Ausflugsziel für die ganze Familie. Neben einem Irrgarten gibt es einen Streichelzoo, einen Maispool, einen Kinderspielplatz, eine Strohhüpfburg sowie ein Schaugarten.
Im „Kulturpark Hengist“ können Besucher auf sieben Rundwegen und insgesamt 42 Stationen archäologische, historische und kulturgeschichtliche Exponate besichtigen und die Geschichte dieser
historischen Gegend erforschen.
Besonders sehenswert ist auch das „Hengistburgmuseum“, welches im Jahr 1977 zugänglich gemacht wurde. Bei Restaurierungsarbeiten wurden im Chorbereich der Kirche Grabungen durchgeführt. Dabei wurden
mittelalterliche Mauern einer Burg, der vermutlichen Hengistburg freigelegt, die wahrscheinlich bereits in vorchristlicher Zeit gestanden sein soll. Diese Burg war, vermuten Archäologen, eine
weiträumige, von Gräben, Erdwällen und Palisaden umgebene Wehranlage.