Allerheiligen bei Wildon ist eine Gemeinde im
Bezirk Leibnitz in der Steiermark. Die im nördlichen Stiefingtal gelegene Gemeinde Allerheiligen bei
Wildon hat rund 1.300 Einwohner und befindet sich auf 407 Meter über dem Meer. Die Gemeindefläche von rund 20 Quadratkilometern schließt die Katastralgemeinden Allerheiligen und Feiting mit ein.
Seinen Namen hat Allerheiligen bei Wildon von der örtlichen Kirche, die auf diesen Namen geweiht ist.
Aus der Chronik von Allerheiligen bei Wildon und Schloss Herbersdorf:
Allerheiligen bei Wildon wurde vermutlich schon in der Steinzeit
Allerheiligen bei Wildon ist eine Gemeinde im
Bezirk Leibnitz in der Steiermark. Die im nördlichen Stiefingtal gelegene Gemeinde Allerheiligen bei
Wildon hat rund 1.300 Einwohner und befindet sich auf 407 Meter über dem Meer. Die Gemeindefläche von rund 20 Quadratkilometern schließt die Katastralgemeinden Allerheiligen und Feiting mit ein.
Seinen Namen hat Allerheiligen bei Wildon von der örtlichen Kirche, die auf diesen Namen geweiht ist.
Aus der Chronik von Allerheiligen bei Wildon und Schloss Herbersdorf:
Allerheiligen bei Wildon wurde vermutlich schon in der Steinzeit besiedelt. Die ältesten urkundlichen Erwähnungen einiger Ortsteile von Allerheiligen bei Wildon lassen sich auf die Bajuwarenzeit
zurückverfolgen. Das Schloss Herbersdorf ist eng mit der Geschichte von Allerheiligen bei Wildon verbunden.
In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstand der Ort Allerheiligen bei Wildon, der rund zweihundert Jahre später seinen heutigen Namen erhielt. In dieser Zeit ließ der Markwart von Herbersdorf
auch eine Kirche für die Untertanen bauen. Im Jahr 1640 kauften die Jesuiten das Schloss und führten bis Ende des 18. Jahrhunderts zahlreiche Umbauten durch. Ab da löste sich der Orden auf und im
Jahre 1812 kaufte der Südtiroler Freiheitskämpfer Martin Teimer das Schloss mitsamt der Herrschaft auf.
Nach verschiedenen Besitzern war das Schloss während des Zweiten Weltkrieges ein Lager für volksdeutsche Flüchtlinge. Heute ist Allerheiligen bei Wildon eine moderne Gemeinde, die ihren ländlichen
Charakter aber erhalten konnte. In Schloss Herbersdorf befinden sich Mietwohnungen.
Tourismusangebote in Allerheiligen bei Wildon:
Allerheiligen bei Wildon befindet sich in der Region Stiefingtal. Dieses Tal bietet ein abwechslungsreiches Erscheinungsbild. Von Wäldern bis zu weiten Ackerflächen bietet die Natur ihre ganze
Vielfalt. Diese Region eignet sich besonders um zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Gegend zu erkunden.
Alte Burgen und Schlösser zeugen von früher Besiedelung und sind sehenswürdige Zeugen einer längst vergangenen Zeit. An zahlreichen Kirchen, Kapellen und Marterln kann man die Schönheit dieser Region
erfahren. Allerheiligen bei Wildon bietet hohe Gastfreundschaft. In zahlreichen Buschenschenken und Gasthäusern kann man die kulinarischen Besonderheiten der Gegend genießen.
Die Gemeinde
Riegersburg mit der gleichnamigen Burg, die Landeshauptstadt
Graz, die
südsteirische Weingegend oder das Thermenland sind von Allerheiligen bei Wildon aus in kurzer Zeit erreichbar.
Sehenswürdigkeiten von Allerheiligen bei Wildon:
Zu den sakralen Sehenswürdigkeiten von Allerheiligen bei Wildon zählt sicherlich die Pfarrkirche. Erstmals 1218 als Kapelle erwähnt, wurde die Kirche 1448 im gotischen Stil umgebaut. 1466 bekam die
Kirche den Taufstein, so war der Grundstein der Pfarre gelegt. Der schöne Taufstein wurde erst 1997 wiederentdeckt, restauriert und ist nun wieder in der Pfarrkirche zu bewundern.
Ebenso sehenswert ist eine Gedenkstätte des 1971 in Allerheiligen bei Wildon verstorbenen Landeshauptmannes Josef Krainer. Das Schloss Herbersdorf aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts ist immer
einen Besuch wert.