Die Gemeinde Sankt Lorenzen bei Knittelfeld im
Bezirk Knittelfeld, Bundesland Steiermark, erstreckt sich im wunderschönen Murtal auf einer Fläche
von 35,88 km² in 610 Meter Seehöhe. Die Mur bildet dabei die den überwiegenden Teil der Gemeindegrenze. Bereits zur Zeit der Römischen Herrschaft verlief durch das Murtal eine wichtige Handelsroute,
und Funde bezeugen auch eine Besiedelung des heutigen Ortsgebietes. Berühmt ist der Silbermünzenfund aus den Jahren 222 bis 268 nach Christus.
Struktur der Gemeinde St. Lorenzen bei Knittelfeld
Die Gemeinde besteht aus den drei
Die Gemeinde Sankt Lorenzen bei Knittelfeld im
Bezirk Knittelfeld, Bundesland Steiermark, erstreckt sich im wunderschönen Murtal auf einer Fläche
von 35,88 km² in 610 Meter Seehöhe. Die Mur bildet dabei die den überwiegenden Teil der Gemeindegrenze. Bereits zur Zeit der Römischen Herrschaft verlief durch das Murtal eine wichtige Handelsroute,
und Funde bezeugen auch eine Besiedelung des heutigen Ortsgebietes. Berühmt ist der Silbermünzenfund aus den Jahren 222 bis 268 nach Christus.
Struktur der Gemeinde St. Lorenzen bei Knittelfeld
Die Gemeinde besteht aus den drei Katastralgemeinden Pichl, Preg und St. Lorenzen sowie aus den Ortschaften Fötschach, Leitach, Schütt, Untermur, Preggraben, Ritzendorf und St. Benedikten.
St. Lorenzen wird von
St. Marein bei Knittelfeld,
Feistritz bei Knittelfeld,
Kraubath an der Mur,
St. Stefan ob Leoben,
Rachau und schließlich von
St. Margarethen bei Knittelfeld umgeben.
Sehenswürdigkeiten in St. Lorenzen bei Knittelfeld
Die Pfarrkirche Heiliger Laurentius wurde erstmals im Jahre 1075 in einer Schenkungsurkunde erwähnt und erhielt ihr heutiges Aussehen um 1500. Durch ein wunderschönes spitzbogiges Portal gelangt man
in den Innenraum, der ein kunstvolles Sternrippengewölbe aufweist. Der Hochaltar gestaltet sich im barocken Stil mit einem Gemälde vom berühmten Maler Reich aus
Graz. Die Tischlerarbeiten tragen die Handschrift von Michael Gantschnigg aus
Seckau und stammen aus
dem frühen 18. Jahrhundert.
Eine weitere Kirche, die Kirche von St. Benedikten, befindet sich am südlichen Rand des Eichfelds und wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich befand sich
hier eine kleinere Kapelle, die von den Benediktinern aus
Admont erbaut wurde – darum ist auch die heutige Kirche dem Hl. Benedikt geweiht. Im
Innenraum der Kirche befindet sich ein bemerkenswerter gotischer Flügelaltar aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts.
Ein weiterer Sakralbau in St. Lorenzen bei Knittelfeld ist die Berger Kapelle, oder im Volksmund „Berger-Kirchlein“ genannt. Durch ihren besonderen Standort ist sie bereits von der Ferne sichtbar.
Alljährlich am 1. Mai wird bei der Berger Kapelle eine Messe abgehalten. Früher warnte ihre Glocke vor einem Unwetter oder rief die Gläubigen zum Gebet.
Freizeitgestaltungsmöglichkeiten in St. Lorenzen bei Knittelfeld
Zusammen mit den Gemeinden Rachau und St. Margarethen bei Knittelfeld gehört St. Lorenzen zum Tourismusverband
Gleinalm und machen den Ort zu einem idealen Urlaubziel für Erholungssuchende, Naturliebhaber aber auch Aktivurlauber.
Ganz besonders schön ist die „Grüne Lagune“, ein wunderschöner Badesee, der die Herzen der Wassersportler höher schlagen lässt. Auch Wanderer, Bergsteiger, Mountainbiker und Radfahrer finden hier
zahlreiche Möglichkeiten aktiv zu werden.