Am Ostrand des Aichfelds gelegen, erstreckt sich die Stadt Knittelfeld im gleichnamigen Bezirk auf einer Fläche von 4,54 km² in einer Seehöhe von 645 Meter. Die Gemeinde im weiträumigen Tal der Alpen
ist betreffend der Bausubstanz mit anderen Gemeinden zusammengewachsen, eng angrenzende Gemeinden sind unter anderem
Spielberg bei
Knittelfeld oder auch
Apfelberg.
Im Jahre 1224 wird der Ort Knittelfeld in einer lateinischen Urkunde erstmals erwähnt. Heute ist Knittelfeld aber eine moderne Stadt mit lebenswertem Umfeld, einer intakten Infrastruktur und einem
beliebte Einkaufszentrum. Die
Am Ostrand des Aichfelds gelegen, erstreckt sich die Stadt Knittelfeld im gleichnamigen Bezirk auf einer Fläche von 4,54 km² in einer Seehöhe von 645 Meter. Die Gemeinde im weiträumigen Tal der Alpen
ist betreffend der Bausubstanz mit anderen Gemeinden zusammengewachsen, eng angrenzende Gemeinden sind unter anderem
Spielberg bei
Knittelfeld oder auch
Apfelberg.
Im Jahre 1224 wird der Ort Knittelfeld in einer lateinischen Urkunde erstmals erwähnt. Heute ist Knittelfeld aber eine moderne Stadt mit lebenswertem Umfeld, einer intakten Infrastruktur und einem
beliebte Einkaufszentrum. Die Haupteinnahmequellen der attraktiven Stadt kommen aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor. Sehr bedeutend für Knittelfeld war und ist die Eisenbahn, die nicht
zuletzt die steirische Landesausstellung mit dem Thema „Verkehr“ im Jahr 1999 nach Knittelfeld brachte. Eine Städtepartnerschaft mit Kameoka in Japan besteht bereits seit dem Jahr 1964, seit 2005
auch mit Barcs in Ungarn, die durch die Musikvereine der beiden Städte entstanden ist.
Kirchen in Knittelfeld:
Stadtpfarrkirche: Die gotische Stadtpfarrkirche Christus als König wurde um 1435 erbaut. Durch Bomben während des 2. Weltkriegs fast gänzlich zerstört, blieben nur der Chor (die
heutige Taufkapelle) und die Sakristei erhalten. Besonders sehenswert ist das Sakristeiportal mit seiner eisenbeschlagenen Tür oder auch das Schnitzrelief „Christus am Ölberg“ aus dem 16. Jahrhundert
und auch einige Rotmarmor-Wappengrabsteine in spätgotischem Stil aus dem 15. sowie aus dem 16. Jahrhundert.
Kapuzinerkirche: Baubeginn für die Kapuzinerkirche war am 1. November im Jahre 1705, rund 4 Jahre später wurde die Kirche geweiht. 1834 wurde die Kirche samt angeschlossenem Kloster
durch einen Brand vernichtet. Aus Geldmangel konnte die Anlage nur sehr langsam wieder aufgebaut werden.
Kirche St. Johann im Felde: Ein wahres "Prachtstück" ist dieser gotische Sakralbau mit romanischen und barocken Elementen. Mit der Renovierung 1979 rückte die bislang nahezu
vergessene und kaum beachtete Friedhofskirche St. Johann im Felde wieder in den Mittelpunkt des religiösen Gesellschaftslebens in Knittelfeld. Diese Arbeiten brachten zahlreiche gotische Fresken
zutage, und machten die Kirche St. Johann im Felde zu einem Anziehungspunkt für interessierte Besucher. Die Kirche ist zudem von 8 unterirdischen Wasserläufen durchzogen und besitzt starke Strahlung,
womit dieser Ort unter Kraftorte und Kulturplätze in Österreich gelistet ist.
Die Weninger-Bastei in Knittelfeld:
Die Weninger-Bastei, heute eine Grünanlage zwischen Esperantostraße und Turnergasse, wurde 1945 durch einen Bombenangriff komplett zerstört. Danach wurde die Anlage vom berühmten Markuslöwen bewacht.
Der Löwe stand seit den 50-er Jahren mit seinen Taubenflügeln erhaben auf einem Sockel. Im Zuge von Umarbeiten ging der Löwe leider zu Bruch. Viele Sitzbänke laden in der sorgfältig gestalteten
Anlage zu einer kleinen Verschnaufpause und lassen die bewegte Geschichte kaum erahnen. Benannt wurde die Weninger-Bastei nach dem Bürgermeister der Jahre 1788-1795, Joseph Weninger.
Der Herzpunktstein in Knittelfeld:
Knittelfeld ist die zweite Stadt Europas und die einzige Stadt Österreichs, die seit 2004 auf dem Hauptplatz einen Herzpunktstein besitzt. Auf
einem energetischen Unterbau nach keltischen und taoistischen Naturgesetzen, steht der Herzpunktstein für die Einheit der Stadt, das Wirtschaftswachstum und für gute Beziehungen.
Museumsstadt Knittelfeld:
Eisenbahnmuseum: Weithin bekannt ist das
Eisenbahnmuseum in Knittelfeld. Hier befindet sich nicht nur die größte Sammlung der Welt von
Eisenbahnkappen – der Fahrsimulator in einer 1245-er Lokomotive lässt das Herz aller Eisenbahnliebhaber höher schlagen. Eine Besichtigung ist jeweils dienstags, donnerstags, samstags und sonntags
zwischen 9 und 12 beziehungsweise von 13.30 bis 17 Uhr möglich.
Faschings- und Brauchtumsmuseum: Das erste Faschings- und Brauchtumsmuseum wurde im Jahre 2005 in Knittelfeld eröffnet. Über 3.500 Ausstellungsstücke aus der ganzen Welt erzählen vom
Brauch des „närrischen Treibens“ auf einer Fläche von rund 300 m². Faschingsorden und -uniformen sind genauso zu bewundern wie heiße Tanzkostüme aus Rio de Janeiro. Dieses besondere Museum befindet
sich direkt am Hauptplatz von Knittelfeld.
Aktiv in Knittelfeld
Bereits im Jahre 1963 wurde von Erich Schnitzer der Verein „Dreitagewanderer Knittelfeld“ gegründet und ist die erste derartige Veranstaltung ganz
Österreichs. Wanderer aus 24 verschiedenen Nationen nehmen an der beliebten, alljährlich wiederkehrenden, Wanderung teil und kehren meist wieder, um weitere Schönheiten der Landschaft zu
erkunden. Die Seckauer Alpen im Norden, die niederen Tauern im Osten und die Glein- und Stubalpe im Süden bieten nahezu unzählige Variationen an Wandermöglichkeiten und Bergtouren in einer
Seehöhe zwischen 600 und 1.600 Meter. Der Hausberg Knittelfelds, der Steinplan (1.671 Meter) entschädigt mit einem einzigartigen Ausblick für die Mühen des Aufstiegs.
Ein Freibad, sowie für regnerische Tage ein Hallenbad, ein modernes Sportzentrum mit Tennisplätzen und die Minigolfanlage im Stadtpark runden das Freizeitangebot der Stadt Knittelfeld ab.