Weißkirchen ist ein Ort im
Bezirk Judenburg in der Obersteiermark. Die Gemeinde Weißkirchen hat eine Fläche von 1,27 Quadratkilometern und zirka
1.400 Einwohner. Die Marktgemeinde besteht nur aus der Katastralgemeinde Weißkirchen. Der Naturschutz ist den Bewohnern des Ortes von alters her ein Anliegen, deshalb steht die Natur im Mittelpunkt
fast aller Aktivitäten in Weißkirchen.
Aus der Geschichte von Weißkirchen:
Das Gebiet um Weißkirchen ist ein sehr altes Siedlungsgebiet. Schon die Römer realisierten hier ein Zivilisationsprogramm. Sie hinterließen ihre Spuren in Form von
Weißkirchen ist ein Ort im
Bezirk Judenburg in der Obersteiermark. Die Gemeinde Weißkirchen hat eine Fläche von 1,27 Quadratkilometern und zirka
1.400 Einwohner. Die Marktgemeinde besteht nur aus der Katastralgemeinde Weißkirchen. Der Naturschutz ist den Bewohnern des Ortes von alters her ein Anliegen, deshalb steht die Natur im Mittelpunkt
fast aller Aktivitäten in Weißkirchen.
Aus der Geschichte von Weißkirchen:
Das Gebiet um Weißkirchen ist ein sehr altes Siedlungsgebiet. Schon die Römer realisierten hier ein Zivilisationsprogramm. Sie hinterließen ihre Spuren in Form von Römersteinen. Um 800 kamen die
Bayern im Zuge der Völkerwanderung nach Weißkirchen.
Im Jahre 1103 entstand die erste Kirche in Weißkirchen. 1453 erhielt der Ort das Marktrecht, was seine regionale Bedeutung steigerte. Mehrmals wurde Weißkirchen durch Kriege und Seuchen, wie die Pest
heimgesucht. Die lange Friedensperiode zu Beginn des 19. Jahrhunderts bescherte dem Ort einen starken Aufschwung.
Sehenswürdigkeiten in Weißkirchen:
Zu den Sehenswürdigkeiten von Weißkirchen zählt unter anderem die nahe Burgruine Eppenstein. Sie wurde erstmals im Jahre 1160 urkundlich erwähnt. Entstanden dürfte die Burg bereits um das Jahr 927
sein. Im 16. Jahrhundert beschädigten ein Großbrand und ein Erdbeben die Ringburg, so dass im Jahre 1570 nur mehr ein sehr kleiner Teil der Burg bewohnbar war. Sie wurde nur mehr notdürftig in Stand
gesetzt. Heute ist die Ruine frei zugänglich. Ein Verein kümmert sich um die Instandhaltung.
Sehenswert ist auch die Kirche von Weißkirchen. Das im Jahre 1103 erbaute Gotteshaus wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaut und erweitert. Sie wurde im spätgotischen Stil erbaut. Besonders
erwähnenswert ist eine sehr seltene Anna-Selbtritt-Darstellung im Kircheninneren.
Freizeitangebote in Weißkirchen:
Weißkirchen kann mit einigen sehr speziellen Freizeitangeboten aufwarten. Durch den jahrzehntelangen umsichtigen Umgang mit der Natur kann man hier als Hobby Flusskrebsfischen betreiben. Auch Angeln
und Jagen macht in der unberührten Umgebung Spaß. Wanderer, Radfahrer und Reiter finden ein attraktives Wegenetz für ihre Aktivitäten vor. Bogenschießen und Tontaubenschießen sind ebenfalls
möglich.
Im Winter kann man sich auf dem Eislaufplatz vergnügen, Rodeln, Langlauf betreiben oder eine Schneeschuhwanderung unternehmen.
Einen Museumsbesuch sollte man bei einem Aufenthalt in Weißkirchen natürlich einplanen. Verschiedene Themenschwerpunkte werden in den Museen in der Umgebung behandelt. Das Bergwerkswesen im
Bergbaumuseum
Fohnsdorf, das Militärwesen von gestern und heute in
Zeltweg und nostalgisch-motorisches erfährt man im Puch-Museum
Judenburg.