Die Bezirkshauptstadt Judenburg erstreckt sich in einem weiträumigen Teil der Alpen auf 737 Meter Seehöhe am Rande des Aichfelds mit einer Fläche von 13 km². Judenburg besteht aus den
Katastralgemeinden Waltersdorf, Tiefenbach und Judenburg selbst. Die Stadtgemeinde ist eine der ältesten Handelsstädte der Steiermark.
Geschichte von Judenburg
Funde bezeugen eine recht frühe Besiedelung bereits um 3000 vor Christus. Auch die Römer siedelten im Raum um Judenburg. „
Judinburch“, so hieß das heutige Judenburg in einer Urkunde des
Stiftes
Admont, welche aus dem Jahre 1074
Die Bezirkshauptstadt Judenburg erstreckt sich in einem weiträumigen Teil der Alpen auf 737 Meter Seehöhe am Rande des Aichfelds mit einer Fläche von 13 km². Judenburg besteht aus den
Katastralgemeinden Waltersdorf, Tiefenbach und Judenburg selbst. Die Stadtgemeinde ist eine der ältesten Handelsstädte der Steiermark.
Geschichte von Judenburg
Funde bezeugen eine recht frühe Besiedelung bereits um 3000 vor Christus. Auch die Römer siedelten im Raum um Judenburg. „
Judinburch“, so hieß das heutige Judenburg in einer Urkunde des
Stiftes
Admont, welche aus dem Jahre 1074 stammt. Bereits 1224 erhielt Judenburg durch Herzog Leopold IV das Stadtrecht, und es entwickelte
sich eine blühende Handelsstadt, deren Stadtmauern heute noch teilweise erhalten sind. Viele Adelige siedelten sich in der Stadt an, und rund um den Martiniplatz entstand eine Ritterstadt.
Im 14. Jahrhundert war Judenburg weithin bekannt für den Judenburger Gulden und die erste Österreichische Goldmünzung. In dieser Zeit wurden Klöster, Kirchen und Spitäler erbaut. Auch die
Tafelmalerei der „Judenburger Schule“ ist heute noch vielen ein Begriff. Erzeugnisse der Judenburger Waffenschmiede aus der damaligen Zeit sind im Grazer Zeughaus zu bewundern. Ab dem 16. Jahrhundert
war Judenburg bekannt für den Handel mit Speik, einer Heilpflanze, der Zauberkräfte zugeschrieben wurden. Hammerwerke in der Umgebung ließen Judenburg zu einer Hochburg der Blankwaffenerzeugung
werden.
Die Schnellzugstation der Kronprinz-Rudolf-Bahn und die erste steirische Landesbürgerschule aus dem 19. Jahrhundert verliehen Judenburg einen weiteren Aufschwung, der jedoch durch den Ersten und
Zweiten Weltkrieg stark gebremst wurde. Die schwere Zeit der Nachkriegsjahre meisterte Judenburg bravourös, und die Stadt verzeichnet bis heute ein stetiges Wachstum und wird ihrem Ruf als
pulsierendes Handelszentrum ohne Zweifel gerecht. 1989 fand in Judenburg die Steirische Landesausstellung „Menschen & Münzen & Märkte“ statt.
Veranstaltungen in Judenburg
Seit 1990 ist der Judenburger Sommer, ein Musikfestival mit Darbietungen von Künstlern aus aller Welt, ein Highlight mit überdurchschnittlich großer Bandbreite. Ebenso sollte man das alljährliche
Judenburger Stadtfest keinesfalls versäumen. Jeweils am 2. Freitag des Monats findet im Gewölbekeller in Judenburg ein Event der Veranstaltungsreihe Rock’n’Roses statt. Rock-Musik, Sampling, Techno –
man muss es selbst erlebt haben. Das vielfältige Kultur-Programm in Judenburg bietet mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas: Opern, Operetten, Theater, Kabarett, Kleinkunst, aber auch
Unkonventionelles drängen sich im Judenburger Kulturkalender.
Freizeit in Judenburg
Nicht nur auf kultureller Ebene hat Judenburg eine Menge zu bieten – zahlreiche Freizeitgestaltungsmöglichkeiten lassen Langeweile keine Chance. Besonders beliebt im Erlebnisbad Judenburg ist neben
der Wasserrutsche beispielsweise das Wasserspieltier „Nessy“. Hallenbad im Winter, Freibad im Sommer, Sauna, Massagen – eine richtige Wohlfühloase für jung und alt. Skaterplatz, Sporthallen (hier
kommen auch Kletterer auf ihre Kosten), zahlreiche Rad-und
Wanderwege im Naherholungsgebiet Murwald bis
Zeltweg oder zur Judenburger Grotte runden das Freizeitangebot der blühenden Stadt ab. Ganz in der Nähe befindet sich der
Bio-Badesee Pöls und das
Wandergebiet
Zirbitzkogel. Und wer es im Winter sportlich haben möchte, findet im
Schigebiet Grebenzen oder im
Schizentrum Rieser ideale Bedingungen für einen schönen Skitag.
Der Sternenturm - das modernste Planetarium Europas
Der Sternenturm ist das modernste Planetarium Europas und befindet sich im höchsten Stadtturm Österreichs. Seit November 2006 haben Sie hier die Möglichkeit, Weltraumatmosphäre zu erleben. In einem
gläsernen Lift gelängen Sie zur Spitze des Turms, wo man sodann mit einem einzigartigen Glasfaser-Projektor den Sternenhimmel beobachten kann. Beeindruckende Weltraumshows, wie beispielsweise
„Origins of Life – Der Ursprung des Lebens“ und Live-Vorführungen verbunden mit äußerst interessanten Informationen werden hier außerdem zusätzlich noch geboten.