Am östlichen Rand des Oststeirischen Hügellandes direkt an der Landesgrenze zum Burgenland liegt auf einer Seehöhe von 387 Metern die Gemeinde Sankt Johann in der Haide. Sie gehört zum politischen
Bezirk Hartberg und liegt rund 4 Kilometer östlich der Bezirkshauptstadt. Eingerahmt von der Lafnitz im Osten und den Zuflüssen des Hartberger Safens
im Westen, beherbergt die Gemeinde derzeit knapp 2.000 Menschen. Unterteilt wird die rund 24 km² große Gemeinde in drei Katastralgemeinden, nämlich St. Johann, Unterlugnitz und Schölbing.
Historisches über St. Johann in der Haide:
Die
Am östlichen Rand des Oststeirischen Hügellandes direkt an der Landesgrenze zum Burgenland liegt auf einer Seehöhe von 387 Metern die Gemeinde Sankt Johann in der Haide. Sie gehört zum politischen
Bezirk Hartberg und liegt rund 4 Kilometer östlich der Bezirkshauptstadt. Eingerahmt von der Lafnitz im Osten und den Zuflüssen des Hartberger Safens
im Westen, beherbergt die Gemeinde derzeit knapp 2.000 Menschen. Unterteilt wird die rund 24 km² große Gemeinde in drei Katastralgemeinden, nämlich St. Johann, Unterlugnitz und Schölbing.
Historisches über St. Johann in der Haide:
Die Geschichte der oststeirischen Gemeinde reicht bis in die Zeit der antiken römischen Herrscher zurück. Damals verlief durch das Gemeindegebiet die Grenze zwischen den beiden Provinzen Noricum und
Pannonium. Einige Funde zeugen noch heute davon. Über viele Jahrhunderte hinweg war die Gemeinde, der erste urkundliche Erwähnung auf das Jahr 1462 zurückgeht, ein Grenzort und dadurch Schauplatz
kriegerischer Handlungen. So standen unter anderem die Ungarn und die Türken ebenso vor den Toren von St. Johann in der Haide wie die Soldaten des Zweiten Weltkrieges. Durch diesen Umstand ist auch
das Fehlen von Gebäuden zu erklären, die älter als 200 Jahre sind. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auch Gewerbebetriebe auf die oststeirische Gemeinde aufmerksam und ließen sich in und um St.
Johann in der Haide nieder.
Sehenswertes in St. Johann in der Haide:
Hauptattraktion der Gemeinde in der Oststeiermark ist die Pfarrkirche. Der heutige Sakralbau stammt aus dem späten 18. Jahrhundert und wurde nach Plänen von Anton Pregartner gefertigt. Doch bereits
im späten 14. Jahrhundert muss es in St. Johann in der Haide eine Pfarrkirche gegeben haben, die dem Ort seinen Namen gab. In unmittelbarer Nähe zur Kirche findet der Besucher einen römischen
Reliefstein. Er dürfte Teil eines Grabbaues aus dieser Zeit gewesen sein. Am Marktplatz steht mit dem Johannisbründl, benannt nach dem Namenspatron der Gemeinde, eine weitere Sehenswürdigkeit.
Sport und Freizeit in St. Johann in der Haide:
Wer nach St. Johann in der Haide kommt, findet vor allem eines: Entspannung und Ruhe. Diese findet man nicht nur bei einer Radtour durch die sanft hügelige Landschaft der Umgebung, sondern auch bei
Waldspaziergängen, Wanderungen, einem Tennismatch, ein paar Runden im Schwimmbad oder beim auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Fitnesstraining. Für eine typisch steirische Stärkung zwischendurch sorgen
Gasthäuser und Mostheurigen, die sich über das Gemeindegebiet verteilt finden.