Kaindorf ist eine österreichische Gemeinde im
Bezirk Hartberg in der Oststeiermark. Auf einer Gesamtfläche von etwa 14 Quadratkilometern leben etwa
1.500 Einwohner auf einer Seehöhe von 342 Metern. Die Gemeinde Kaindorf besteht aus den Katastralgemeinden Kaindorf und Kopfing bei Kaindorf.
Aus der Geschichte von Kaindorf:
Das Dorf Kaindorf wurde um 1128 gegründet. Kaindorf wird erstmals 1255 urkundlich erwähnt. Kaindorf lag im vielfach heimgesuchten Grenzgebiet und wurde 1418 von den Ungarn, 1532 von den Türken und
1605 von den Haiducken heimgesucht beziehungsweise zerstört. Im Jahre
Kaindorf ist eine österreichische Gemeinde im
Bezirk Hartberg in der Oststeiermark. Auf einer Gesamtfläche von etwa 14 Quadratkilometern leben etwa
1.500 Einwohner auf einer Seehöhe von 342 Metern. Die Gemeinde Kaindorf besteht aus den Katastralgemeinden Kaindorf und Kopfing bei Kaindorf.
Aus der Geschichte von Kaindorf:
Das Dorf Kaindorf wurde um 1128 gegründet. Kaindorf wird erstmals 1255 urkundlich erwähnt. Kaindorf lag im vielfach heimgesuchten Grenzgebiet und wurde 1418 von den Ungarn, 1532 von den Türken und
1605 von den Haiducken heimgesucht beziehungsweise zerstört. Im Jahre 1704 wurde Kaindorf von den Kuruzzen angezündet. Kaindorf hat sich erst in jüngerer Zeit aus einer rein agrarischen Siedlung zu
einem gewerblichen Zentrum des Safentales entwickelt. 1968 wurde die Gemeinde Kaindorf mit der Gemeinde Kopfing zur neuen Gemeinde Kaindorf vereinigt und besitzt nun ein Flächenausmaß von 1417,99
Hektar. Seit 1998 ist Kaindorf eine Marktgemeinde.
Sehenswürdigkeiten in Kaindorf:
Zu den Sehenswürdigkeiten von Kaindorf gehört die Pfarrkirche des Ortes. Bereits im Mittelalter existierte an dieser Stelle eine Kirche. Die heutige Kirche wurde zwischen 1714 und 1717 erbaut. Das
Gotteshaus ist dem heiligen Jakob geweiht. Die von Remigius Horner geplante Kirche hat ein vierjochiges Langhaus, an das sich ein kleeblattförmiger Chor anschließt. Die Kirche musste mehrmals auf
Grund von Blitzeinschlägen renoviert werden. Besonders bemerkenswert ist der Hochaltar, der im Jahre 1743 in der Werkstätte des Remigius Horner geschaffen wurde.
Sehenswert sind auch die „Frauenhöhlen“ in Kaindorf. Es handelt sich dabei um Erdställe, die im 14. Jahrhundert als Zuflucht vor den damals wütenden Kriegen und Aufständen dienten. In den Löß wurden
begehbare Räume mit Lüftungssystemen gemeißelt. Begehbare künstliche Höhlen dieser Art wurden in ganz Europa und Vorderasien als Rückzugsorte angelegt.
Auch der Vogelpark und Streichelzoo Loidl ist einen Besuch wert. Eine bunte Vielfalt an Tieren vom Känguru über die Berber-Affen bis zu Kaninchen und Enten wartet dort auf die Besucher. Jährlich wird
der Bestand an Tieren durch neue Arten erweitert.
Auf dem Bienenlehrpfad erfährt der interessierte Besucher alles Wissenswerte über diese fleißigen Honigproduzenten. Anhand von Schautafeln werden die Informationen vermittelt. Es besteht in den
Sommermonaten die Möglichkeit, ein Bienenvolk in einem gläsernen Bienenstock zu beobachten.
Freizeitangebote in Kaindorf:
Wanderer und Radfahrer finden ein weitläufiges Netz an Wanderwegen und Fahrradrouten vor. Das Freibad in Kaindorf und der 11 Kilometer entfernte
Stubenbergsee sorgen für die nötige Abkühlung im Sommer, i der kalten Jahreszeit steht auch ein Hallenbad zur Verfügung.
Kaindorf ist ein Paradies für Reiter. Sowohl Ausritte in der freien Natur als auch die Möglichkeit zur qualifizierten Weiterbildung werden geboten. Es befindet sich im Ort eine bekannte
Hengststation. Auch der jährlich stattfindende Pferdemarkt ist ein beliebter Treffpunkt für Pferdeliebhaber.