Gries ist der 5. Grazer Gemeindebezirk und liegt südwestlich der
Inneren Stadt. Der Bezirk beherbergt rund 25.500 Einwohner auf einer Fläche von 5,05 km².
Das Zentrum des Bezirks ist der Griesplatz. Gries galt lange Zeit als Arbeiter- und Ausländerbezirk und als das berühmt-berüchtigte Rotlicht-Viertel von Graz. Heute ist der Bezirk Graz Gries ein
wichtiger Wirtschaftsbezirk.
Geschichte von Graz Gries:
Gries gehörte wie auch der
Bezirk Lend zur ehemaligen Murvorstadt am rechten Ufer der Mur. Außerhalb der Stadtmauern gelegen, unterlag Gries einem steten
Wandel durch den
Gries ist der 5. Grazer Gemeindebezirk und liegt südwestlich der
Inneren Stadt. Der Bezirk beherbergt rund 25.500 Einwohner auf einer Fläche von 5,05 km².
Das Zentrum des Bezirks ist der Griesplatz. Gries galt lange Zeit als Arbeiter- und Ausländerbezirk und als das berühmt-berüchtigte Rotlicht-Viertel von Graz. Heute ist der Bezirk Graz Gries ein
wichtiger Wirtschaftsbezirk.
Geschichte von Graz Gries:
Gries gehörte wie auch der
Bezirk Lend zur ehemaligen Murvorstadt am rechten Ufer der Mur. Außerhalb der Stadtmauern gelegen, unterlag Gries einem steten
Wandel durch den florierenden Handel und die wechselnden Gewerbe. Gries heißt Schotter oder Flusssand und bezieht sich auf die Bedeutung der Mur für die Entwicklung des Bezirkes. Die klassischen
Berufe seinerzeit waren Fischer oder Wäscherin. Der Grieskai war die wichtigste Anlegestelle. Erst mit dem Eisenbahnbau verlor die Schifffahrt auch an der Mur ihre Bedeutung.
Die ersten Siedlungen auf dem Gebiet entstanden im Mittelalter. Der Griesplatz und die Poststraße lagen auf der einstigen Nord-Süd-Strecke zwischen
Wien und Triest. Der Griesplatz verdankt dem Transitverkehr seine Bedeutung für die Beherbergungsindustrie. Auch heute noch befinden sich zahlreiche Wirtshäuser,
Herbergen und Bordelle auf dem Gebiet. Im zweiten Weltkrieg gehörte Gries zum Raum Groß-Graz und wurde danach wieder in die ursprüngliche Stadt eingegliedert.
Gebäude
Die „Karlau“ wurde im 16. Jahrhundert als prunkvolles Lustschloss von Erzherzog Karl II. errichtet und dient heute als Gefangenenanstalt.
Die Pfarrkirche St. Andrä ist die Kirche des ehemaligen Dominikanerklosters und existiert in einer kleineren Form bereits seit der Frühgotik. Das heutige Bauwerk in seiner jetzigen Form entstand in
den Jahren 1616 bis 1627. Die Kirche ist dem Heiligen Andreas geweiht.
Im ehemaligen Dominikanerkloster befand sich ab 1808 eine Kaserne. Heute beheimatet das Kloster eine Kinderkrippe. Weitere Zeugnisse des Gries als Soldatenstützpunkt sind die Lazarettfeldkaserne, die
Artilleriereithalle beim Rösselmühlpark, die heute als Busgarage dient und die Don Bosco Kirche, die früher ein Munitionsdepot war.