Geidorf ist der dritte Grazer Gemeindebezirk. Er liegt nördlich der beiden Bezirke Innere Stadt und St. Leonhard. Westlich wird er von der Mur begrenzt und der Osten des Bezirks dehnt sich bis zum
Landeskrankenhaus (LKH) Graz. In Geidorf leben rund 22.500 Menschen auf einer Fläche von 5,50 km². Wichtigste Institution neben dem LKH Graz ist die
Karl-Franzens-Universität Graz.
Aus der Geschichte von Graz Geidorf:
Im Zuge der Renovierung der Leechkirche wurden Ausgrabungen gemacht, die auf eine Besiedlung des Raumes in der Urnenfelderzeit schließen lassen. Das historische Zentrum des
Geidorf ist der dritte Grazer Gemeindebezirk. Er liegt nördlich der beiden Bezirke Innere Stadt und St. Leonhard. Westlich wird er von der Mur begrenzt und der Osten des Bezirks dehnt sich bis zum
Landeskrankenhaus (LKH) Graz. In Geidorf leben rund 22.500 Menschen auf einer Fläche von 5,50 km². Wichtigste Institution neben dem LKH Graz ist die
Karl-Franzens-Universität Graz.
Aus der Geschichte von Graz Geidorf:
Im Zuge der Renovierung der Leechkirche wurden Ausgrabungen gemacht, die auf eine Besiedlung des Raumes in der Urnenfelderzeit schließen lassen. Das historische Zentrum des Bezirks befindet sich
zwischen Heinrichstraße und Leechkirche. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde diese Siedlung durch ein bürgerliches Wohnviertel zwischen Heinrichstraße und Grabenstraße erweitert.
Auf den Hängen des Rosenhains befinden sich zahlreiche Villen. 1825 wurde in dieser Gegend die Grazer Zuckerfabrik gegründet. Die Einwohnerdichte ist am Stadtpark und um den historischen Kern des
Bezirks hoch während die Besiedlung an den Ausläufen des Rosenhains eher dünner ist.
Bedeutende Bauwerke in Graz Geidorf:
1912 wurde das LKH-Universitätsklinikum im Pavillonstil errichtet. Es besteht aus 29 im Stil der Secession errichteten Gebäuden und war lange Zeit das größte und modernste Krankenhaus Europas.
Die Leechkirche, auch Maria am Leech genannt, ist die älteste Kirche von Graz. Sie liegt auf einem kleinen Hügel und wurde 1202 von Herzog Leopold VI. als St. Kunigunden-Kapelle errichtet. Nach ihrer
Zerstörung durch die Ungarn 1250 wurde sie im frühgotischen Stil wieder aufgebaut.
Die Karl-Franzens-Universität wurde in den Jahren 1870 bis 1895 von Kaiser Franz-Joseph I. errichtet. Ihre Universitätsbibliothek ist die drittgrößte Bibliothek Österreichs.
Das Meerscheinschlössl gilt als ein barockes „Lustgebäude“. Durch seine künstlerisch bemerkenswerte Gartenfront nimmt es in der Barock-Architektur eine Sonderstellung ein.
In der Elisabethstraße befindet sich das höchste Wohnhaus in Graz. Das „Elisabethhochhaus“ wurde in den sechziger Jahren errichtet und misst 75 Meter verteilt auf 25 Stockwerke.
Erholung in Graz Geidorf:
Der Hilmteich war ursprünglich eine Lehmgrube für ein Ziegelwerk. Heute ist das Naherholungsgebiet populäres Ausflugsziel für jung und alt. Im Winter eignet sich der Teich auch als Eislaufplatz.
Sehenswert ist auch das berühmte Hilmteichschlössl, das heute eine Gärtnerei und ein Kaffeehaus beheimatet.
Am Rosenhain befindet sich das Universitätssportinstitut mit Laufbahn und Schwimmbad. Dort finden auch Sportveranstaltungen wie der Grazer Kleeblattlauf statt.