St. Leonhard ist der zweite Grazer Gemeindebezirk und befindet sich östlich der Inneren Stadt. Seine Fläche beträgt 1,83 km² und seine Einwohnerzahl liegt bei über 14.000. Zwei kleine Bäche
durchfließen den Bezirk: der Leonhardbach und der Kroisbach. Als eigenständiger Bezirk existiert St. Leonhard seit Ende des 19. Jahrhunderts. Zwei Universitäten beheimatet der Bezirk: die
Technische Universität und die
Universität für Musik und darstellende Kunst.
Aus der Geschichte von Graz St. Leonhard
Die erste Besiedlung des Gebietes um das heutige St. Leonhard geht zurück ins
St. Leonhard ist der zweite Grazer Gemeindebezirk und befindet sich östlich der Inneren Stadt. Seine Fläche beträgt 1,83 km² und seine Einwohnerzahl liegt bei über 14.000. Zwei kleine Bäche
durchfließen den Bezirk: der Leonhardbach und der Kroisbach. Als eigenständiger Bezirk existiert St. Leonhard seit Ende des 19. Jahrhunderts. Zwei Universitäten beheimatet der Bezirk: die
Technische Universität und die
Universität für Musik und darstellende Kunst.
Aus der Geschichte von Graz St. Leonhard
Die erste Besiedlung des Gebietes um das heutige St. Leonhard geht zurück ins Mittelalter. 1361 wird die erste Kirche in dieser Gegend erwähnt und 1824 wird die Heilandskirche im Westen des heutigen
Bezirks gebaut. Im 19. Jahrhundert entsteht zwischen dem Dorf St. Leonhard und der
Inneren Stadt Graz eine eigene Siedlung. Auf diese sind
zahlreiche Gebäude in der heutigen Elisabethstraße, Leonhardstraße und dem Herz-Jesu-Viertel zurückzuführen. Die Herz-Jesu-Kirche besteht seit 1887.
Zu den Bauwerken in Graz St. Leonhard:
Die älteste Kirche des Bezirks ist die Kirche St. Leonhard. Sie wurde 1532 durch die Türken zerstört, wieder aufgebaut und 1747 barockisiert. Der Innenraum wurde 1858 im neugotischen Stil neu
gestaltet.
Ebenfalls im neugotischen Stil wurde die Herz-Jesu-Kirche in den Jahren 1881 bis 1887 erbaut. Sehenswert sind vor allem die neugotischen Glasfenster.
Die Heilandskirche am ehemaligen „Holzplatz“, heute der Kaiser-Franz-Josef-Platz, gehörte einst zur evangelischen Pfarrgemeinde
Wald am
Schoberpass. Seit 1853 existiert sie in ihrer heutigen Form als Kirche.
Die technische Universität wurde 1888 von Kaiser Franz Joseph I. gegründet.
1798 wurde der Gutarn-Hof erbaut. Er beherbergt seit 1881 das Odilien Blindeninstitut.
Der heutige Steirerhof am Jakominiplatz war früher ein Grand Hotel im Jugendstil und wurde in den Neunziger Jahren modernisiert. Seitdem befindet sich in dem Gebäude ein Einkaufszentrum.
1843 ließ sich Erzherzog Johann ein Stadtschloss bauen. Im Palais Meran befindet sich heute die Universität für Musik und darstellende Kunst.