Der nordwestlich in der Landeshauptstadt gelegene 13. Grazer Stadtbezirk ist Graz Gösting. Die markante Burgruine Gösting, um 1138 erstmals erwähnt und der "Jungfernsprung", ein markanter,
steilabfallender Felsvorsprung mit herrlicher Aussicht, sind beliebte Ausflugsziele in diesem Grazer Bezirk.
Die Burg Gösting - einst ein Juwel, heute beliebtes Wanderziel
Die Burg Gösting wurde 1723 durch einen Blitzschlag schwer getroffen und zerstört wonach sie dem Verfall preisgegeben war. Engagierte Idealisten stoppten jedoch diesen
Der nordwestlich in der Landeshauptstadt gelegene 13. Grazer Stadtbezirk ist Graz Gösting. Die markante Burgruine Gösting, um 1138 erstmals erwähnt und der "Jungfernsprung", ein markanter, steilabfallender Felsvorsprung mit herrlicher Aussicht, sind beliebte Ausflugsziele in diesem Grazer Bezirk.
Die Burg Gösting - einst ein Juwel, heute beliebtes Wanderziel
Die Burg Gösting wurde 1723 durch einen Blitzschlag schwer getroffen und zerstört wonach sie dem Verfall preisgegeben war. Engagierte Idealisten stoppten jedoch diesen Lauf und somit sind die Überreste der einst stolzen Burg heute noch als, teilweise gastronomisch adaptierte, Ruine zu bewundern.
Weitum bekannt - die BULME in Graz Gösting
Vielen heutigen Technikern wird der Bezirk Gösting noch in schulischer Erinnerung sein, hier befindet sich seit 1920 die Höhere Technische Bundeslehranstalt, kurz die BULME.
Bevor Gösting zu Graz-Gösting wurde
Grad einmal um die 30 Bauernhöfe prägten um 1450 das Landschaftsbild des heutigen Gösting, das durch einige wenige Handwerksbetriebe bereichert wurde. Müllerbetriebe verarbeiteten das Getreide, das in den weiten Ländereien nördlich und westlich von Gösting angebaut wurde.
Mit der Industrialisierung wurde Gösting 1850 eine eigene Gemeinde und wurde, wie die meisten Umlandgemeinden von Graz 1938 eingemeindet und hat seit 1946 den Status 13. Stadtbezirk von Graz.
Wanderbezirk Graz Gösting
Von Gösting aus lassen sich viele Wandertouren unternehmen, die verschieden lang und unterschiedlich schwierig zu begehen sind. Als nahezu "Pflichtziel" ist natürlich die Ruine Gösting anzusehen, deren "Erklimmung" nicht anstrengend ist und somit für die ganze Familie ein lohnendes Ausflugsziel darstellt.
Vorbei am "Jungfernsprung", einem Ort, an dem der Sage nach sich recht tragische Momente abspielten, als das Burgfräulein Anna, als sie vom kämpferischen Tod ihres angebeteten und so geliebten Ritters erfuhr, sich über den steilen Felsvorsprung in den Freitod stürzte. Aus dem Fels und seinen damals mit Herzblut getränkten Ritzen sprießen heute noch in einer besonderen Üppigkeit "liebliche Aurikeln und andere schöne Blümlein".
Von der Ruine aus hat man die Möglichkeit, noch weiter bis zum 'Annenbründl" zu wandern und gelangt schließlich zur Wallfahrtskirche Maria Straßengel. Oder man wählt von der Busendhaltestelle den Weg auf den Plabutsch und kann den ganzen Bergverlauf bis nach Straßgang wandern. Vorbei an der Kirche St. Johann und Paul geht es dabei über den Buchkogel bis zum Schloß St. Martin.