Der "grüne" Bezirk, Graz Mariatrost, ist der 11. Stadtbezirk der Landeshauptstadt. Das Zentrum dieses Bezirkes bildet eine markante Erhebung, der Kirchenberg mit der Wallfahrtskirche
Mariatrost. Die einstige Schreibweise "Maria Trost" wurde offiziell in die heutige Schreibform "Mariatrost" geändert. Bis 1938 war Maria Trost in der Gemeinde Fölling, ein Jahr zuvor entstand
der Markt Maria Trost, mit eigenständigen Vereinigungen, Feuerwehr und einem eigenen Ortszentrum im heutigen Kroisbach.
Mariatrost gilt heute als hervorragender und sehr beliebter Wohnbezirk, der sich
Der "grüne" Bezirk, Graz Mariatrost, ist der 11. Stadtbezirk der Landeshauptstadt. Das Zentrum dieses Bezirkes bildet eine markante Erhebung, der Kirchenberg mit der Wallfahrtskirche
Mariatrost. Die einstige Schreibweise "Maria Trost" wurde offiziell in die heutige Schreibform "Mariatrost" geändert. Bis 1938 war Maria Trost in der Gemeinde Fölling, ein Jahr zuvor entstand
der Markt Maria Trost, mit eigenständigen Vereinigungen, Feuerwehr und einem eigenen Ortszentrum im heutigen Kroisbach.
Mariatrost gilt heute als hervorragender und sehr beliebter Wohnbezirk, der sich den ländlichen Charakter bis in die heutigen Tage erfolgreich erhalten konnte, wenngleich die öffentliche
Verkehrsanbindung durch die Straßenbahnlinie 1 und mehreren Busverbindungen als optimal zu bezeichnen ist.
Sehenswürdigkeiten in Graz - Mariatrost
Als Stadtbezirk von Graz hat Mariatrost eine Menge von Sehenswürdigkeiten aufzuwarten, deren Reihe sich nahezu beliebig fortsetzen läßt. Ein Besuch in diesem nordöstlichen Bezirk von Graz wir diese
Vielfalt bestätigen und man sollte sich genügend Zeit zur Erkundung nehmen, denn sehenswert sind sie alle - die Sehenswürdigkeiten in Graz - Mariatrost.
Die Basilika Mariatrost:
Weitum sichtbar ist die römisch-katholische Basilika Mariatrost, die sich im barocken Baustil auf dem Purberg in 469 Metern Seehöhe als eine der wichtigsten und bekanntesten Wallfahrtskirchen in der
Steiermark präsentiert. 1714 gilt als das Jahr der Grundsteinlegung für diesen Sakralbau, der von Vater und Sohn Stengg erbaut wurde. Zwei Fassadentürme mit je 61 Metern Höhe und die
weithin sichtbare Kuppeln prägen das Erscheinungsbild dieser Kreuzkuppelkirche.
Das Tramway-Museum Graz
Direkt bei der Endstation der Straßenbahnlinie 1 in Mariatrost befindet sich das Tramway-Museum, das vom Verein Tramwaymuseum Graz seit 1971 getrieben wird und einen reichen Schatz an historischen
Fahrzeugen und vielen Kleinobjekten zur Schau stellt, der älteste Straßenbahnwagen stammt aus dem Jahr 1873. Als eher neues Objekt, das trotzdem auf eine lange Vergangenheit zurückblicken kann, ist
der Wagen 2 der alten Grazer Schloßbergbahn. Die Standseilbahn bietet eine von vielen Aufstiegsmöglichkeiten auf den
Grazer Schloßberg mit seinen vielen
Wandermöglichkeiten und wird wie das gesamte Buslinien- und Straßenbahnnetz in Graz von den Grazer
Verkehrsbetrieben GVB betrieben und verwaltet wird.
Die Mariagrüner Kirche
Einer der weiteren Sakralbauten, die Kirche Mariagrün, wird oft mit dem steirischen Heimatdichter Peter Rosegger (1843 - 1918) in Verbindung gebracht, der Poet heiratete hier am 13. Mai 1873 die
Hutmacherstochter Anna Pichler. Viele Besucher und Einheimische von Graz nutzen dieses idyllische Kirchlein als Taufkirche oder als Hochzeitskirche, die ihren Standort dem Betreiben von Peter
Rosegger in nach wie vor in nicht gröber verbauter Landschaft im Mariagrüner Wald verdanken kann.