Die Marktgemeinde Dobl befindet sich im Bundesland Steiermark im
Bezirk Graz-Umgebung. Die Marktgemeinde Dobl zählt auf einer Fläche von 13,67
Quadratkilometern rund 1.500 Einwohner und liegt auf 362 Metern Seehöhe im Tal der Kainach im sogenannten Kaiserwald. Katastralgemeinden von Dobl sind Weinzettl, Petzendorf und Muttendorf. Zu den
Nachbargemeinden zählen unter anderem Unterpremstätten, Zwaring-Pöls, St. Josef, Lannach, Lieboch und Haselsdorf-Tobelbad.
Aus der Geschichte der Marktgemeinde Dobl
Die Marktgemeinde Dobl in der Steiermark kann auf eine sehr lange geschichtliche
Die Marktgemeinde Dobl befindet sich im Bundesland Steiermark im
Bezirk Graz-Umgebung. Die Marktgemeinde Dobl zählt auf einer Fläche von 13,67
Quadratkilometern rund 1.500 Einwohner und liegt auf 362 Metern Seehöhe im Tal der Kainach im sogenannten Kaiserwald. Katastralgemeinden von Dobl sind Weinzettl, Petzendorf und Muttendorf. Zu den
Nachbargemeinden zählen unter anderem Unterpremstätten, Zwaring-Pöls, St. Josef, Lannach, Lieboch und Haselsdorf-Tobelbad.
Aus der Geschichte der Marktgemeinde Dobl
Die Marktgemeinde Dobl in der Steiermark kann auf eine sehr lange geschichtliche Entwicklung zurückblicken. Über Jahrhunderte hinweg
war die Entwicklung von Dobl sehr eng mit der Geschichte des Schlosses Gjaidhof verbunden. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die heutige Marktgemeinde Dobl bereits im frühen 13. Jahrhundert, im Jahre
1218, unter der Bezeichnung „Tobel“. Kurze Zeit später, im Jahre 1222, kam die schmucke Kapelle, namens „Tobil“ im Zuge eines Tauschgeschäftes an den damaligen Landesfürsten Herzog Leopold VI.
Bereits zu dieser Zeit befand sich vermutlich in seinem Besitz auch ein wehrhafter Bau. Von diesem mittelalterlichen Wehrbau beaufsichtigte man vor allem den angrenzenden Forst, den heutigen
Kaiserwald. Im Mittelalter hieß dieser Forst, „Herzogen Wald“ und „Kaisers Gehart“.
Dieser mittelalterlicher wehrhafte Bau war vermutlich ein einfacher Turm und ein beliebtes Domizil des Herzogs Friedrich des Streitbaren. Erst im 14. Jahrhundert erhielt das heutige prachtvolle
Schloss seinen Namen „Gjaidhof“. Friedrich der Streitbare erteilte gegen Mitte des 13. Jahrhunderts das Patronatsrecht über die Kirche in Dobl an den damaligen Bischof von Seckau, dem Heinrich von
Seckau, der einer der treuesten Gefolgsleute des Herzoges war. Nach dem Tode des letzten Babenbergers, dem Herzog Friedrich des Streitbaren, durchlebte die Bevölkerung von Dobl friedlose
Zeiten.
Im 16. Jahrhundert, im Jahre 1570 ließ der damalige Burgherr Erzherzog Karl den mittelalterlichen Wehrbau in ein prachtvolles Schloss umbauen. Die Umbauarbeiten ließ er von seinem Hofbaupolier namens
„Dionysia Tade“ durchführen. Bis zum heutigen Tage hat das Schloss kaum sein Äußeres verändert. Nur einige kleinere neugotische Umbauten aus dem 19. Jahrhundert wurden vorgenommen.
Sehenswertes in der Marktgemeinde Dobl
Besonders sehenswert in der Marktgemeinde Dobl in der Steiermark ist das bereits erwähnte einzigartige Schloss Gjaidhof. Daneben befindet sich der Sender Dobl in der Marktgemeinde. Der Sender ist
eine ehemalige Mittelwellensendeanlage, die im 2. Weltkrieg errichtet wurde und steht heute unter Denkmalschutz. Ein Privatradio ist heute in den Räumlichkeiten untergebracht.