Hainersdorf ist eine Gemeinde im politischen
Bezirk Fürstenfeld, im österreichischen Bundesland Steiermark. Auf einer Gesamtfläche von 17 km² zählt
die Gemeinde Hainersdorf rund 700 Einwohner und liegt im südoststeirischem Hügelland. Die Gemeinde Hainersdorf besteht aus den Katastralgemeinden Hainersdorf selber, Riegersdorf und Obgrün. Das
Gemeindewappen erhielt Hainersdorf im Jahre 1988.
Aus der Geschichte der Gemeinde Hainersdorf
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die heutige Gemeinde Hainersdorf bereits gegen Mitte des 12. Jahrhunderts, im Jahre 1142. Damals
hieß die Ortschaft
Hainersdorf ist eine Gemeinde im politischen
Bezirk Fürstenfeld, im österreichischen Bundesland Steiermark. Auf einer Gesamtfläche von 17 km² zählt
die Gemeinde Hainersdorf rund 700 Einwohner und liegt im südoststeirischem Hügelland. Die Gemeinde Hainersdorf besteht aus den Katastralgemeinden Hainersdorf selber, Riegersdorf und Obgrün. Das
Gemeindewappen erhielt Hainersdorf im Jahre 1988.
Aus der Geschichte der Gemeinde Hainersdorf
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die heutige Gemeinde Hainersdorf bereits gegen Mitte des 12. Jahrhunderts, im Jahre 1142. Damals
hieß die Ortschaft „Heinrichsdorf siue Nordenstet“ war aber auch in späteren Zeiten unter den Bezeichnungen „Nordenesteth“ und „Nordenstätt“ bekannt. Ein Nachkomme vom Pfalzgraf Aribos II. namens
Adalram von Waldegg schenkte die Gebiete um Hainersdorf an den „Augustiner Chorherren Stift Seckau“.
Sehenswertes in der Gemeinde Hainersdorf
Besonders sehenswert in Hainersdorf ist die örtliche Pfarrkirche, die schon im Jahre 1197 schriftlich erwähnt wurde. Die Kirchweihe wurde in den Jahren 1183 bis 1188 durchgeführt. Ursprünglich
bestand die Pfarrkirche aus einem Hauptraum sowie einem fest verschließbaren Atrium, in dem auch die Taufen stattfanden.
Ihr jetziges Aussehen erhielt die Pfarrkirche im 17. Jahrhundert, im Jahre 1668. Die Pfarrkirche Hainersdorf ist ein Juwel im barocken Stil und wurde aufgrund ihrer prachtvollen Vergoldung als
reichste Kirche des Feistritztales genannt.
Der Hochaltar der Kirche zeigt das Bild des Heiligen Georg in den Himmel hinauffahrend. Über dem Tabernakel, in der Mitte des Altares steht die Marienstatue „Maria, Heil der Kranken im Rotgmoos“, die
der Mariazeller Marienstatue nachgebildet wurde.
An einer Außenmauer der Pfarrkirche Hainersdorf ist ein römischer Stein eingemauert. Der in der Inschrift genannte Soldat dürfte gefallen sein, woraufhin seine Eltern ein Grabmal für ihn errichten
ließen. Der Grabstein stammte aus dem 2. Jahrhundert nach Chr. Weitere römische Hügelgräber in Hainersdorf, Riegersdorf sowie in Obgrün wurden freigelegt.
Urlaub und Erholung in der Gemeinde Hainersdorf
Durch seine günstige Lage inmitten des steirischen Thermenlandes bietet die Gemeinde Hainersdorf ideale Voraussetzungen für einem Familienurlaub. Das steirische Thermenland ist vor allem für seine
reizvollen Wanderwege, Obst- und Weingärten, unzählige Buschenschenken sowie zahlreiche Burgen und Schlösser bekannt.