Im Feistritztal im Bezirk Fürstenfeld liegt die Gemeinde Altenmarkt bei Fürstenfeld. Auf einer Gesamtfläche von knapp
20 Quadratkilometern wohnen zurzeit rund 1.200 Einwohner in der südoststeirischen Gemeinde, die unweit der Bezirkshauptstadt liegt. Bekannt ist die Gemeinde, so wie das gesamte
Oststeirische Hügelland, für seine Kürbisfelder, auf denen die Rohstofflieferanten für das berühmte „Steirische Kernöl“ wachsen und gedeihen.
Aus der Geschichte von Altenmarkt bei Fürstenfeld:
Gegründet wurde Altenmarkt ungefähr Mitte des 12. Jahrhunderts als Pfarrdorf, die erste
Im Feistritztal im Bezirk Fürstenfeld liegt die Gemeinde Altenmarkt bei Fürstenfeld. Auf einer Gesamtfläche von knapp 20 Quadratkilometern wohnen zurzeit rund 1.200 Einwohner in der südoststeirischen Gemeinde, die unweit der Bezirkshauptstadt liegt. Bekannt ist die Gemeinde, so wie das gesamte Oststeirische Hügelland, für seine Kürbisfelder, auf denen die Rohstofflieferanten für das berühmte „Steirische Kernöl“ wachsen und gedeihen.
Aus der Geschichte von Altenmarkt bei Fürstenfeld:Gegründet wurde Altenmarkt ungefähr Mitte des 12. Jahrhunderts als Pfarrdorf, die erste urkundliche Erwähnung unter dem lateinischen Namen „antiquum forum“ (Alter Markt) geht auf das Jahr 1233 zurück. Besiedelt wurde das Gebiet rund um Altenmarkt jedoch bereits zu Urzeiten, vor allem von den Römern, die unweit der Gemeinde eine umfangreiche Grabstätte zurückließen.
Sehenswertes in Altenmarkt bei Fürstenfeld:
Hier ist vor allem die Dorfkirche erwähnenswert. Sie ist dem Hl. Donatus geweiht und stellte in früherer Zeit eine bedeutende Marienwallfahrtskirche dar. Anhand der spätgotischen Fresken, die während einer Generalsanierung der Kirche im Jahr 1985 im Presbyterium entdeckt wurden, lässt sich die Geschichte des Sakralbaues zumindest bis an den Anfang des 14. Jahrhunderts zurückverfolgen. Sie zeigen zum einen Bilder aus der Kindheit von Jesus Christus, zum anderen sind mehrere Heilige zu sehen, die sich um eine auf einem Thron sitzende Figur scharen. Zur selben Zeit wie die Fresken dürfte auch ein Teil des Hochaltares entstanden sein.
Im Waldgebiet „In der Schrötten“, welches unweit der Gemeinde liegt, wurden Mitte des 19. Jahrhunderts rund 30 Hügelgräber aus der Zeit der römischen Besiedelung gefunden. Nach ihrer Öffnung entdeckten Archäologen die unzähligen Grabbeigaben, die unter anderem aus Parfumfläschen, Urnen oder Münzen bestanden.
Eine „sagenhafte“ Wanderung rund um Altenmarkt:
Seit einigen Jahren führt ein ganz besonderer Wanderweg von Altenmarkt nach Fürstenfeld: der Sagenpfad. Neben der Besonderheit, dass jede der 12 Stationen eine Sage aus dem Buchenwald erzählt, zeichnet sich der Weg vor allem durch eines aus – seine behindetenfreundliche Anlegung. Im Konkreten wurde der Pfad so konzipiert, dass auch Menschen mit Einschränkungen die Natur und die Geschichte der Region rund um Altenmarkt erforschen können. Ein Erleben mit allen Sinnen steht dabei im Vordergrund.
"Oldies but Goldies" in Altenmarkt:
So oder ähnlich könnte man das von privater Hand geführter und organisierte Museum in der Nähe von Altenmarkt auch noch bezeichnen. In der seit dem Jahr 2000 geöffneten Schau werden so unterschiedliche Themen wie „Krämerladen“ oder „bäuerliches Wohnen“ aufgezeigt und mit unzähligen Exponaten veranschaulicht. Dazu gehören unter anderem eine Vielzahl an historischen Zweiräder oder alte Feuerwehrfahrzeuge, aber auch Autos, Traktoren und anderes technisches Gerät sind in dem Museum zu finden.