Die Gemeinde Pölfing-Brunn befindet sich im Bezirk Deutschlandsberg im österreichischen Bundesland Steiermark. Pölfing-Brunn hat eine Fläche von 6,15 Quadratkilometer und rund 1.600 Einwohner. Der
Ort liegt auf einer Seehöhe von 337 Meter. Die Gemeinde Pölfing-Brunn befindet sich am Fuße der Koralpe und wird von der Weißen Sulm durchflossen. Die Katastralgemeinden von Pölfing-Brunn sind
Jagernigg, Brunn und Pölfing.
Über die Geschichte von Pölfing-Brunn
Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde findet sich aus dem
Die Gemeinde Pölfing-Brunn befindet sich im Bezirk Deutschlandsberg im österreichischen Bundesland Steiermark. Pölfing-Brunn hat eine Fläche von 6,15 Quadratkilometer und rund 1.600 Einwohner. Der Ort liegt auf einer Seehöhe von 337 Meter. Die Gemeinde Pölfing-Brunn befindet sich am Fuße der Koralpe und wird von der Weißen Sulm durchflossen. Die Katastralgemeinden von Pölfing-Brunn sind Jagernigg, Brunn und Pölfing.
Über die Geschichte von Pölfing-Brunn
Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde findet sich aus dem Jahr 1322. Damals wurden die Ortsteile mit Prunn, Jaegernich und Polvanch benannt. Im Jahr 1532 war die Gemeinde mit den Türkeneinfällen konfrontiert. In den Jahren 1680 und 1730 wütete die Pest unter den Bewohnern der Gemeinde. Im Jahr 1787 bestanden auf dem Gemeindegebiet von Pölfing-Brunn bereits 78 Häuser. Das erste Mal nach Kohle wurde in Schönegg im Jahr 1790 geschürft.
Im Jahr 1876 wurde die Werkschule „Brunn-Schönegg“ eingerichtet und im Jahr 1889 streikten in der Gemeinde 600 Bergleute. Nach dem zweiten Weltkrieg, teilweise auch schon früher, wurden die Abbauschächte geschlossen. Im Jahr 1975 wurde das letzte Bergwerk geschlossen. Der Bau der heutigen Pfarrkirche wurde im Jahr 1961 abgeschlossen. Die Erhebung zur Pfarre erfolgte im Jahr 1977. Die Markterhebung erfolgte im Jahr 1986. Im Jahr 2005 wurde die Gemeinde durch ein schweres Hochwasser sehr in Mitleidenschaft gezogen.
Sehenswürdigkeiten der Marktgemeinde Pölfing-Brunn
Für den ehemaligen Kohlebergbau der Gemeinde ist der Bergbauschaustollen Pölfing-Brunn ein Zeuge. Unter der Mithilfe von pensionierten Bergleuten, der Marktgemeinde und dem Kulturverein wurde in den Kellergewölben der ehemaligen Werkschule ein Kohlebergbau nachgebildet. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Gemeinde ist die Kirche. Diese wurde im Jahr 1961 erbaut.
Freizeitgestaltung in Pölfing-Brunn
In der Marktgemeinde gibt es einen Naturbadeteich. Der Naturbadeteich liegt in der Aulandschaft der Weißen Sulm. Der Naturbadeteich „Kipflerbad“ ist ein Kleinbadeteich. Er erfühlt die Kriterien der österreichischen Bäderhygieneverordnung. Der gesamte Teich ist mit einer Teichfolie nach unten abgedichtet. Die Schwimmfläche beträgt 1.635 Quadratmeter. Die maximale Wassertiefe beträgt 3 Meter.
Beim Kipflerbad gibt es eine behindertengerechte Ausstattung und verschiedene Wasserspiele. Des weitern gibt es dort eine Geländewasserrutsche und einen Kleinkinderbadebereich. Es gibt auch einen Beachvolleyballplatz und einen Tischtennisplatz. Es kann dort auch Drehfußball gespielt werden und es gibt auch einen Kinderspielplatz. Zusätzlich gibt es eine große gepflegte Liegewiesen, einen Sprungturm, Saune, Solarium und Dampfbad sowie Stellplätze für Wohnmobile.
Auch Reiter kommen in der Gemeinde auf ihre Kosten, es gibt einen schönen Pferdehof. Des weitern gibt es in der Gemeinde einen Themenweg zum Thema Kohle. Man kann hier auch Fischen, Erlaubniskarten berechtigen zum Fischen in der Weißen Sulm.