Eibiswald liegt im
Bezirk Deutschlandsberg in der Steiermark und hat eine Fläche von 2,38 km². Die Gemeinde befindet sich auf einer Seehöhe von
362 Meter und hat 1.500 Einwohner. Eibiswald ist ein Teil des weststeirischen Saggautal am Kreuzpunkt der Südsteirische Grenzstraße und der Radlpass Bundesstraße. Zu den Nachbargemeinden gehören
Aibl, Pitschgau und Großradl.
Auszug aus der Geschichte von Eibiswald
Der Name von Eibiswald entstand nicht, wie vermuten lässt, von den im Wappen dargestellten Eiben, sonder von dem Personennamen Iwein, den auch der Titelheld eines Romans Hartmann
Eibiswald liegt im
Bezirk Deutschlandsberg in der Steiermark und hat eine Fläche von 2,38 km². Die Gemeinde befindet sich auf einer Seehöhe von
362 Meter und hat 1.500 Einwohner. Eibiswald ist ein Teil des weststeirischen Saggautal am Kreuzpunkt der Südsteirische Grenzstraße und der Radlpass Bundesstraße. Zu den Nachbargemeinden gehören
Aibl, Pitschgau und Großradl.
Auszug aus der Geschichte von Eibiswald
Der Name von Eibiswald entstand nicht, wie vermuten lässt, von den im Wappen dargestellten Eiben, sonder von dem Personennamen Iwein, den auch der Titelheld eines Romans Hartmann von Aue aus der Zeit
um 1200 trägt. Funde aus der Jungsteinzeit deuten auf eine frühe Besiedelung hin. Zudem wurden mehrere Funde aus der Metallzeit und Römerzeit gefunden. Seit dem 6. Jahrhundert gehörte das Gebiet dem
slawischen Fürstentum Karantanien, bis am Ende des 8. Jahrhunderts die Bayern kamen. Im Jahr 860 erreichte das Erzbistum Salzburg große Schenkungen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Gebiet im
Jahr 1170. Durch die Abtrennung der Untersteiermark nach Ende des 1. Weltkrieges verlor die Gemeinde ihre wichtigste Verbindung. Eibiswald war im 2. Weltkrieg Schauplatz mehrerer
Partisanenkämpfe.
Sehenswürdigkeiten in Eibiswald
Die Pfarrkirche Maria im Dorn in Eibiswald wurde 1170 erstmals urkundlich erwähnt.
Die Kirche wurde im gotischen Stil erbaut und hat einen romanischen Kern. 1678 wurde die Kirche barock erweitert. Bekannt wurde die Kirche im 18. Jahrhundert als Wallfahrtskirche. Früher gab es in
der Gemeinde über fünf Filialkirchen, heute steht nur mehr noch jene, die dem heiligen Antonius dem Einsiedler am Radlpass geweiht wurde. Zudem zieren fünf Messkapellen das Gemeindegebiet.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Burg Eibiswald, die im Jahr 1265 als Burg „Ybanswalde“ erstmals urkundlich erwähnt wurde.
Sport und Freizeit in Eibiswald
Die Gemeinde Eibiswald wird als Zentrum einer Tourismus-Region angesehen, der insgesamt 11 Gemeinden angehören. Die gemeinschaftlich beworbene Region trägt den Namen Erlebnis - und Erholungsland
Südweststeiermark.
Eibiswald besitzt neben einer Asphalt- und Eisstockbahn, einem Schwimmbad und eine Tennisplatz noch zahlreiche gut markierte Radstrecken, Wanderrouten und jede Menge Spazierwege.