Deutschlandsberg ist die Bezirkshauptstadt des gleichnamigen
Bezirkes Deutschlandsberg und liegt auf 372 Meter Seehöhe in der Weststeiermark.
Die Stadt umfasst eine Gesamtfläche von 24,44 Quadratkilometern und zählt rund 8.000 Einwohner. Deutschlandsberg besteht aus 13 Katastralgemeinden, diese sind unter anderem Bösenbach, Hinterleiten,
Oberlaufenegg, Unterlaufenegg Warnblick Wildbach und Wildbachdorf.
Aus der Geschichte der Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg:
Das Gebiet der heutigen Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg war schon bereits in der Jungsteinzeit im Neolithikum, etwa
Deutschlandsberg ist die Bezirkshauptstadt des gleichnamigen
Bezirkes Deutschlandsberg und liegt auf 372 Meter Seehöhe in der Weststeiermark.
Die Stadt umfasst eine Gesamtfläche von 24,44 Quadratkilometern und zählt rund 8.000 Einwohner. Deutschlandsberg besteht aus 13 Katastralgemeinden, diese sind unter anderem Bösenbach, Hinterleiten,
Oberlaufenegg, Unterlaufenegg Warnblick Wildbach und Wildbachdorf.
Aus der Geschichte der Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg:
Das Gebiet der heutigen Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg war schon bereits in der Jungsteinzeit im Neolithikum, etwa 5.000 bis 2.300 v. Chr., besiedelt. Funde wie Stein- und Keramikgeräte
am spornartigen Burgfelsen sind Beweise für die sehr frühe menschliche Besiedelung. Auch Funde aus der Keltenzeit, der Latènekultur, Ende 2. bis 1. Jahrhundert v. Chr., sind Zeichen für die
regionale Bedeutung dieses Siedlungsplatzes. Weitere Funde aus späteren Zeitepochen belegen die historische Vergangenheit der Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg.
Im 10. und 11. Jahrhundert wurde mit der Errichtung einer ersten Burganlage in Holzbauweise begonnen, die dann in der Hälfte des 12. Jahrhunderts zu einer romanischen Hochburg aus Stein ausgebaut
wurde. Im Jahr 1153 wird Friedrich de Lonsperch als erster urkundlicher Burgherr genannt. Im 13. Jahrhundert im Jahr 1280 wurde das damalige Landsberg durch Kaiser Rudolf von Habsburg zum Markt
erhoben.
Sehenswertes in der Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg:
Die bereits erwähnte Burg Lonsperch ist das Wahrzeichen der Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg und zieht Besucher aus ganz Österreich an. Nach einem Brand im 13. Jahrhundert wurde im 14. Jahrhundert
die Burg im gotischen Stil erneuert. Ein viergeschossiges Palasttrakt sowie ein siebengeschossiger Wohnturm wurden hinzu gebaut. Nach zahlreichen Besitzern erwarb die Stadtgemeinde im Jahr 1932 die
Burg. Seit dem Jahr 2002 befindet sich das neue Burgmuseum „Archeo Norico“ in der Hochburg.
Spezialitäten aus der Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg:
Das Gebiet um Deutschlandsberg und die Weststeiermark sind für ihre typischen kulinarischen Spezialitäten bekannt. Darunter der weltbekannte Wein, „der Schilcher“. Das Besondere an diesem Wein ist,
dass diese Weinspezialität nur in der Weststeiermark gedeiht. Er wurde nach dem Ortsteil der Stadtgemeinde benannt, der seit jeher für seinen Weinanbau bekannt ist.
Eine weitere bekannte Spezialität ist das weststeirische Kürbiskernöl. Das sogenannte „Schwarze Gold“ ist für seinen einzigartigen Geschmack auf der ganzen Welt bekannt und findet immer mehr
Anhänger, da der Gesundheitswert dieses speziellen Speiseöl im reinen, steirischen Zustand nachgewiesen ist.