Die Gemeinde Fusch an der Großglocknerstraße ist eine Fremdenverkehrsgemeinde im
Bezirk Zell am See. Fusch liegt zwischen dem Raurisertal und
dem Kapruner Tal im Fuschertal im Salzburger Pinzgau auf 811 Metern Seehöhe. Die markanteste Erhebung in der Gemeinde Fusch an der Großglocknerstraße ist das Große Wießbachhorn, welches
3.564 Meter hoch ist. Fusch an der Großglocknerstraße gehört zum „Nationalpark Hohe Tauern“.
Aus der Geschichte von Fusch an der Großglocknerstraße:
Fusch an der Großglocknerstraße hatte bereits im 2. Vorchristlichen Jahrtausend
Die Gemeinde Fusch an der Großglocknerstraße ist eine Fremdenverkehrsgemeinde im
Bezirk Zell am See. Fusch liegt zwischen dem Raurisertal und
dem Kapruner Tal im Fuschertal im Salzburger Pinzgau auf 811 Metern Seehöhe. Die markanteste Erhebung in der Gemeinde Fusch an der Großglocknerstraße ist das Große Wießbachhorn, welches
3.564 Meter hoch ist. Fusch an der Großglocknerstraße gehört zum „Nationalpark Hohe Tauern“.
Aus der Geschichte von Fusch an der Großglocknerstraße:
Fusch an der Großglocknerstraße hatte bereits im 2. Vorchristlichen Jahrtausend Bedeutung als wichtiger Alpenübergang. Funde belegen, dass bereits zu dieser Zeit die Tauern überquert wurden. Der
sogenannte „Römerweg“ ist allerdings nicht als Straße aus der Römerzeit nachweisbar. Im Mittelalter war der Weg über die Tauern eine wichtige Handelsverbindung zwischen Nord und Süd.
Auch der Bergbau spielte im Mittelalter eine große Rolle. Gold und Silber wurden auf etwa 3.000 Meter Seehöhe abgebaut. Um das Jahr 1600 gab man aber den Bergbau in dieser großen Höhe auf. 1763 wurde
er wieder aufgenommen aber im Jahre 1863 endgültig eingestellt.
Bedeutung gewann der Ort Fusch an der Großglocknerstraße erst durch den Bau der Großglockner-Hochalpenstraße zwischen 1930 und 1935. Neben der großen verkehrstechnischen Bedeutung hat diese Straße
auch Bedeutung als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme während der Weltwirtschaftskrise.
Bad Fusch mit seiner radioaktiven Heilquelle war einst nach Bad Gastein der bekannteste Kurort in Salzburg. Bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen viele bekannte Persönlichkeiten zur
Kur nach Bad Fusch. Durch den 2. Weltkrieg kam der Kurbetrieb in Bad Fusch zum Erliegen.
Sehenswürdigkeiten in Fusch an der Großglocknerstraße:
Zu den Sehenswürdigkeiten von Fusch an der Großglocknerstraße gehört die Kirche des „Heiligen Wolfgang“. Sie wurde um 1400 erbaut. Mehrmals beschädigten Lawinen im Laufe der Jahrhunderte die Kirche
mit ihren zwei Türmen so schwer, dass sie zu verfallen drohte. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts erfolgte eine Restaurierung dieses kulturgeschichtlich wertvollen Bauwerkes.
Die älteste Kirche ist aber die Kirche der beiden Heiligen Ägydius und Martin. Sie wurde im Jahre 1344 erbaut. Der heutige Bau wurde in den Jahren 1971 und 1972 geschaffen. Der alte frühgotische Turm
trägt ein Satteldach und Treppengiebel.
Besonders empfehlenswert ist ein Besuch des Schau-und Erlebnissägewerkes „Mühlauersäge“. Auf dem Areal einer alten Säge befindet sich nun ein Museum, das einen Überblick über den Werkstoff Holz, von
seiner Entstehung im Wald bis zu Verarbeitung zu Gegenständen jedweder Art vermittelt. Allerdings läuft auch noch der normale Sägebetrieb weiter, der ebenfalls vom Besucher besichtigt werden
kann.
Eine Multimediaschau macht komplexe Naturzusammenhänge verständlich und vermittelt durch die moderne museumsdidaktische Darstellung einen bleibenden Eindruck.