Im Bundesland Salzburg liegt die Marktgemeinde
Tamsweg und ist zugleich auch Bezirkshauptstadt im Lungauer Bezirk Tamsweg. Auf 1.022 Meter Seehöhe liegt
diese Gemeinde in einem breiten Talkessel, in dem die Mur, die Lungauer Taurach und der Leißnitzbach zusammenfließen. Rund 6.000 Einwohner leben hier auf einer Fläche von 117 km², unweit der
Landesgrenze zur Steiermark.
Auszug aus der Geschichte der Gemeinde Tamsweg
Etwa im Jahre 1156 als „Taemswich“ erstmals urkundlich erwähnt könnte der Name von einem Herrn Domes stammen. Der sich um 700 im Lungau mit seiner Sippe
Im Bundesland Salzburg liegt die Marktgemeinde
Tamsweg und ist zugleich auch Bezirkshauptstadt im Lungauer Bezirk Tamsweg. Auf 1.022 Meter Seehöhe liegt
diese Gemeinde in einem breiten Talkessel, in dem die Mur, die Lungauer Taurach und der Leißnitzbach zusammenfließen. Rund 6.000 Einwohner leben hier auf einer Fläche von 117 km², unweit der
Landesgrenze zur Steiermark.
Auszug aus der Geschichte der Gemeinde Tamsweg
Etwa im Jahre 1156 als „Taemswich“ erstmals urkundlich erwähnt könnte der Name von einem Herrn Domes stammen. Der sich um 700 im Lungau mit seiner Sippe niederließ.
Erzbischof Eberhard II. kaufte 1246 den lungauischen Besitz und schenkte die Kirche und den halben Markt dem Domkapitel.
Weit über Österreichs Grenzen hinaus wurde Tamsweg in den Jahren 1428 bis 1433 als Wallfahrtsort bekannt und erfuhr dadurch enormen wirtschaftlichen Aufschwung.
Der Rückschlag erfolgte durch die Plünderung und Brandanschläge auf die St. Leonhardskirche. Erst mit Ansiedlung von Kapuzinermönchen im Zuge der Gegenreformation nahmen die Wallfahrten wieder
zu.
Der Handel mit Salz und Eisen brachte ab Anfang des 18. Jahrhunderts für 200 Jahre eine bedeutende Einnahmequelle.
Sehenswürdigkeiten in Tamsweg
Die Wallfahrtskirche St. Leonhard ob Tamsweg zählte im Spätmittelalter zu einer der meistbesuchten Wallfahrtskirchen auf dem heutigen österreichischen Staatgebiet.
Große Teile des ehemaligen Hochaltars sind noch erhalten. Besonders erwähnenswert ist neben dem Bauwerk selbst und der Lage der Kirche: das „Goldfenster“ und das Fenster mit der Apostelmühle.
Ebenfalls am Leonhardsberg steht die Saukapelle. Sie ist eine gotische Wegkapelle aus dem Jahre 1430.
Das Lungauer Heimatmuseum Tamsweg beherbergt einen Truhenraum in dem man alles über die Entwicklung und Herstellung dieser Urform der Möbel erfahren kann. Das Arbeiten, Leben, die Religion und das
Handwerk werden durch liebevoll gestaltete Räumlichkeiten und alte Gegenstände vorgeführt.
Eine Fahrt mit der höchstgelegenen Schmalspurbahn Österreichs bietet auf der Strecke zwischen Mauterndorf und St. Andrä viel Dampf für wenig „Kohle“.
Von Tamsweg bis Murau führt der Weg der Murtalbahn. Ganz entspannt kann man bei diesen nostalgischen Zugfahrten die Landschaft genießen.
Als Juwel des Marktplatzes wird das Rathaus bezeichnet. Neben dem Platzbräuhaus, dem Gambswirtshaus und dem Lebzelter- oder Bräuhaus gehört das Kasstecherhaus, das Krämerhaus, das Grössing-Brauhaus
sowie das alte Weinstüberl, das Gellnwirtshaus und die Pension Kandolf zum historisch bedeutsamen Marktplatz.
Freizeitgestaltung in Tamsweg
Langlaufen, Winterwandern oder eine Pferdeschlittenfahrt, für alle die es im Winter etwas ruhiger angehen wollen, bietet Tamsweg eine Möglichkeit. Das Angebot zu Rodeln, Skizufahren oder Snowboarden
ist das sportliche Pendant dazu. Eisstockschießen und Eislaufen runden das Freizeitangebot im Winter ab.
Mountainbiker werden auf über 500 Kilometer beschilderten Mountainbikewegen von gemütlich bis anspuchsvoll ebenso wie die Genußradler und die Rennradbegeisterten sicher eine Traumtour finden.