Die Gemeinde St. Margarethen im Lungau liegt im
Bezirk Tamsweg im Bundesland Salzburg, Österreich. St. Margarethen erstreckt sich über eine Fläche von 24
Quadratkilometern und liegt auf 1.065 Metern Seehöhe. Mit rund 800 Einwohnern liegt die ländliche Gemeinde idyllisch zwischen alten Bauernhöfen und Almen, die von klaren Gebirgsbächen
durchzogen sind. Sankt Margarethen setzt sich aus den Katastralgemeinden Pichlern, Triegen, Unterbayerdorf und Oberbayerdorf zusammen.
Aus der Geschichte von Sankt Margarethen:
Schon die Römer bauten zirka 201 nach Christus eine Straße, die
Die Gemeinde St. Margarethen im Lungau liegt im
Bezirk Tamsweg im Bundesland Salzburg, Österreich. St. Margarethen erstreckt sich über eine Fläche von 24
Quadratkilometern und liegt auf 1.065 Metern Seehöhe. Mit rund 800 Einwohnern liegt die ländliche Gemeinde idyllisch zwischen alten Bauernhöfen und Almen, die von klaren Gebirgsbächen
durchzogen sind. Sankt Margarethen setzt sich aus den Katastralgemeinden Pichlern, Triegen, Unterbayerdorf und Oberbayerdorf zusammen.
Aus der Geschichte von Sankt Margarethen:
Schon die Römer bauten zirka 201 nach Christus eine Straße, die eine wichtige Nord-Süd Verbindung war und vor allem dem Handel diente. Funde wie etwa ein Mithrastempel und Wohnstätten der damaligen
Zeit in der Nähe des Schlosses Moosham belegen, dass eine Besiedelung zu dieser Zeit vorhanden war.
Eine Pfarrkirche wurde erstmals um 1231 erbaut und etwa 250 Jahre später erhöht und gewölbt. Die Kirche beinhaltet wertvolle Meßgewänder, Grabsteine der Mooshammer Kirche sowie Fresken von Gregor
Lederwasch, einem Maler aus einer Salzburger Malerfamilie.
Der Bau von drei Schleppliften am Hausberg Aineck im Jahre 1979 änderte den Touristenzufluss erheblich und lies die Gäste Übernachtungen im Ort steigen. Etwa drei Jahre danach kam es auch zu einem
Zusammenschluss der „Schischaukel Aineck-Katschberg“ und damit zum Bau des vierten Schleppliftes.
Sehenswürdigkeiten in Sankt Margarethen:
Neben Schloss Moosham, das urkundlich im Jahre 1256 das erste Mal erwähnt wurde, deren Hauptaufgaben administrative und juristische waren, kann man auch die Burg Finstergrün besichtigen. Sie ist auf
einem 950 Meter hohen Felsen gelegen, wodurch man einen weiten Blick ins Landesinnere bekommt.
Ein Genuss der besonderen Art ist die Besichtigung des Porsche Automuseums Gmünd, dem einzigen privaten Porsche Automuseums in Europa. Von einem Videofilm über eine Diaschau, erfährt man alles, was
man über die Entstehung und Geschichte zu den unverwechselbaren Konstruktionen von Austro-Daimler, Steyr und Volkswagen wissen muss.
Eine traditionelle Veranstaltung, die bis ins 17. Jahrhundert zurückzuverfolgen ist, ist der berühmte Samsonumzug. Die zwischen 4,3 und 6,8 Meter hohe Figur, die einen römischen Soldaten darstellen
soll, wiegt etwa 80 Kilogramm und wird von einem einzigen Mann getragen, der von mehreren Männern unterstützt wird. Die Bedeutung des Lungauer Samsons soll auf die biblische Figur eines Richters im
Alten Israel vor der Königszeit zurückgehen, dem es verboten wurde, sich seine Haare zu schneiden.
Das Pilgern zur Augustinkapelle mit dem „Augenstil Wasser“ ist zu einer beliebten Wallfahrtsstrecke geworden. Man spricht dem Wasser aus der Quelle dieselben heilenden Eigenschaften zu, wie dem von
Lourdes. Vor allem pilgern die Menschen dorthin, um ihr Augenleiden zu lindern. Sie besteht laut einer Sage nach schon seit 283 nach Christus und musste 1983 nach einem Blitzschlag wieder neu
aufgebaut werden.
Freizeitangebote in St. Margarethen im Lungau:
In Sankt Margarethen im Lungau gibt es auch eine Vielzahl von gut markierten Wanderwegen, an denen die umliegenden Wildbäche zu hören sind und man die schöne belassene Natur noch genießen kann. Auf
den Wandertouren hat man die Möglichkeit, klare, kristallklare Bergseen zu entdecken oder eine Pause an einem der frischen Bergseen einzulegen. Der
Prebersee ist auf 1500 Metern Seehöhe einer der beliebtesten Lungauer Badeseen und gehört zum Landschaftsschutzgebiet Niedere Tauern.