Salzburg-Gnigl ist gleichzeitig Stadtteil und Katastralgemeinde der
Stadt Salzburg und liegt im Nordosten der Stadt, zwischen dem Kühberg und
dem Heuberg. Rund 6.500 Einwohner leben in Gnigl, das aus den Teilen Obergnigl, Niedergnigl, Neuhauserfeldsiedlung und Gnigl Nord besteht.
Aus der Geschichte von Salzburg-Gnigl:
Der Name Gnigl leitet sich vom keltischen Wort „Glanicle“ ab, was soviel bedeutet wie „klares Wasser“. Es könnte auf den Alterbach bezogen sein, der durch den Stadtteil fließt. In Gnigl dürfte
während der römischen Herrschaft ein alter Tempel gestanden
Salzburg-Gnigl ist gleichzeitig Stadtteil und Katastralgemeinde der
Stadt Salzburg und liegt im Nordosten der Stadt, zwischen dem Kühberg und
dem Heuberg. Rund 6.500 Einwohner leben in Gnigl, das aus den Teilen Obergnigl, Niedergnigl, Neuhauserfeldsiedlung und Gnigl Nord besteht.
Aus der Geschichte von Salzburg-Gnigl:
Der Name Gnigl leitet sich vom keltischen Wort „Glanicle“ ab, was soviel bedeutet wie „klares Wasser“. Es könnte auf den Alterbach bezogen sein, der durch den Stadtteil fließt. In Gnigl dürfte
während der römischen Herrschaft ein alter Tempel gestanden sein.
Ein Meilenstein in der wirtschaftlichen Entwicklung von Gnigl war der Bau der Bahnlinie nach 1860. Vor allem die Fertigstellung des Rangierbahnhofes im Jahr 1908 brachte dem Mühlendorf Aufschwung.
1934 zählte Gnigl/Itzling über 10.000 Einwohner und war somit die bevölkerungsreichste Gemeinde des Landes Salzburgs nach Salzburg-Stadt. Das damit einhergehende gesteigert Verkehrsaufkommen hatte
eine Neutrassierung der Bundesstraße zur Folge, die quer durch den alten Minnesheimpark führte.
Der Minnesheimpark mit seinen pittoresken Miniaturbauten war im 19. Jahrhundert eine beliebte Sehenswürdigkeit. Eine Bürgerinitiative rettete zumindest den Rest des Parkes. 1935 wurde Gnigl nach
Salzburg-Stadt eingegliedert.
Sehenswertes in Salzburg-Gnigl:
Die erste Kapelle St. Michael in Gnigl dürfte aus dem Mittelalter stammen, wurde aber erst 1585 erstmals erwähnt. Der heutige Friedhof wurde 1699 angelegt. Die Kirche wurde 1738 eingeweiht und ist
ein barocker Saalbau. Dominiert wird das Gotteshaus von seinem Turm mit Zwiebelhaube über dem Haupteingang.
Das wahrscheinlich älteste noch erhaltene Bauwerk in Gnigl ist Schloss Neuhaus. Es wurde 1219 unter Konrad von Neuhaus erstmals erwähnt. Die kleine Festung stand ab dem 14. Jahrhundert in
fürsterzbischöflichem Besitz und diente während des Dreißigjährigen Krieges als Verteidigungsschutz. Im 16. und 17. Jahrhundert fungierte es als Verwaltungs- und Gerichtssitz. Seit 1963 ist das
Schloss im Besitz der Familie Topic-Mimara.
Schloss Minnesheim und sein Schlossgarten wurden von Fürsterzbischof Paris Lodron errichtet. Der ursprüngliche Charakter ging bei einem Umbau im Jahr 1888 weitgehend verloren. Viele Details der
kunstvollen Gestaltung des 18. Jahrhunderts fielen dem Straßenbau zum Opfer wie das Lusthaus, die gotisierende Kapelle, der Ententeich mit der Kanincheninsel, das holländische Meierhaus und andere
Monumente. Erst durch eine Bürgerinitiative konnte der Rest des Parkes vor der Zerstörung gerettet werden.