Die Gemeinde St. Johann im Pongau ist die Hauptstadt und zugleich die einwohnerstärkste Gemeinde des Bezirks St. Johann im Pongau im Bundesland Salzburg. Die Stadtgemeinde hat eine Fläche von 78
Quadratkilometer auf einer Seehöhe von rund 565 Metern. Die Stadtgemeinde liegt im Tal der Salzach zwischen den Salzburger Schieferalpen im Norden und den Radstädter Tauern im Südosten, sowie den
Ausläufern der Ankogelgruppe im Südwesten.
Über die Geschichte von St. Johann im Pongau
Es deuten Funde darauf hin, dass eine erste Besiedelung des Gebiets
Die Gemeinde St. Johann im Pongau ist die Hauptstadt und zugleich die einwohnerstärkste Gemeinde des Bezirks St. Johann im Pongau im Bundesland Salzburg. Die Stadtgemeinde hat eine Fläche von 78 Quadratkilometer auf einer Seehöhe von rund 565 Metern. Die Stadtgemeinde liegt im Tal der Salzach zwischen den Salzburger Schieferalpen im Norden und den Radstädter Tauern im Südosten, sowie den Ausläufern der Ankogelgruppe im Südwesten.
Über die Geschichte von St. Johann im Pongau
Es deuten Funde darauf hin, dass eine erste Besiedelung des Gebiets bereits in der Bronzezeit bestand. Speziell die Stollensysteme für den Kupferabbau im „Arthurstollen“ und hölzerne Grubeneinbauten deuten auf eine Alter von 3000 – 3700 Jahre hin. Das Alter wurde mittels Radio-Carbon Methode ermittelt. Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde findet sich aus dem Jahr 1074. Man nannte die Gemeinde damals „ad sanctum Johannem in villa“. Während der Zeit der Bauernkrieg zeigte sich die Gemeinde protestantisch.
Im Laufe dieser Kriege kam es zur Verwüstung der Gemeinde. Im Zuge der Ausweisung der Protestanten durch das Erzbistum Salzburg müssen rund 70 Prozent der Bewohner der Gemeinde die Gemeinde verlassen. Das Recht auf die Führung eines eigenen Gemeindewappens erhält die Gemeinde im Jahr 1929. Während der Zeit des zweiten Weltkrieges hieß die Gemeinde „Markt Pongau“ in der Reichsgau Steiermark. Im Jahr 2000 wurde die Gemeinde zur Stadt erhoben.
Während der Zeit des zweiten Weltkriegs war in St. Johann im Pongau ein großes Kriegsgefangenenlager. Es waren zeitweise bis zu 30.000 Gefangene bei einer Wachtmannschaft von rund 1.000 Mann stationiert. Das Lager war in verschiedene Bereiche unterteilt. Die französichen Gefangenen wurden entsprechend der Kriegsgefangenkonvention behandelt. Die im nördlichen Teil des Lagers untergebrachten Russen vegetierten hingegen unter unvorstellbaren Bedingungen dahin. 3.709 russische Gefangene verstarben im Lager.
Sehenswürdigkeiten von Sankt Johann im Pongau
Als Sehenswürdigkeit der Gemeinde Sankt Johann im Pongau gilt die Pfarrkirche der Gemeinde. Sie ist dem Heiligen Johannes geweiht. Die erste urkundliche Erwähnung einer Kirche stammt aus dem Jahr 924. Der heutige Bau stammt aus dem Jahr 1855.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Annakapelle der Stadtgemeinde. Sie ist links neben dem Dom gelegen und als einzige vom großen Stadtbrand im Jahr 1855 verschont geblieben. Sie ist eine zweigeschossige Kapelle. Der ursprüngliche Bau der Kapelle stammt aus dem 9. Jahrhundert, wurde allerdings langsam verdeckt.
Ebenfalls sehr sehenwert ist die Lichtensteinklamm. Diese Klamm liegt wenige Kilometer von St. Johann entfernt. Sie hat eine Länge von rund 4.000 Metern und davon sind rund 1.000 Meter den Besuchern zugänglich. Die Klamm ist an manchen Stellen nur wenige Meter breit und die Felsen der Klamm sind an manchen Stellen bis zu 300 Meter tief. Die Großarler Arche durchfließt die Klamm. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Gemeinde ist der Arthurstollen, einer prähistorischen Grubenanlage. Zahlreiche Holz-, Stütz- und Metallfunde weisen daraufhin, dass hier bereits um 1600 vor Christus Kupfer abgebaut wurde.