„Die alte Stadt im Gebirge“ wie Radstadt auch bezeichnet wird liegt im Ennstal im salzburgerischen Pongau und wird dem Bezirk St. Johann zugeordnet. Radstadt hat sich speziell als Wintersportort
einen Namen gemacht. Radstadt wird auf einer Fläche von rund 60 Quadratkilometer mit knapp 5.000 Einwohnern besiedelt. Radstadt ist nur 70 Kilometer von der Festspielstadt Salzburg entfernt.
Aus der Geschichte von Radstadt
Die ersten Bewohner des Gebietes rund um Radstadt waren die Kelten, die sich im 4. Jahrhundert vor Christus niederließen. Nach den Kelten nahmen die
„Die alte Stadt im Gebirge“ wie Radstadt auch bezeichnet wird liegt im Ennstal im salzburgerischen Pongau und wird dem Bezirk St. Johann zugeordnet. Radstadt hat sich speziell als Wintersportort einen Namen gemacht. Radstadt wird auf einer Fläche von rund 60 Quadratkilometer mit knapp 5.000 Einwohnern besiedelt. Radstadt ist nur 70 Kilometer von der Festspielstadt Salzburg entfernt.
Aus der Geschichte von Radstadt
Die ersten Bewohner des Gebietes rund um Radstadt waren die Kelten, die sich im 4. Jahrhundert vor Christus niederließen. Nach den Kelten nahmen die Römer Radstadt in Besitz. Durch die Region Radstadt führte auch die damals wichtigste Verbindungsstraße von Aquileia nach Salzburg.
Im 7. Jahrhundert ließen sich die Bayern in der Region nieder, und ab diesem Zeitpunkt begann die eigentliche Geschichte dieser Stadtgemeinde.
Aus welchem Kulturkreis sich die Namensgebung entwickelte ist bis heute unklar. Am 27. Juli 1289 erhielt Radstadt unter Erzbischof Rudolf von Hohenegg das Stadtrecht. Durch die geographisch ideale Lage und seiner strategischen Wichtigkeit genoss Radstadt einige Freiheiten und Privilegien.
In den Jahren 1731 und 1732 waren 3.000 Protestanten gezwungen, auf Grund des Emigrationsedikt auszuwandern.
Zwischen den Jahren 1365 bis 1865 wurde die Stadt insgesamt von fünf schweren Feuern heimgesucht. Bei diesen Brandkatastrophen vielen zahlreiche historische Bauwerke dem Flammenmeer zum Opfer. Der Schusterturm, eine spätgotische Lichtsäule, ist das einzige Relikt, das die Flammen dieser Zeit überstanden hat.
Das Wappen von Radstadt
Zu Beginn des 14. Jahrhunderts, nach dem Streit mit Herzog Albrecht von Österreich, entstand das Stadtwappen. Dieses zeigt ein rotes Schild mit einer silbernen Stadtmauer, einen Rundtorbogen und zwei Zinnen im Hintergrund der Mauer. Oberhalb des Bogens schwebt ein silbernes Rad mit acht Speichen.
Wirtschaft in Radstadt
Die Fertigstellung der Bahnlinie Bischofshofen – Selzthal im Jahre 1875 brachte einen neuerlichen wirtschaftlichen Aufschwung.
Gegenwärtiger Wirtschaftzweig Nummer Eins der Region ist der Tourismus, und da vor allem der Wintertourismus. Der Skiverbund SkiAmadé ist das Paradies für Wintersportler, und die Gemeinde Radstadt liegt mitten im Herzen dieses Paradieses. Ebenso bei den Unterkünften stehen den Radstadt Urlaubern sämtliche Zimmerkategorien zur Verfügung.
Sehenswürdigkeiten in Radstadt
Trotz der verheerenden Zerstörungen durch die Großbrände, steht ein Teil der historischen Stadtmauer und ein Teil des Stadtgrabens noch. Auch der Hexenturm, der Teichturm und der Kapuzinerturm können besichtigt werden. In der Stadtpfarrkirche von Radstadt, einer dreischiffigen Basilika, befindet sich die Paul – Hofhaymer – Gedächtnisorgel. Ein Teil im Kapuzinerturm wird als Heimatmuseum von Schloss Lerchen genutzt. Das Schloss Lerchen selbst ist als Heimatmuseum mit all der Geschichte, dem Handwerk und der sakralen Kunst von Radstadt, zugängig. Der Milleniumspfad führt den Besucher 1.000 Schritte um die historische Stadtmauer und erzählt die Geschichte dieser wunderbaren Stadt.
Sommeraktivitäten in Radstadt
Radstadt liegt auf einer Felsterrasse in einer Höhe von 856 m. Umgeben wird die Stadt von der im Norden emporragenden Dachstein Gebirgsgruppe und der Radstädter Tauern im Süden. Diese imponierende Gegend eignet sich zu jeder Jahreszeit für ausführliche Wanderungen und Spaziergänge. Weitere Ausflugsziele sind das Alpenschwimmbad und zahlreiche Badeseen. Die Gegend um Radstadt bietet Raftingtouren, Pferdekutschenfahrten, Fischen, Golfen und vieles mehr an.
Winteraktivitäten in Radstadt
Die Salzburger Sportwelt Amadé liegt sozusagen vor Radstadts Haustür. Bestens präparierte Pisten von blau über rot und schwarz eignen sich bestens für Skifahrer und Snowboarder. Dieser Traum eines Skigebietes ist schneesicher und windgeschützt und so für Familien ebenso gut geeignet wie für absolute „Freaks“.
Kostenlose Skibusse bringen und holen die Besucher von den Pisten. Für Anfänger bietet die heimische Skischule, mit ihren ausgebildeten Skilehrern, ein reichhaltiges Angebot an Kursen.
Der Skiverbund Amadé beinhaltet die Skigebiete Salzburger Sportwelt, Schladming – Dachstein – Tauern, Gastein, Großarltal und Hochkönig Winterreich. Mit nur einem Skipass stehen dem Besucher 270 Liftanlagen zur Verfügung, die sie auf die 860 Pistenkilometer befördern. Aber auch Langläufer, Rodler, Eisläufer und Stockschützen kommen in Radstadt auf ihre Kosten.
Vital- und Gesundheitszentrum Radstadt
Neue Kraft tanken für die Anforderungen des Alltags. Hinter diesem einladenden Satz steckt eine Wellnessoase mit Themenschwerpunkten Wellness, Regeneration, Rehabilitation und Therapie. Jeder Gast wird individuell nach seinen Wünschen und Bedürfnissen behandelt. Ein Team an kompetenten Ärzten und Fachpersonal steht dem Besucher für sein Wohlbefinden zur Verfügung.
Wissenswertes über Radstadt und seine Menschen
Mitte des 15. Jahrhunderts wird der berühmte Organist und Komponist Paul Hofhaymer in Radstadt geboren und war lange Jahre Hoforganist von Kaiser Maximilian I. Auch die Starköchin Johanna Maier stammt aus der Region Radstadt.
Kultur in Radstadt
Das kulturelle Leben wird in Radstadt noch groß geschrieben. Der Verein die „Goasstoana“ haben sich besonders der Brauchtumspflege verschrieben. Brauchtümer wie das Maibaumaufstellen am 1. Mai oder das Erntedankfest im Oktober jeden Jahres gehören genauso zu Radstadt wie niveauvolle Konzerte und hochkarätige Veranstaltungen.